Projekt 10.1 – Nr. 2

Nach drei Tagen Pause wurde Projekt 10.1 wieder in Angriff genommen.

Vorab: mein Ziel die zehn Kilometer unter einer Stunde zu laufen habe ich erfüllt – damit ist auch der zweite von elf Läufen erfolgreich abgeschlossen.

Doch an mein Tagesziel bin ich gescheitert: Ich wollte die Zeit von meinem ersten Lauf (56:01 Minuten) unterbieten, doch am Ende des heutigen Laufs fehlten mir 37 Sekunden. Die meiste Zeit (39 Sekunden) habe ich für den sechsten Kilometer liegen lassen. Mehr Details zum heutigen Lauf gibt es bei Runkeeper.com.

Für das Wochenende ist erstmal Gartenarbeit angesagt (lecker Gurken, Tomaten und Bohnen pflücken, Rasen mähen und Geräteschuppen fertig bauen). Außerdem geht es Sonntag zur SGE in den Waldstadion. Zeit für das Projekt 10.1 ist sehr beschränkt, eher nur für einen kurzen Lauf zwischendurch…

Eintracht Frankfurt trifft auf Chelsea…

Ich kann kaum noch schlafen vor Aufregung (OK, es ist übetrieben!). Der Grund dafür steht schon in der Überschrift: Die Eintracht trifft am Sonntag  auf Chelsea.

Das Freundschaftsspiel geht um 16:30 Uhr im Waldstadion los. Wurde auch langsam Zeit, mein letzter Besuch im Stadion ist schon eine Weile her. Nur schade, dass Ballack nicht mehr bei Chelsea spielt. Und wenn ich schon bei Ballack bin, schwirrt mir Leverkusen – sein neuer Verein – durch den Kopf und das Traumtor von Ciao:

Unglaublich wie ich mich auf die Saison 2010/2011 freue. Und ich bin (fast) davon überzeugt, dass die Eintracht mich dieses Jahr nicht enttäuschen wird.

Mein Tipp: Die Eintracht wird am Ende der Saison international spielen…

Raubritter der Moderne…

Es hätte ein toller Tag werden sollen: Mein Urlaub wurde genehmigt und ein günstigen Flug von Neapel zurück nach Frankfurt habe ich auch noch gefunden.

Günstig?

Das Ticket liegt mit knapp unter 60 EUR im vorgestellten Rahmen (eine Woche zuvor hätte der gleiche Flug 144 EUR gekostet). Doch kurz vor Abschluß der Buchung kam dann die böse Überraschung: acht Euro für Kreditkartenzahlung kommen zusätzlich auf die 60 Euro (was immerhin 13% vom ursprünglichen Ticketpreis entspricht):
Zwei kostenlose Alternativen werden angeboten: die eine mögliche Alternative ist nur sieben Tage vor Abflug möglich (wo man bestimmt nicht den Ticket zum günstigen Preis bekommt). Die zweite Alternative kann ich nicht wahr nehmen, da ich diese Karte nicht habe.

Mir blieb nichts anderes übrig als in den sauren Apfel zu beißen und das Ticket zu buchen. Die Vorfreude auf den Urlaub lässt diese acht Euro verblassen.

Und auch der aktuelle Wetter lässt die acht Euro schnell vergessen…

Projekt 10.1

Mein letzter Lauf ist ist immerhin schon acht Tage her. In diesen acht Tagen habe ich einiges gemacht: Gartenarbeit und mentale Vorbereitung für mein Projekt 10.1.

Was ist Projekt 10.1? Projekt 10.1 ist eine Strecke von zehn Kilometer (die Ironmanstrecke am Main) in unter 60 Minuten zu laufen.

Heute war es dann soweit: Das Wetter war perfekt für den Lauf (gerade mal 18 Grad, bewölkt und leichter Wind), ich war ausgeschlafen (gestern schon um 22:30 Uhr im Bett gewesen) und die Motivation war zum greifen.

Projekt 10.1 startete ohne größere Probleme um 6:09 Uhr und um 7:05 Uhr wurde das Projekt 10.1 erfolgreich beendet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Schon beim ersten Versuch bin ich unter einer Stunde geblieben; für die zehn Kilometer benötigte ich 56:01 Minuten (mehr Details zum Lauf gibt es bei Runkeeper.com).

Projekt 10.1 wird in den nächsten Tagen noch ausgebaut. Finales Ziel von Projekt 10.1 ist es mindestens elf Läufe unter einer Stunde zu absolvieren…

Meine Lieblings-App: „Geocaching“

Die Geocaching-App (Link zu iTunes) habe ich nun schon seit einigen Monaten – und durch den dauerhaften Wechsel meiner iPhones in den letzten Monaten ist die App in Vergessenheit geraten und staubte in der iTunes-Datenbank ein.

Doch vor einigen Tagen, beim aufräumen meiner iTunes-Datenbank, fand ich die App wieder und übertrug sie auf mein aktuelles iPhone. Ein paar Minuten später meldete ich mich dann auch noch bei Geocaching an.

Gestern war dann der ideale Tag (kaum Sonne um sich gemütlich zu sonnen) das erste Cache zu suchen. Ich war gerade auf den Weg über den Ostpark nach Hause, da machte ich einen kleinen Abstecher nahe der Eissporthalle um das Cache zu finden.

Ich freue mich schon auf mein zweites Cache (den ich vielleicht sogar noch heute Abend aufsuchen werde)…

Taxigeflüster…

„Unglaublich, die Clubs von heute“, meint der ältere Taxifahrer zu mir.

„Ich arbeite schon seit unzähligen Jahren als Taxifahrer in Frankfurt und immer öfters höre ich Geschichten, dass sogar hübsche Mädels nicht in die Clubs reinkommen. Gerade eben hatte ich solche Zwei. Jung, blong, kurze Röckchen und flache Schuhe. Und wegen den Schuhen sind sie in einen Frankfurter Club nicht reingekommen. Ohne High-Heels, kein Eintritt, meinte der Türsteher zu ihnen.“

Und bevor ich antworten konnte war ich dann auch schon an mein Ziel angekommen.

Vielleicht haben die jungen, blonden Frauen auch nur das falsche Lokal oder Party aufgesucht…

Offenbach ist ein gefährliches Pflaster!!!

Auf den Weg vom Qype-Event in Fechenheim wollte ich über Offenbach nach Sachsenhausen fahren, doch die Fahrt dauerte keine 15 Minuten und endete sehr apprupt:

Gleich nach der Carl-Ullrich-Brücke bin ich Richtung Nordring abgebogen und wollte auf den Radweg. Was auch nicht problematisch hätte sein sollen. Die Betonung liegt auf „hätte“, denn um auf den Radweg zu kommen muss man ein ca. 20 Zentimeter hohen, mit KEINER flachen Kante, Randstein überqueren. Und gerade bei Dunkelheit, kurz vor Mitternacht, ziemlich schnell unterwegs ist die Reaktionszeit ein wenig eingeschränkt, auch wenn ein gutes Licht am Rad ist.

Rad gerade gestellt, voll in die Eisen gegangen, Vorderrad noch heil über Randstein gelupft und schon gab es einen lauten Knall! Das Hinterrad hatte vollen Kontakt mit dem Randstein. Mein erster Gedanken war ein Platten und siehe da, ca. 10 Meter weiter musste ich dann stehen bleiben.

Bis zum MTW schob ich mein Rad und dann war mein Glück im Unglück da: Ein Großraumtaxi mit Frankfurter Kennzeichen lud gerade zwei Mädels vor dem MTW aus. Kurz gefragt ob er mich und mein Rad nach Frankfurt mitnimmt, vereinbart dass wir uns ein paar Meter weiter Richtung Straßen treffen damit die Offenbacher Taxifahrer kein Stress machen und ca. 15 Minuten später war ich dann auch daheim.

Heute wechselte ich dann auch gleich den Schlauch und begutachtete den Schaden. Der alte Schlauch hat zwei Schnitte, jeder mit einer Länge von ca. einen Zentimeter (siehe dazu das Bild, um den Schaden besser zu zeigen, habe ich eine Schraube durch die zwei Schnitte geschoben).

Ende der Geschichte: 13 EURO für das Taxi, sieben EURO für ein neuen Schlauch, ca. 30 Minuten Arbeit für den Schlauchwechsel und ein Achter in der Felge.

Und schon wieder ein Grund mehr Offenbach nicht zu mögen!

Mir ist kalt…

Der Sommer scheint für mich vorbei zu sein… seit einigen Tagen tümpeln die Temperaturen nur noch unter die 30 Grad-Grenze, beim Schlafen brauche ich wieder eine dicke Decke und am Main halte ich es ohne Pullover oder Jacke nicht mehr aus.

Und heute morgen bin ich beim Laufen die ersten Meter eher zitternd vorwärts gekommen. Doch nach einem Kilometer war ich dann (mehr oder weniger) auf Betriebstemperatur. Meine Laufpartnerin hat sich über mein Kälteproblem köstlich amüsiert: „Venden, seit wann bist Du eine Frau und frierst?“ oder „Willst Du meine Laufjacke? Ich bin eine Frau und mir macht Kälte nichts aus…“, durfte ich mir einige Male anhören.

Mehr vom Lauf gibt es bei Runkeeper.com