Kunst am Morgen…

Um die Uhrzeit, wenn ich jogge, trifft man, meistens, die gleichen Leute, die am Main joggen, spazieren oder den Hund ausführen. Meistens grüßt man sich dann auch, da man sich kennt (obwohl es die letzte Zeit immer seltener wird – Schade!).

Doch heute, kurz vor dem Eisernen Steg, war ein neues Gesicht unterwegs. Wie ich, hört auch er beim Laufen Musik, deswegen ist er mir sofort aufgefallen. Aber ein paar kleine, feine Unterschiede gibt es schon:
=> er ist nur zweidimensional
=> er scheint seinen Player verloren zu haben – und das wird wohl auch der Grund sein für
=> die großen Schritte, die er macht.

Ich stehe ja total auf diese Art Kunst, vor allem wenn sie gut gemacht ist und auch eine Geschichte dahinter steckt. Ich sehe in diesem Kunstwerk eine Hommage an die Läufer am Main und am fehlenden Player ein Hinweis, dass man sich beim Laufen nicht abkapseln soll.

Trotzdem werde ich weiterhin mit Musik laufen, aber vielleicht ab und zu einfach ausschalten.

Weitere Details vom Lauf gibt es, wie gewohnt, bei Runkeeper.com…

Ideale Verhältnisse

Heute hat alles gepasst: ideale Temperatur (bei 10 Grad), kein Gegenwind, Laufpartnerin dabei und ein gutes Gefühl.

Keine Schmerzen im Knie, interessante Gespräche und nette Leute am Main.

Das iPhone hatte auch keine GPS-Aussetzer (heute Abend bekomme ich ein neues iPhone), dafür meine Laufpartnerin zwei kleinere Krämpfe die sich nach ein paar kleinere Pause auch wieder legten.

Weitere Details zum Lauf gibt es bei Runkeeper.com

100%

100% in die Eisen getreten, 100% den Laternenpfahl verfehlt, 100% keine Musik mehr über das iPhone (dazu später mehr), 100% der Arbeit getan und 100% iPhone kaputt!

Um einen Beinahezusammenstoß mit einem Laternpfahl zu vermeiden musste ich voll in die Eisen. Dummerweise griff auf den nassen Pflastersteine die Bremsen kaum. Trotz allem bin ich irgendwie zum stehen gekommen, habe den Pfahl verfehlt und die Sonnenbrille ist sogar auf dem Kopf geblieben. Dummerweise hat es aber meinen iPhone erwischt: die Klinke ist in der Kopfhörerbuchse abgebrochen und die Folge ist 100%iger Totalschaden, da die Klinke verkeilt ist. Im Applestore hat man mir ein Austauschgerät für 200 EUR angeboten.

Die 200 EUR sind definitiv die bessere Alternative, denn ein Bodycheck mit dem Laternenpfahl, bei ca. 30 km/h auf dem Rad, wäre bestimmt nicht „so mild“ geendet. Meine linke Hand hätte mehrere Brüche erlitten (der Pfahl war genau auf die Hand gerichtet), der Lenker wäre beim Kontakt mit dem Pfahl nach links gegen mein Knie oder Oberschenkel gedonnert und ich wäre wohl oder übel über den Lenker, nach vorne, auf die Pflastersteine gekracht – da sind 200 EUR wirklich nichts.

Tausend mal gefahren, tausend mal nichts passiert und morgen werde ich wieder die Kurve mit voller Geschwindigkeit nehmen, mit vielleicht ein paar Zentimeter mehr Spielraum…

Das (fast) perfekte Wochenende

Zwei Wochen lange habe ich über die Eintracht geschwiegen, doch jetzt reicht es!

Mit zwei Toren Vorsprung führt die Eintracht und schafft es noch – gerade mit viel Glück – ein 3:3 Ausgleich gegen Mainz nach Hause zu bringen.

Wie gegen die Herta habe ich es mir erspart das gestrige Spiel in einer Kneipe anzuschauen – das Wetter war einfach zu gut dafür. So habe ich das Spiel beim sonnen über das iPhone mit der App 90elf (Link führt direkt zu iTunes) verfolgt. Die ersten 30 Minuten waren ja noch cool, doch danach habe ich nur noch Aristide Bancé und Frankfurter 16 Meter Raum gehört.

OK, so gut war die Eintracht schon seit Jahren nicht mehr und das sollte ich auch würdigen. Doch die Eintracht könnte noch besser da stehen, wenn die Jungs konzentrierter auf den Feld stehen würden. Eine 2:0 und eine 3:2-Führung sollte man auch nach Hause retten können und sich nicht noch in den letzten Minuten noch (fast) eine Niederlage einfangen!

Es hätte ein fast perfektes Wochenende werden können: Garten, sonnen, chillen, grillen und ein Eintrachtsieg. Verlange ich zu viel?

Der Winter meldet sich wieder zurück!

Ein Blick auf mein iPhone und mir war klar: lange Hose, Longshirt, Handschuhe und Schal müssen heute wieder aus dem Schrank raus geholt werden!

Gut vermummt ging es dann gleich auf die Piste – und ich fühlte mich gut. Mir war kaum kalt und der Lauf verlief auch problemlos. Keine Knieschmerzen oder ähnliches.

Doch es gibt anscheinend auch genug Leute denen negative Temperaturen nichts ausmachen und mit Shorts und T-Shirts am Main unterwegs waren. Der Anblick dieser Hardcore-Jogger ließ mich innerlich frieren. Fast hätte ich aush Mitleid einem Jogger mein Eintrachtschal gegeben – aber nur fast!

Sonst noch ein paar Details: gemütlicher Lauf, knapp sechs Kilometer und wieder ein toller Sonnenaufgang, diesmal wieder mit Kondensstreifen und Flieger am Himmel. Weitere Details, wie üblich, bei Runkeeper.com.

Amt…

Heute musste ich mal wieder den Weg zum Amt antreten, und auf den Weg dahin fiel mir dieses Video wieder ein:

Am besten finde ich den Typ im Kopierer.

Doch meine heutige Erfahrung war nicht vergleichbar mit dem Video: freundliche Menschen, die mir sofort weiterhelfen konnten, ohne sich zu verstehen oder ähnliches. Und mein Problem wurde auch gelöst…

Erster Lauf nach dem Heilfasten

Nach einer Woche Laufpause wegen dem Heilfasten war es heute wieder soweit…

Vielleicht habe ich mit dem heutigen Lauf ein wenig übertrieben, so fühle ich mich: Müde, kaputt und irgendwie sauer auf alles! Vielleicht liegt es auch nur an der Arbeit, die ist momentan stressig und unkoordiniert.

Egal woher meine schlechte Laune und die Müdigkeit kommt, der heutige Lauf war zeitlich nicht schlecht und ich nähere mich immer mehr meinem Ziel: ein Kilometer unter sechs Minuten über eine Distanz von sechs Kilometern. Das Wetter war auch wieder grandios, blauer Himmel und keine Wolke – nur die Temperatur könnte ein wenig wärmer sein. Fünf Grad sind definitiv zu kalt!

Weitere Details zum Lauf gibt es bei Runkeeper.

Heilfasten: Erledigt

Perfekt! Eine Woche habe ich das Heilfasten durchgehalten und seit gestern Abend nehme ich wieder feste Nahrung auf.

Täglich gab es mindestens drei Liter Wasser oder verschiedene Teesorten und zwischendurch mal eine heiße Zitrone. Als Frühstück habe ich mir ein  Teelöffel Honig gegönnt und Abends wurde eine klare Gemüsebrühe – ohne Salz oder Pfeffer und auch keine festen Bestandteile – und ein 1/4 Liter Apfelsaft serviert.

Die Woche verging wie im Flug und ab den zweiten Tag war das Hungergefühl weg. Mir geht es einwandfrei, ein paar Kilos sind auch wieder weg und die Haut fühlt sich wieder ganz toll an.

Was es mir gestern noch einfacher gemacht hat das Fasten abzubrechen, war der tolle Geruch nach frischen, gegrillten Fleisch im Ostpark. Es war auch der einzige Tag in der Woche, wo ich das Fasten bereut habe und mir das Wasser, beim Riechen von Essen, in den Mund zusammengelaufen ist. Doch wie heißt es so schön: die Vorfreude ist die schönste Freude und nächstes Wochenende wird frisch gegrilltes Fleisch aufgetischt. Aber für die nächsten Tage heißt es erstmals behutsam wieder aufbauen und die leckeren Speise genießen. morgen gibt es zum Beispiel Sauerkrautsalat mit Gurke und Paprika.

Für die nächste Zeit wird es mit Heilfasten ein wenig schwierig: Urlaub steht an und einige Termine und Freunde stehen an (und abbrechen muss ja nicht wieder sein)…

Night & Day…

Freitag und Samstag Nacht habe ich damit verbracht die Luminale 2010 digital einzufangen – was dieses Jahr (leider) nicht so einfach war! Wirkliche Highlights gab es, gegenüber den Vorjahren, nicht wirklich. Was auch ein kleiner Vorteil war, denn die wenigen „Highlights“ waren – nach meiner Meinung – konzentriert am Rechneigrabenweiher in der Wallanlage zu finden, was bei einem Marschgewicht von fast zehn Kilogramm (ca. vier Kilogramm die Kamera + Objektive, nochmals ca. vier Kilogramm das Stativ und eine große Flasche Mineralwasser) von Vorteil war.

Dafür habe ich den Sonntag tagsüber im Garten verbracht und habe meinen ersten Sonnenbad dieses Jahr in Deutschland genommen (der erste wirkliche Sonnenbad war schon Anfang bis Mitte Januar in Südafrika) und sogar ein wenig Farbe wieder bekommen. Doch die Farbe hat einige Kraft gekostet. Im Garten bin ich nicht nur faul gewesen, es musste auch noch was gemacht werden: Unkraut jäten, umgraben und säen.

Und zum Schluß noch ein paar Bilder von der Luminale 2010: