In der Batschkapp mit der Familie Winston…

Gestern Abend war ich beim Konzert von Charlie Winston in der Batschkapp und um es kurz zu machen: Es war mit Abstand eines der besten Konzerte (wenn nicht sogar das beste Konzert), welches ich besucht habe.

Vashti, die Schwester von Charlie,  machte den Anfang als Vorband. Sie hat eine tolle Stimme und ist hübsch anzuschauen, doch mein Geschmack war die Musik nicht.

Um 22 Uhr ging es dann endlich mit dem Hauptakt los. Charlie startete gleich mit „Like a Hobo“ und die Stimmung in der Batschkapp fing an zu kochen. Weitere Lieder aus seinem aktuellen Album „Hobo“ folgen und auch ein neues Lied (dabei ging es um Naturschutz und Erhalt unserer Erde). Die gute Stimmung zog sich das ganze Konzert durch und wurde auch durch einen Abstecher von Charlie runter ins Publikum aufgeheizt. Ein kleiner Gitarrenpatzer und ein unfreiwilliger Mikrofonflug vom Mikroständer bestätigten, dass kein Playback im Spiel war (was allerdings vom ersten Lied an klar war).

Zur Zugabe holte Charlie dann seine ganze Familie auf die Bühne: Der Vater (Gitarre), der Bruder (Schlagzeug) und die Schwester gaben ein Stück Countrymusik von sich. Nach dem Lied holte sich Charlie die Bühne wieder zurück und spielte noch ein paar seiner Hits.

Ganze zwei Stunden später war dann ein absolut toller Abend, mit einen absolut tollen Künstler zu Ende – einfach nur toll!!!

Leider sind die Bilder nicht gut geworden (weit weg von der Bühne und der Akku war leer):

Kunstwochenende…

Das letzte Wochenende hatte ich der Kunst gewidmet:

Am Samstag ging es hinter Hanau, um einen Freund auf der Bühne zu ‚bewundern‘. Die drei Stunden vergingen wie im Fluge und überraschenderweise habe ich (fast) alles verstanden was da gesprochen hat – so ein hessisches Mundarttheaterstück ist nicht wirklich einfach, doch die acht Jahre in Frankfurt haben ihre Wirkung gezeigt.

Am Sonntag ging es erstmal bei Freunden brunchen. Später, mit vollen Magen, habe ich mir im MMk die Ausstellung „Not in Fashion“ angeschaut: Mode und Fotografie aus den 90er – und da ich (nahezu) alles verschlinge was mit Fotos zu tun hat, vergingen im Museum die Stunden wie im Fluge. Hätte das Museum nicht geschlossen, würde ich wahrscheinlich heute noch da sein.

Die Austellung ist auf alle Fälle empfehlenswert – allerdings würde ich keine Kinder mitnehmen, da einige Bilder ein wenig mehr als nur erotisch sind. Auf alle Fälle werde ich Ausstellung noch ein zweites Mal besuchen. 500 Bilder sind einfach zu viel um diese richtig zu genießen.

Und schon war das Wochenende fast vorbei und ich auf der Couch. Bei einem Glas südafrikanischen Shiraz habe dann noch ein wenig aus ‚Deutschland schafft sich ab‘ gelesen und Musik gehört…

Zurück auf die Straße…

Meine Grippe aus London ist doch länger geblieben als geplant.

Heute, nach über zwei Wochen Laufpause, fühlte ich mich wieder fit genug auf die Straße, bzw. an den Main, zu gehen und eine Runde joggen. Die Außentemperatur von gerade mal fünf Grad und die Dunkelheit waren nicht gerade die besten Motivatoren, doch die lange Laufpause machte alles wett – sogar mein innerer Schweinehund wollte laufen!

Wirklich fit bin ich aber noch nicht. Für die 6,42 km benötigte ich knapp über 40 Minuten – was, verglichen mit den anderen Läufen davor, kein berauschendes Ergebnis – doch ich bin für den ersten Lauf nach der Zwangspause mehr als zufrieden.

Mehr Details gibt es bei Runkeeper.com

Band ohne Instrumente…

Man braucht nicht immer Instrumente um gute Musik zu machen, es reicht ein Sänger, drei weitere Leute und vier iPhones.

So bestückt spielte die Bank „Atomic Tom“ in der New Yorker U-Bahn ein Live-Gig – guter Alterntive-Rock und coole Idee.

Und da soll mich doch noch mal jemand fragen was so besonders an einem iPhone ist…

Musiktipp: Mixed Tape 35 „Blue Mood“

Die neue Mixed Tape von Mercedes Benz steht zum (kostenlosen) Download bereit.

Das aktuelle Album habe ich noch nicht gehört, doch ich bin mir sicher, dass das neue Album mindestens so gut ist wie die Vorgänger. Bis jetzt hatten die Mixed Tape-Gruppe immer ein gutes Händchen gehabt und ich freue mich schon die Musik auf mein iPhone zu überspülen.

Ein paar Informationen und den Künstlern gibt im im Video:

Und euch wünsche ich auch viel Spaß mit der Musik…

House Running…

Ich stehe an der Kante, schaue zwischen meinen Schuhe durch, 100 Meter geht es steil nach unten, ich atme noch mal kurz durch, kaum habe ich mich gefragt was ich hier oben mache, schießt eine Portion Adrenalin durch mein Körper und schon stehe ich parallel zum Boden.

Ein kräftiger Schuß Adrenalin wird nochmals durch mein Körper gejagt, ein breites Grinsen macht sich breit und ein unbeschreiblich geiles Gefühl breitet sich in mir aus.

Ich bin schon in Südafrika am Strand gelaufen, auch den Hyde-Park in London habe ich schon unsicher gemacht und nicht zu vergessen meine Laufeinlange auf einer verwinkelten und gut befahreren Landstraße in Südfrankreich – doch eine Wand bin ich bis letzten Samtag noch nie runter gelaufen. Und ich habe gleich mit der höchsten Wand Deutschlands angefangen! 100 Meter ging es mit einen Seil gesichert das Holiday Inn in Sachsenhausen senkrecht runter.

Seit Samstag bin ich süchtig danach und ich will, nein, ich muss wieder da hoch und die Wand runter. Ich kann mich an den Bildern nicht satt sehen, und ich möchte sie euch nicht vorenthalten:

Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse 2010

Bei traumhaften Wetter habe ich auch dieses Jahr die  Frankfurter Buchmesse besucht.

Leider habe ich vom Ehrengast Argentinien kaum was mitbekommen (mag auch daran gelegen haben, dass im Freigelände keine Show oder ähnliches aufgeführt wurde), was trotzdem kein Beinbruch war, da auch so genug Abwechslung geboten wurde: Sei es Politiker, Gäste und Autoren oder einfach nur die Millionen von Bücher.

Und gerade weil es so viel Bücher auf einer Buchmesse gibt, habe ich mich bei den Bildern mehr auf andere Objekte beschränkt:

Sonnenuntergang…

Der Oktober ist so, wie der August hätte sein sollen: warm und sonnig.

Davon habe  ich allerdings zur Zeit nicht viel, da ich immer noch nicht 100% fit bin und außerdem auch noch unendlich viel Arbeit auf meinen Schreibtisch ‚ruht‘ (genau das richtige Wort, ruht!).

Doch dafür entschädigt der ungetrübte und freie Blick auf einen traumhaften Sonnenuntergang über die A648. Blaue Wolken, roter, wie Feuer glühender, Sonnenuntergang und die schwarze Autobahn am Boden – tolle Farben Leider hatte ich nur mein iPhone dabei: