Projekt 10.1 Nr. 8 => Offenbach Calling

Ich konnte nicht mehr im Bett liegen und so entschloß ich mich, bei leichten Hochnebel und knapp unter dem Gefrierpunkt, für eine kleine Runde. Aus der kleinen Runde wurde dann eine große Runde. Und aus der großen Runde wurde es ein Projekt 10.1-Lauf.

Doch bis vor wenigen Sekunden war ich mir nicht sicher, ob ich die zehn Kilometer unter einer Stunde geschafft hatte. Aber jetzt habe ich es schwarz-auf-weiß: Für die zehn Kilometer nach Offenbach und zurück habe ich 59:26 Minuten gebraucht.

Eine knappe Kiste diesmal, vor allem hätte ich es fast selber vergeigt. Für die letzten zwei Kilometer hatte ich laut meinem iPhone noch knapp 14 Minuten Zeit – also genug Zeit um das Tempo raus zu nehmen. Was ich auch gemacht habe, nur ein wenig zu dolle. Den letzten Kilometer habe ich mit einen Schnitt von 7:22 Minuten pro Kilometer ‚geschlichen‘.

Wie heißt es so schön: zum Schluß zählt das Gesamtergebnis und damit bin ich zufrieden. Mehr Details zum Lauf gibt es auf Runkeeper.com (nicht von der Zusammenfassung beirren lassen, da diese die Gesamtstrecke mit einbezieht, also auch die 20 Meter mehr :)

Besser spät als nie…

… und deswegen folgen erst heute die Laufberichte der letzten zwei Tage:

24/11/2010:

Bei vier Grad Außentemperatur und kein Gegenwind, war es ganz entspannt am Main. Mittlerweile nehmen auch die JoggerInnen morgens am Main immer mehr und mehr ab und es wird einsamer. Mag auch daran liegen, dass viele nicht mehr Richtung Gerbermühle laufen, da die Beleuchtungen fehlen und man im dunkeln umherirrt – nur das Flackern der Fahrradlichter unterbrechen die Dunkelheit.

Mit der Zeit war ich nicht ganz zufrieden. Ich bekomme meine Werte einfach nicht mehr unter sechs Minuten pro Kilometer. So kann ich nicht mein Projekt 10.1 wieder in Angriff nehmen. Mehr Details zum Lauf gibt es bei Runkeeper.com.

25/11/2010:

Es wird kälter. Heute war es nur noch ein Grad warm und meine Füßen brauchten eine Weile bis die Wärme über die Kälte triumphierte. Heute entschied ich mich die Strecke zu ändern, mein heutiges Ziel war die Uniklinik – schon allein um meine These vom 24/11 zu bestätigen: weniger JoggerInnen; und es stimmt. Obwohl Richtung Uniklinik die Strecke beleuchtet ist, fehlen die Leute.

Die heutige Zeit war die beste der letzten Tage. Für ein Kilometer benötigte ich im Schnitt 6:05 Minuten; noch ein wenig und ich kann wieder mein Projekt 10.1 in Angriff nehmen. Mehr Details gibt es (auch hier) bei Runkeeper.com.

Und noch ein Eindruck der Dunkelheit, wenn ich am Main unterwegs bin:

„Und? Was hast Du besonderes am Wochenende erlebt?“

„Ich habe die Fanta 4 in der Festhalle gehört und Spaß gehabt…“, war meine Antwort.

Ich habe kein Album oder eine Single von Fanta 4, doch ich höre sie gern im Radio und so verbrachte ich den Samstagabend, in der Festhalle, mit den vier Jungs. Ich würde mal behaupten, dass die Festhalle nicht ausverkauft war. Ich würde auch behaupten, dass die Bühnen- und Lichtshow ziemlich cool war und ich würde behaupten, dass die Jungs viel Spaß hatten – sonst wäre einer von denen nicht auf die Idee gekommen ein Stage Diving zu machen (ich kann nicht sagen wer, da ich die Jungs nicht wirklich kenne).

Und ich würde behaupten, dass es mir auch sehr viel Spaß gemacht hat, obwohl die Akustik in der Festhalle ziemlich schlecht war. Doch meine Freunde und die tolle Atmosphäre haben dieses Manko ausgeglichen. Anbei sind noch ein paar Bilder, die ich mit dem iPhone gemacht habe (also, nicht die beste Qualität):

Mein Kopf voller Gedanken: Laufen hilft…

Seit einigen Tagen schwirren in mein Kopf einige Gedanken, die einfach nicht verschwinden wollen.

Ich sortiere diese Gedanken, verschiebe sie in die jeweiligen Schubladen. Doch im Laufe des Tages schaffen sie es sich zu befreien und schwirren wieder in meinem Kopf herum, verstopfen lassen, blockieren andere Gedanken und lassen mich (fast) verzweifeln.

Aber es gibt Momente, da werden diese Gedanken einfach unterdrückt: beim Laufen!

Die frische Luft und nur das Geräusch meiner Schritte, mein rhythmischer Atem und der Herzschlag, die Skyline und die Umwelt, dagegen kommen die Gedanken nicht an.

Mehr vom Lauf gibt es bei Runkeeper.com

Nach einer langen Pause…

Nach einer längeren Pause war ich heute wieder laufen.

Die Grippe Anfang Oktober hatte doch mehr an meinen Körper gezehrt als gedacht. Nach dem Versuch Mitte Oktober musste ich dann doch feststellen, dass ich nicht fit genug war. Dann sind noch ein paar Tage Heilfasten (inkl. Vorbereitung) dazu gekommen – und schon sind vier Wochen Pause zwischen dem letzten und den heutigen Lauf.

Den heutigen Lauf habe ich langsam angehen lassen: Für die Strecke bis zur Gerbermühle und zurück an die Ignatz-Bubis-Brücke, inklusive zweifache Mainüberquerung, was knapp über fünf Kilometer entspricht, habe ich 33 Minuten gebraucht. Die anderen Werte des heutigen Laufs: acht Grad warm und ein angenehmer Gegenwind.

Mehr Details zum Lauf gibt es, wie üblich, auf Runkeeper.com

Das besten am Fasten…

… ist das Fastenbrechen!

Morgen ist es soweit, und nach sieben Tage heilfasten werde ich es brechen, mit einem selbstgemachten Apfelmus – aus Bioäpfeln, Zimt und Apfelsaft.

Ich bin immer wieder erstaunt was meinem Körper alles aushalten kann. Sieben Tage lang nur Tee und Wasser (ab und zu mit Ingwer und Zitrone verfeinert), überall Verführungen – sei es Süßigkeiten im Büro oder die ganze Lebensmittelwerbungen, und, nicht zu vergessen, der eigene Kühlschrank, haben mir die letzten Tage kaum was ausgemacht.

Die ersten zwei Tage waren nicht gerade einfach, doch danach war der Hungergefühl verflogen. Sogar heute, nach sieben Tagen, immer noch kein Hungergefühl.

Doch ich muss zugeben, auf eine leckere Scheibe Brot mit Salzbutter freue ich mich schon RIESIG…

DIY: verschiedene iPhone und iPad-Halterungen für das Auto…

Ein paar Werkzeuge, hat jeder daheim, ein wenig handwerkliches Geschick, auch mit zwei linken Händen sollte es klappen, ein wenig Zeit, für was hat man das Wochenende, und den Mut dann diese Halter im Auto zu verbauen – mehr braucht man nicht.

Und wie das geht, kann man aus dem eingebetteten Video entnehmen – viel Spaß…

Fasten und rasten im Museum…

Den gestrigen Sonntag habe ich nicht nur damit verbracht nur Tee und Wasser mit Ingwer zu trinken (mittlerweile Tag Nr. Drei), nein, ich bin zum zweiten Mal in die „Not in Fashion„-Austellung gegangen. Wirklich empfehlenswert, vor allem habe ich mich bei meinem zweiten Besuch nur auf ein paar bestimmte Bilder beschränkt.

Nach dem MMK ging es weiter ins ‚Caricatura Museum‘ um die Ausstellung „Rock’n’Roll Fever“ anzuschauen. Einige Bilder sind ganz nett, doch die Geschichten zu den Personen auf den Bildern/ Karikaturen sind sehr interessant (vor allem die von Sammy Davis Jr). Und weiter ging es dann in das Obergeschoss zu den Zeichner der „Neuen Frankfurter Schule“ – immer wieder ein Genuss und auf alle Fälle ein Besuch wert – sehr schön sind die Zeichnungen zu Nietzsche.

Um den Sonntag dann noch perfekt(er) zu beenden, habe ich mir auch noch ein neues Buch gegönnt – und gleich angefangen zu lesen: Die klassische Anmache von Bernd Fritz.

Letztes Jahr war ich bei der Vorlesung, und Vorstellung vom Buch, im Klabunt und ich wollte mir immer das Buch kaufen. Doch im Sprichwort „Aus den Augen, aus dem Sinn“ steckt viel Wahres, und so vergingen einige Monate bis das Buch endlich Bestandteil meiner Sammlung wurde.

Mittlerweile das dritte Buch was ich gleichzeitig lese: Deutschland schafft sich ab (je nach Lust und Laune), Imperial Bedroom (vor dem Schlafen gehen) und jetzt noch mein neues Buch (zwischendurch)…