Kleiner Kratzer, große Wirkung…

Für den Garten habe ich die letzten Tage eine Gerätehütte zusammengebaut, und wo Werkzeug, Holz und Hände im Einsatz sind, sind Verletzungen auch nicht weit weg.

So passierte es letzten Donnerstag: Beim zusammenbauen der Tür rutschte ich ab und schrammte mit dem linken Handgelenk über das Holz. Die Verletzung war nicht tief, in meinen Augen nicht mal erwähnenswert – sie blutete auch kaum. Doch einige Leute setzen eine Verletzung am Handgelenk mit Problemen und Selbstmord gleich. Gerade erst wieder.

Aus diesem Grund: ich bin weder selbstmordgefährdet oder habe Probleme. Und Verletzungen können sich auch „Bürohengste“ und „Schlipsträger“ zulegen. Vor allem kann ich auch in meiner Freizeit mit Hammer, Meisel und Bohrer umgehen. Sogar Bremsen am Auto kann ich wechseln und mir dabei den halben Finger aufreisen (was jetzt nicht erfunden ist)…

Gewitter über Frankfurt…

Der Himmel über Frankfurt wechselte in wenigen Minuten von blau zu weiß, um nur ein paar Augenblicke später von grau in schwarz zu überspringen.

Es war nur eine Frage der Zeit bis ein Gewitter die Frankfurter Luft wieder klären würde. Für einige Menschen war dieses Gewitter eine Erleichterung: die Temperatur ist kurzfristig runter gegangen und die Luft fühlt sich kühler an (doch nach dem Gewitter ist die Luftfeuchtigkeit um einges gestiegen, was ich persönlich unangenehmer als Hitze finde).

Für mich ist ein Gewitter ein Naturschauspiel der Extraklasse: Blitz, Donner, Wasser und die unbändige Kraft der Natur. Doch nicht nur das Gewitter selber ist eine Wonne, auch die Farben danach sind unvergleichbar schön. Der Himmel wechselte auch hier innerhalb von wenigen Minuten die Farbe: von schwarz in ein glutrot glühenden Himmel.

Leider hatte ich meine Spiegelreflexkamera nicht dabei und so musste heute mein iPhone herhalten um diese unbändige Kraft in Bild und Ton einzufangen. Auch wenn die Qualität der Bilder (und dem beigefügten Video) nicht meinem normalen Standard entsprechen, vermitteln sie doch ganz gut wie der heutige Abend war.

GPS wieder da

Gestern hatte Runkeeper ein paar Probleme ein GPS-Signal zu empfangen, doch heute war alles wie immer: sofortiger GPS-Empfang (vielleicht hat das Aus-/Einschalten des iPhones was gebracht).

Heute waren die Voraussetzungen auch nahezu perfekt – nur war es, gefühlt, ein paar Grad wärmer als gestern. Doch auch dieser kleine, gefühlte Unterschied hinderte mich nicht daran 6,22 km zu laufen. Mein Durchschnitt für ein Kilometer lag heute bei 5,55 Minuten. Und heute kann man die Details auch bei Runkeeper.com einsehen…

Der ideale Lauf…

Leicht bewölkt, knapp über 22 Grad warm und ein leichter Wind – die ideale Voraussetzung!

Nur Runkeeper wollte nicht mitspielen und konnte kein GPS-Signal empfangen. Doch, vorbereitet wie ich bin, hatte ich natürlich eine Backup-App auf meinem iPhone. Am Ende habe ich unter diesen idealen Voraussetzungen die Strecke von 6,15 km in knapp unter 35 Minuten geschafft.

WM 2010: Eine kleine Zusammenfassung

Spaßlos-Spanien hat den Weltmeistertitel für sich entscheiden können und hat die Kung Fu-Holländer als Zweite nach Hause geschickt. Wie heißt es doch so schön: die Zweiten sind die ersten Verlierer.

Und was hatte sonst noch die WM anzubieten? OK, die Holländer haben Karate-Kid in den Schatten gestellt. Deutschland ist nicht nur als Dritter nach Hause gefahren, nein, sie stellen auch den Torschützenkönig. Brasilien hat eine neue Hand Gottes. Frankreich hat für streikende Spieler gesorgt. Italien, Welstmeister 2006, ist als Gruppenletzter in der Vorrunde ausgeschieden und – last but not least – die Schiedsrichter. Selten haben die Unparteiischen so ein Müll gepfiffen, Spiele entschieden und schneller Karten gezogen als Lucky Luke sein Schießeisen.

Doch es gab auch schöne Momente: Deutschland hat geiles Fußball gespielt und die Engländer und Argentinier gezeigt wie man Fußball spielt. Das Wetter hat (auch dieses Jahr) mitgespielt und wir konnten die Spiele im Garten, bei kühlen Bier und heißen Steaks vom Grill, genießen. Südafrika hat es all den Zweiflern gezeigt und alle Stadien waren pünktlich fertig.

Jetzt ist erstmal für vier Jahre Pause… und dann heißt es wieder auf globaler Ebene: Das Runde muss ins Eckige – und bis dahin wird uns die Eintracht aus Frankfurt (bestimmt) in Atem halten…

So wenig Worte und doch so aussagekräftig…

Handy wie Bombe
nachricht vom tod
taste
weg

Aus: Michael Lentz „Offene Unruh“ 100 Liebesgedichte.

Ich finde diese Worte so unglaublich lyrisch. Wie oft ich schon unangenehme SMS (Nachricht vom Tod) bekommen habe, kann ich nicht mehr zählen, und (fast) jedes Mal habe ich gleiche Prozedur vorgenommen: Löschtaste gedrückt und für immer war der „Tod“ weg – doch das schlechte Gefühl blieb noch eine Weile länger…

Orange ist meine neue Farbe…

Sie können nicht Auto fahren, nerven mit ihren Wohnwägen, die Holzschuhe machen unmöglichen Lärm und der Käse ist auch so gut.

Am Sonntag bin ich bei einem spanischen Freund zum WM-Finale eingeladen, außer meinem Oranje-Shirt werde ich auch schönen, alten Gouda mitnehmen um die spanischen Fliegen von mir fern zu halten.

In diesem Sinne: Weltmeister 2010 Oranje…

Und der Paul wird am Sonntagabend, wenn er recht behalten sollte, symbolisch gegrillt! Habe extra schon Tintenfischringe gekauft…

Weltmeister 2010 gegen Europameister 2008

Tja, lieber Europameister 2008, also Spanien, gegen den Weiltmeister 2010, also Deutschland, wird es heute wohl nichts!

Stellt euch schon mal seelisch auf eine Niederlage ein, sonst wird die Enttäuschung so groß – wenn nicht sogar größer – wie bei den Engländern oder (noch extremer) den Argentinier. Ich hoffe doch, dass ihr mit einen Privatjet nach Durban geflogen seit. Dann könnt ihr direkt nach der Niederlage in den Flieger steigen und nach Spanien, zu eurer Paella, zurück fliegen.

In diesem Sinne, viel Bier für heute Abend kühl legen, Grill anwerfen und das Spiel genießen…

Ein gemütlicher Lauf…

… bei blauen Himmel und netter Laufpartnerin.

Gemütlich ging es Richtung Gerbermühle, zurück über den Eisernen Steg um dann nochmals die Flößerbrücke zu überqueren und über die Ignatz-Bubis-Brücke wieder an den Main um den Lauf zu beenden. Am Schluß waren es gemütliche 7,50 Kilometer mit einen Schnitt von 6:24 Minuten pro Kilometer.

Meine Laufpartnerin war auch ganz zufrieden und ich hatte einen kleinen Erholungslauf (weitere Details bei Runkeeper.com).