Hochwasser in Frankfurt

Für Wetter- und Naturfans war der heutige Tag in Frankfurt ein besonderer Tag:

Orkan Xynthia hat Frankfurt in Atem gehalten bzw. bei einigen Windböen den Atem geraubt – Flüge sind ausgefallen, die Öffentlichen und die Bahn hatten Probleme und die Autobahn A3 wurde gesperrt; nichts ging in Frankfurt. Fast an jeder Ecke war das Martinshorn zu sehen bzw. das zuckende blaue Licht der Feuerwehr.

Doch nicht nur der Orkan hielt Frankfurt in Atem, auch der Main hat sich heute von seiner wilden Seite gezeigt und ist über die Ufer getreten. Bis vor wenigen Tage lag am Main noch Schnee, heute ist es Wasser. Ich bin gespannt was die nächsten Tage noch auf Frankfurt zukommt…



NDrive Deutschland kostenlos für das iPhone

Da einige meiner Leser auch ein iPhone haben, anbei ein Tipp für den Sonntag:

NDrive bietet zur Zeit das Deutschland-Paket (zeitlich beschränkt) kostenlos zum Download an. Getestet habe ich es noch nicht und aus der Beschreibung in iTunes lässt sich auch nicht erkennen ob es Einschränkungen gibt oder nicht. Der einzige Anhaltspunkt ist, dass es eine gemeinsame Aktion mit der CeBit ist – mal schauen was beim testen raus kommt.

Das Download ist fast 400 MB groß…

Garten 1.0

Kaum zu glauben, dass es neben den virtuellen Gärten (z.B. Farmville bei FB oder Little Pet Shop auf NDS) auch noch reale Gärten gibt – und in so einen Garten, um genauer zu sein ein fast 300 qm großen Garten habe ich gestern meine Zeit verbracht:

Verdorrte Büsche raus reißen, Wurzeln entfernen, Laub aufkehren und Zündholz sammeln. Dafür gab es reale Handschuhe, Spaten und Rechen. Der linke und rechte Daumen, sowie die Tastatur hätten mir im Garten 1.0 nicht wirklich weitergeholfen.

Doch nach über zwei Stunden Arbeit weiß man was man gemacht hat, spürt es in den Knochen und das Abendessen schmeckt besser als üblich (und auch das Abendessen war 1.0) – und die Vorfreude auf das Grillen im Sommer ist besser als jedes Garten 2.0-Feeling…

Hassliebe: Taxis

Wenn mich ein Taxi schnell an mein gewünschtes Ziel bringt, sind sie meine besten Freunde – vor allem wenn sie es schaffen mich noch rechtzeitig, in einer unglaublichen Fahraktion, von Sachsenhausen an den Bahnhof zu bringen, in gerade mal zehn Minuten und ich noch einen eigentlich abgefahrenen Zug bekomme, dann liebe ich sie sogar (natürlich nur platonisch!).

Doch nur wenige Tage später schaffen sie es, dass ich sie wieder hasse. So wie gestern Abend: Ich bin mit meinen Rad auf dem Radweg unterwegs (nähe Hauptwache), das Taxi fährt langsam an mir vorbei, da der Verkehr vor uns in stocken kommt. Auf einmal zieht er nach rechts, auf den Radweg, und zwingt mich in die Eisen zu treten!

Auf Anfrage ob er mich nicht gesehen hat, zuckte er nur die Schulter…

Lauf

Der heutige Lauf stand schon unter einem schlechten Stern:

=> Ich wollte nicht aufstehen und musste mich in die Laufklamotten zwängen
=> Ich war dadurch schon 20 Minuten zu spät aus der Wohnung
=> um dann kurz vor Haustür auf einer nassen Stufe aus zu rutschen
=> und mir den linken Fuß um zu knicken

Jetzt lasse ich das Laufen bleiben und betreibe im Büro ein wenig Hirnjogging.

Wenigstens ist mein Knöchel nicht angeschwollen, aber er tut doch leicht weh…

Fahrradsaison

Die Temperatur stimmt, die Fahrradwege sind wieder frei von Eis und Schnee, die Ersparnis von immerhin EUR 72 im Monat(Monatskarte)
und der Ansporn die 2,436 km aus 2009 zu überbieten sollten als Motivation reichen, doch der Regen macht es mir nicht gerade einfach!

Als ich heute morgen joggen wollte, hat mich der Regen demotiviert. Doch als ich Richtung Büro aufbrechen musste, nutzte ich die Trockenphase – 20 Minuten und ein paar Tropfen später war ich dann im Büro.

Und auch auf dem Rückweg, nach Hause, habe ich es geschafft eine Trockenphase abzufangen. Ergebnis: die Baseballcape war leicht feucht und ich habe die Fahrradsaison eingeleutet!

Die ersten 15 km sind durch, fehlen nur noch 2,422 km…

Fasten abgebrochen…

Tja, leider musste ich diesmal das Heilfasten abbrechen und auf Ende März verschieben.

Nein, der Wille war da, auch der Geist und der Körper waren drauf abgestimmt, aber leider haben einige Termine mir ein Strich durch die Rechnung gemacht: am Wochenende waren zwei Geburtstagsfeiern, nächste Woche ist ein Kochkurs an der Reihe und noch einige Treffen, wie Fotoclub und der monatliche Stammtisch.

Für Ende März ist vorerst alles frei und ich werde versuchen die letzte Märzwoche auch frei zu lassen – und natürlich auch die Woche drauf. Damit die Geschmacksnerven und der Darm nicht gleich wieder voll belastet werden.

In diesem Sinne: Guten Appetit…

Sherlock in Frankfurt?

Schon als kleines Kind, OK, schon als kleiner Schuljunge habe ich gerne Sherlock Holmes gelesen und gestern war es dann soweit und ich bin in den Genuss gekommen den aktuellen Kinofilm anzuschauen.

Als dann die Adresse von Sherlock, Baker Street 221b, eingeblendet wurde, spielte mein Unterbewusstsein verrückt: alle Geschichten die ich damals gelesen hatte wurden auf einmal wieder real und ich fühlte mich um Jahren zurück versetzt – ein tolles Gefühl!

Zurück zum Film: nicht vergleichbar mit den Romanen und Geschichten, aber gut gemacht! Keine übertriebene Action und schöne Bilder aus dem früheren London. Doch vor allem Dr. Watson sehr gut gefallen.

Doch schon vor dem Film mussten wir ein gutes Gespühr haben und ein wenig Sherlock Holmes und Dr. Watson spielen: Wo geht man in der Innenstadt, vor dem Kino, was trinken ohne ein Nepp-Gefühl zu haben? Unsere vorerst letzte Schlußfolgerung: niergendwo!

Erst wollten wir in einem Cafe nahe der Hauptwache was trinken, doch ein Blick in der Getränkekarte ließ uns keine zwei Minuten später wieder aufstehen und gehen: EUR 4,50 für ein großen Apfelsaftschorle und EUR 6 für einen Prosecco (0,1l) fanden wir wirklich unverschämt!

Auch ein zweites Lokal, hinter der Katharinenkirche, überzeugte nicht bei den Preisen. Der große Apfelsaftschorle war immerhin 70 Cent günstiger als im ersten Cafe. Und der Wein mit EUR 5,50 sogar fast ein Euro. Auch wenn die Preise immer noch zu teuer waren, entschieden wir hier uns einen Cabernet Sauvignon zu gönnen.

Nein, am Geld lag es nicht, nur sehen wir es nicht mehr ein, unverschämt hohe Preise für Getränke zu zahlen – und uns über den Tisch ziehen zu lassen.

In diesem Sinne wird Sherlock weiter nach einem günstigen Lokal auf der Frankfurter Zeil/ Hauptwache suchen. Wir berichten weiter…

Fahr mit der Straßenbahn und…

… fühle dich auf den Arm genommen!

Die folgenden zwei Ereignisse spielen sich zwischen 9:13 Uhr und 18:20 Uhr, am 18/02/2010, ab:

Ich sehe die Straßenbahn 14 am Frankensteiner Platz stehen, es ist 9:13 Uhr, Abfahrt laut Plan ist 9:15 Uhr, ich sprinte los und bin um 9:14 Uhr an der Tür, doch diese ist schon zu und die Straßenbahn fährt los! Eine Minute vor der Zeit und ich bin mir sicher, dass der Fahrer mich gesehen hat!

Gleicher Tag, Friedrich-Ebert-Anlage, Straßenbahn 16, steht, ich laufe schnell, vor der Straßenbahn, über die Gleise, der Fahrer sieht mich, die Tür ist schon zu, die Straßenbahn steht noch 30 Sekunden, aber der Fahrer macht die Tür nicht auf!

Wie groß ist wohl die Chance, dass man an einen Tag zwei Mal von der Straßenbahn ausgesperrt wird? Und dann kommen Fragen auf, warum so wenige Öffentliche fahren. Hier ein paar Punkte der letzten Tage:

  • Straßenbahn 17 Richtung Rebstockbad fällt aus
  • Bus 50 Richtung Rebstockbad fällt aus
  • Seit fast einer Woche funktionieren die elektronische Anzeigetafeln an den S-Bahnhöfen nicht
  • Der Lokalbahnhof und die Hauptwache (S-Bahnhof) sehen seit Monaten aus wie Baustellen (Decke wurde abgetragen)
  • Die Bahnhöfe sind schmutzig und stinken
  • Idiotische Straßenbahnfahre die zu früh los fahren oder potenzielle Fahrgäste einfach aussperren
  • Überteuerte Preise

Weitere Punkte werde bestimmt noch folgen. Ich bin froh, wenn ich wieder mit dem Rad in die Firma fahren kann.