Ich bin kein SGE-Fan mehr!

Das ist wohl die Höhe und der berühmte Tropfen, der bei mir den Faß zum überlaufen gebracht hat:

<…Nach dem erlösenden Erfolg haben sich die Frankfurter Spieler übrigens dieses Mal das Bad in der Fankurve gespart. Mit voller Absicht. „Die Mannschaft war sehr enttäuscht, wie sie nach der Niederlage gegen Freiburg behandelt wurde“, sagte Skibbe stellvertretend für sein Team. Vor einer Woche setzte es nach dem 0:1 ein ordentliches Pfeifkonzert. „Da sind außerdem harte Worte gefallen“, erzählte Skibbe. „Die Mannschaft ist zu Unrecht abgestraft worden, deshalb haben wir darauf verzichtet, die Welle zu machen.“…> (Interview aus der Frankfurter Rundschau, 26/10/2010).

Das ist wohl keine Art von Profispieler! Wenn ich eine schlechte Leistung liefere muss ich mich nicht wundern, wenn mein Kunde mich abstraft. Und so sehe ich es auch bei Eintracht: wenn sie eine schlechte Leistung liefern, müssen sie dazu stehen können und nicht die beleidigte Diva spielen.

In diesem Sinne „Viel Spaß mit einen Fan weniger“. Immerhin spare ich mir jetzt ca. 40 EUR pro Stadionbesuch…

Andenken aus London…

Am letzten Tag hat sich London, kurz vor meiner Abreise, von seiner typischen (und weit bekannten) Seite gezeigt: neblig und regnerisch.

Zum Regen, kam noch dazu, dass die Victoria-Station von der Polizei kurzfristig geschlossen wurde und es so warm war, dass ich die Regenjacke schon im Koffer verstaust hatte – wer rechnet auch damit, dass genau in dem Moment wo ich U-Bahn fahren muss, diese geschlossen wird. Bis ich ein Taxi gefunden hatte, war ich gut durchnässt.

Heute sitze ich daheim mit Glieder- und Kopfschmerzen, dazu noch eine Nase, die einem kaputten Wasserhahn ähnelt, und trinke Tee, warmes Wasser, schlucke homöopathische Mittel und löffle literweise Suppe. Ich tippe auf eine Grippe.

Mein letzter Krankheitsfall ist mittlerweile schon fast sechs Jahre her und ich bin es nicht mehr gewohnt mit Schmerzen, wenigstens sind diese leicht, daheim zu sitzen. Dazu kommt noch das schlechte Fernsehprogramm. Ich bin kein Tag krank und will wieder gesund sein. Vor allem weil am Wochenende das Wetter auch noch gut werden soll…

Projekt 10.1 Nr. 7 => London Calling

Die letzten drei Tage war ich beruflich in London und ich habe die Chance genutzt bzw. versucht mit der Queen joggen zu gehen – dieser Versuch ist schon am ersten Tag gescheitert, denn die Leibwächter waren anderer Meinung… so konnte ich mich voll und ganz auf das Projekt 10.1 konzentrierte.

Meine erste Joggingerfahrungen in London sammelte ich im St. James Park bei idealen Voraussetzungen: angenehme Außentemperatur (gefühlte 15 Grad), bewölkt und kein Wind. Nach 5:52 Kilometer, bei gemütlichen Tempo und einer Zeit von 35:07 Minuten (weiter Details bei Runkeeper.com), war ich gewappnet für den nächsten Tag und mein Projekt 10.1.

Als Strecke für mein Projekt 10.1 musste ich einen größeren Park finden (was in London nicht wirklich schwer ist) und meine Wahl fiel auf den Hyde-Park – nicht nur weil es näher am Hotel war, nein, er wurde mir auch von einigen Kollegen empfohlen. Dieser Lauf hatte es in sich: viele Verkehrsampel haben meinen Laufrythmus gestört und außerdem habe ich auch noch ein paar Aufnahmen vom Park gemacht (wenn man schon mal im Hyde-Park ist). Dazu kam dann noch auf den letzten Kilometer ein starker und kalter Wind auf und die Runkeeper-App stürzte zwei Mal ab (was allerdings nicht so tragisch war, da sie im Hintergrund weiter lief).

Trotz allem habe ich mein Ziel (wieder) geschaft. Für die Distanz von 10.11 Kilometer habe ich 58:45 Minuten benötigt (weiter Details zum Lauf sind bei Runkeeper.com).

Der Hyde-Park ist ein wirklich toller Park zum joggen und ich freue mich schon auf mein nächsten Aufenthalt in London…

SGE: Jungs, ich bin von euch enttäuscht!!!

Nein, am Ergebnis lag es diesmal nicht, denn die Eintracht hat es geschafft zwei Tore zu schießen und die Nürnberger mit null Toren nach Hause zu schicken.

Nein, es lag auch nicht am Spiel selbst – obwohl es zeitweise höllisch langweilig war und die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit zum Haare raufen waren. Es fehlte nicht viel und die Nürnberger hätten den Ausgleich geschosschen. Die restliche Zeit der zweiten Halbzeit war eher Stehfußball, doch die Leistung reichte noch für ein zweites Tor.

Meine Enttäuschung kommt vom Verhalten der Eintracht-Jungs! Nach dem Sieg haben die sich kaum benüht in die Fankurve zu kommen und sich bei uns, den Fans, zu bedanken – und mit uns ein paar Minuten zu verbringen. Bis auf ein paar Winkeinheiten und kurzes Klatschen kurz vor der Mittelfeldlinie war nichts von Dankbarkeit an den Fans zu sehen.

Das ist wirklich die unterste Schublade!

Vor allem nach dem Aufruf des Trainers: „Brauchen jetzt die Fans!“ (Link zum Interview) hätte die Fans mehr verdient: „Brauchen jetzt die Spieler! Um mit diesen den Sieg zu feiern…“, zum Beispiel.

Ich mache mal gute Miene zum bosen Spiel (der SGE-Jungs) und freue mich über die nächsten drei Punkte – fehlen nur noch 44 Punkte zum gesetzten Ziel.

Ein paar Eindrücke aus dem Stadion habe ich auch mitgebracht:

Die letzte Bio-Tomate von Sachsenhausen…

Für dieses Jahr ist es endgütlig vorbei: ich habe die letzten Bio-Tomaten von meinem Balkon geerntet und gegessen.

Ganz klassisch, mit Mozzarella, Olivenöl, ein wenig Salz, Basilikum und Oregano.

Der Geschmack war von einer ganz anderen Welt. Nicht vergleichbar mit Tomaten aus dem Supermarkt. Nicht mal die Tomaten aus den Bio-Märkten waren annährend so geschmackvoll wie meine Balkonzüchtung.

Damit ich auch nächstes Jahr wieder Tomaten züchten kann, habe ich ein paar übrig gelassen um die Samen einzusammeln.Und auf alle Fälle werde ich nächstes Jahr mehr Pflanzen auf meinen Balkon züchten.

Doch noch bietet mein Balkon genug. Ich habe immer noch Ruccola, Schnittlauch, Chili und (endlich) Radieschen. Sollte das nicht reichen, sind im Garten noch Spinat, Kürbisse und bald auch Feldsalat. Und für die Nachspeise sorgt der Boskop: frischen Apfelkuchen – LECKER!!!

SGE: Die nächste Nullnummer…

Und die nächste Nullnummer für die Eintracht -2:1 gegen Leverkusen verloren – und ich habe die richtige Entscheidung getroffen.

Anstelle einer persönlichen Nullnummer war ich mit Freunden was essen, ein paar Schoppen trinken, hatte Spaß und habe den Abend genossen.

Am Samstag bin ich im Stadion, die Eintracht spielt gegen Nürnberg. Doch ich spiele wirklich mit dem Gedanken mein Ticket weiterzugeben: das Wetter soll nicht prickelnd werden und was die Eintracht zur Zeit liefert ist auch nicht gerade ein Highlight.

Nein, nein… meine Karte gebe ich nicht weg. Egal wie schlecht die Eintracht noch spielen wird: Einmal Eintracht, immer Eintracht…

Frankfurter Dippemess 2010 – ohne Feuerwerk

Schon seit einer halben Ewigkeit (um genau zu sein, seit ich in Frankfurt wohne) wollte ich die Dippemess fotografieren. Und endlich habe ich es geschafft!

Ich bin kein Fan von der Dippemess, aber nachts sehen die Lichter wirklich toll aus. Vor allem das Riesenrad zeichnet wunderschöne Muster in den Nachthimmel.

Ich hatte noch vor auf das Feuerwerk zu warten, aber es war mir einfach zu kalt, und von Minute zu Minute verging die Lust immer mehr und mehr.

Vielleicht schaffe ich es 2011 auch das Feuerwerk zu fotografieren – und vielleicht ist es dann auch wärmer als dieses Jahr…

Projekt 10.1 Nr.6 => Der Urlaub ist dem Amateur sein (Lauf)Tot…

Nach fast einen Monat Pause bin ich heute morgen wieder gelaufen… und es lief wunderbar: für die zehn Kilometer habe auch nach längerer Pause keine 60 Minuten gebraucht.

Doch leicht wurde mir der heutige Lauf nicht gemacht. Im Urlaub bin ich kaum gelaufen und die gute italienische Küche hat mir den Rest gegeben. Ich hatte heute das Gefühl 100 zusätzliche Kilos mit mir zu schleppen. Dazu kam noch die Dunkelheit und nicht beleuchtete Strecke Richtung Ruderverein. Auch die neun Grad Außentemperatur machten es mir nicht gerade leicht.

Doch zum Schluß erfüllte ich mein Soll: laut Runkeeper auf meinen iPhone habe ich für die zehn Kilomter 58:54 Minuten gebraucht. Laut Runkeeper.com 60:19 Minuten (?) – keine Ahnung was bei der Synchronisation schief läuft.

Weitere Details zum Lauf (auch wenn mit falscher Zeit) findet man bei Runkeeper.com.

Killerboots…

Jeden Ausflug bzw. Urlaub nach Italien belohne ich mir mit ein paar neuen Schuhen.

Dieses Jahr gab es zwei Paare: ein Paar Büroschuhe (in braun) und ein paar Boots (siehe das Bild). Die Boots sehen nicht nur gut aus, sie haben auch noch eine andere Eigenschaft: Sie bringen mein Fuß zum umknicken!

Die Stiefeln sitzen perfekt, sehen gut aus und sie haben mich schon fast zwei Mal (innerhalb von zwei Wochen) zum fallen gebracht. Zum Glück habe ich sehr dehnbare Bänder und bis auf ein paar minutenlangen Schmerzen hat sich bis dato der Schaden in Grenzen gehalten.

Die Stiefel müssen direkt aus der Hölle kommen. Und sie können mich noch so oft umknicken lassen, meine Bänder und Sehnen werden bestimmt halten und ich werde sie weiterhin tragen – kann kommen was will…