Blauer Himmel

Heute war definitiv der, bis dato, schönste Tag des Jahres: Sonne satt, keine Wolken am blauen Himmel und, dank dem Vulkanausbruch auf Island, nicht mal ein Kondesstreifen oder Flugzeug am Himmel.

Bei deisem traumhaften Wetter haben wir auch die meiste Zeit im Garten verbracht, und dort ist mir dann auch der nächste Vorteil aufgefallen: Kein Fluglärm.

Ich frage mich, wann Frankfurt das letzte Mal in den Genuss dieser „Stille“ gekommen ist? Und wann der Frankfurter Himmel das letzte Mal so leer war (nur ein paar kleine Propellerflieger und Hubschrauber waren in der Luft)? Auf alle Fälle vor meiner Zeit in Frankfurt.

Nach der Gartenarbeit habe ich mich mit meiner Kamera aufgemacht um diesen leeren Himmel fest zu halten – und der Sonnenuntergang über unsere wunderschöne Skyline, inklusive Mondsichel, war das i-Tüpfelchen:

Sonnenuntergang Frankfurter Skyline

Wer heute die Chance verpasst hat den flugzeugfreien Himmel über Frankfurt zu fotografieren/ bewundern, hat morgen früh auf alle Fälle noch die Möglichkeit. Denn die Flugsicherung hat bis Sonntag mindestens 14 Uhr (letzte Nachricht) den Flugverkehr über Deutschland (und größe Teile Europas) lahm gelegt.

Grüne Soße

Grüne Soße auf Brot, Grüne Soße mit Ei und Kartoffeln, Grüne Soße mit Schnitze…

Mittlerweile gehört die Grüne Soße zu meinem Lieblingsessen, neben Handkäs mit Musik. Und was mir schmeckt, muss ich auch selber machen: Ab zum Markt auf der Konstabler Wache, Kräuter gekauft, wieder nach Hause, Kräuter gewaschen und schon war das Messer im Einsatz. Ein wenig Schmand, Essig, Salz und Eier hinein, und schon war meine Grüne Soße fertig.

Lecker hat die Grüne Soße zu Eiern und Kartoffeln geschmeckt. So lecker, dass ich nicht mal dazu gekommen bin ein Bild der fertigen Soße zu schießen. Nach diesem Selbstversuch werde ich auch nicht, wie das Journal Frankfurt, auf die Grüne Sauce vom Aldi zurück greifen müssen…

Meine Lieblings-App: „Runkeeper Pro“

Wer mein Blog seit einer Weile liest, wird wissen, dass ich ein großer Fan der App „Runkeeper Pro“ (iTunes-Link) bin.

Erst hatte ich das Runkeeper Free installiert, doch ein wenig später wurde die Pro-Version kostenlos angeboten. Der heutige Preis liegt bei EUR 7,99 – und ich würde auch dafür zahlen.

Was mir am meisten an dieser App gefällt, ist die Wegaufzeichnung via GPS. Auch wenn diese ab und zu mal von der Realität abweicht und ich laut Runkeeper Pro durch den Main schwimme und nicht am Ufer jogge.

Eine weitere nette Funktion ist die Möglichkeit Bilder vom Lauf aufzunehmen: kurz Pause drücken, Bild schießen und weiter laufen. Außerdem ist die Facebook-Integration (einstellbar über das persönliche Profil auf der Homepage www.runkeeper.com) ein nettes Gimmick – als kleine Motivation, gerade wenn auch Freunde sportbegeisterte Freunde bei Facebook sind.

Bis auf die kleinen GPS-Aussetzer kann ich dieses App wärmstens empfehlen…

Verschönschlechtern

In meinen Augen ist der Mercedes CLS einer der schönsten Autos, die der schwäbische Hersteller jemals auf die Straße gebracht hat.

Als ich dieses „Monster“ vor mir sah, musste ich zwei Mal schauen um es zu erkennen. Doch es gibt wirklich Menschen, die es schaffen, eine Stilikone wie den CLS zu verschönschlechtern!

Ich will ja nicht wissen, wieviel Euro der Besitzer dafür in den Sand gesetzt hat. Aber mein Geschmack trifft er damit überhaupt nicht. In meinen Augen ist die schöne, elegante Front hin und eine Wand aus Lamellen und Stahl, welches mich an einen Panzer erinnert, macht es nicht besser.

Doch wie so oft im Leben: Über Geschmack lässt sich nicht streiten – und es gibt bestimmt Menschen, die diesen CLS schön finden!

Hummeldumm

Auf den Weg an den Bodensee habe ich mir das neue Buch Hummeldumm von Tommy Jaud gegönnt.

Es ist mein erstes Buch von Tommy Jaud und kann deswegen kein Vergleich zu seinen vorherigen Werken ziehen. Das Buch ist leicht zu lesen und zu verstehen. Keine komplizierte Passagen verderben einem den Lesefluss.

In einigen  Passagen habe ich mich sogar selber entdeckt. Zum Beispiel, wo sich die Freundin Sina darüber aufregt, dass der Matze immer auf seinem iPhone herumtippt.

In nicht mal zwei Tagen hatte ich die knapp 300 Seiten durch. Langeweile kam kaum auf. Ich konnte mich gut in Matzes Situation rein versetzen und auch seine Handlungen verstehen. OK, fast all seine Handlungen, nur zwei Stichwörter: Schrank und Rucksack!

Allerdings wurde es am Ende doch ein wenig zu kitschig und übertrieben. Ein paar Sätze weniger über den Versuch den Guide zurück zu holen und dafür mehr über das tolle Land Namibia wäre für mein Geschmack besser gewesen.

Mehr verrate ich jetzt nicht. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der leichte Kost für zwischendurch sucht. Die knapp 300 Seiten hat man an einem Wochenende, in meinem Fall inklusive Hinfahrt mit dem Zug, durch.

Für die Rückfahrt nach Frankfurt musste dann ein schweres Buch (nicht vom Gewicht her) herhalten, an dem ich immer wieder lese: „Die Welt ohne uns“ von Alan Weisman – dazu mehr in den nächsten Tagen…

Egal wie weit man in den Süden fährt…

… ein Offenbacher ist immer zu finden – und, so unglaublich es klingen mag, aber man erkennt sie einfach an ihren Fahrstil:

Wir stehen in Konstanz und schauen nach einen freien Parkplatz, und wer fährt fast ein Fußgänger um und parkt unmöglich ein? Genau ein Offenbacher Audi!

Ist man vor dieser Seuche nicht mal im tiefsten Süden sicher?

Willkommen in der Realität…

Die Siegserie der Eintracht ist vorbei! Zwei Spitzenteams (Bayern München und Bayer Leverkusen) wurden geschlagen, dann noch ein Auswärtssieg gegen VLF Bochum. Und nun hat die Realität die Eintracht wieder zurück geholt, dank Mönchengladbach.

Das Spiel habe ich leider nicht gesehen – was, wenn ich die Schlagzeilen in der Presse lese, auch nicht so schlimm war.

„Die Eintracht hat lustlos und fehlerhaft gespielt. Kein Elan und Ideenreichtum der letzten drei Siege war in diesem Spiel zu entdecken“, ist eine kurze Zusammenfassung, aus den verschiedenen Pressemitteilung. Auch der Trainer war mit der 2:0 Niederlage (fast) schon zufrieden, denn in seinem Interview war zu lesen, dass noch mehr Tore hätte fallen können.

Für diese Saison ist der Traum internationaler Gegner geplatz, was vielleicht auch von Vorteil ist. Die Eintracht kann jetzt ohne Druck die restlichen Gegner abservieren…

Treffpunkt Laufen

Der heutige Lauf war unter einem freundschaftlichen Stern:

1. Meine verloren gegangen Laufpartnerin (ich war zu spät dran) fand ich kurz vor den Rudervereinshäuser und wir sind dann noch gemeinsam gelaufen
2. Beim Stretching kam mir dann auch noch meine ehemalige Nachbarin entgegen und wir plauderten ein paar Minuten

Der Lauf war diesmal nicht nur freundschaftlich, er war auch ganz entspannt, mein Schnitt lag bei knapp 7,5 Minuten pro Kilometer. Es lag auch daran, dass meine (wiedergefundene) Laufpartnerin und ich einiges zu besprechen hatten. Über den Eisernen Steg sind wir gemütlich gelaufen und haben das Joggen mal vergessen und dafür die aufgehende Sonne und die Skyline angeschaut. Die Temperatur war immer noch ein wenig zu kühl: gerade mal sechs Grad und ich war doch froh, dass ich eine lange Hose an hatte.

Weitere Details zum Lauf gibt es – na, wo? Genau bei Runkeeper.com

Meine Lieblings-App: „Call a Bike“

Die letzten Tage war mein Fahrrad in der Werkstatt – so blöd es sich anhört, aber ich habe mir wieder die Sommerreifen (Slicks) drauf machen lassen – und ich war auf die ÖPNV angewiesen.

Angewiesen, ist das richtige Wort! Gleich am ersten Tag fuhr mir die Straßenbahn, mal wieder, vor der Nase weg. Beim innerlichen Fluchen und Schreien, sah ich keine zehn Meter weit weg ein Fahrrad der Deutschen Bahn stehen.

Im Dezember hatte ich mir die kostenlose App „Call a Bike“ (iTunes-Link) auf mein iPhone installiert und mir ein Konto eingerichtet, „Für alle Fälle“, hatte ich mir damals gedacht. Und nun war der Fall der Fälle eingetroffen.

Die Alternative war weitere zehn Minuten auf die nächste Straßenbahn zu warten oder mir das Rad zu leihen. Da ich schon spät dran war, war die Entscheidung sehr leicht: Rad leihen.

App gestartet, Rad gewählt, am Rad der Freischalt-Code eingegeben und schon war ich auf dem Weg zur Arbeit.

Die App funktioniert einwandfrei, die Räder sind in einen guten Zustand und stehen fast überall in Frankfurt rum. Außerdem bin ich schneller im Büro, mache was für mein Körper und komme sogar günstiger weg (bei mir sind es ca. 70 Cent pro Fahrt)…