Weihnachten 2010…

Was mir heute passiert ist, kann man (muss man nicht) dem guten Geist der Weihnacht zuschreiben:

Am 18.12. hatte ich ein Geschenk via Internet bestellt und bis gestern wurde dieser noch nicht geliefert. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, als ich von der Packstation eine SMS auf mein iPhone erhielt:

Guten Tag Herr Venden,

leider konnte Ihre Sendung  NICHT in die gewünschte PACKSTATION eingestellt werden.

Die Sendung liegt für Sie in der FILIALE Diesterwegstr. 34
in Frankfurt am Main am nächsten Werktag ab 11:00 Uhr zur Abholung bereit […]

„Dumm gelaufen“, dachte ich mir, „ein Geschenk weniger“.

Heute morgen habe ich es doch noch versucht das Paket bei der Post abzuholen. Ich bin extra früh aufgestanden, da ich mit ‚tausenden‘ von Menschen in der Post gerechnet hatte – und hier das erste und zweite Wunder: um 8:30 Uhr waren gerade mal drei Personen vor mir und ein paar Minuten später hatte ich tatsächlich mein Paket in der Hand.

Das dritte Wunder folgte dann am Hauptbahnhof: Auf der Anzeigetafel war meine Verbindung Richtung Stuttgart wegen schlechten Wetter gestrichen. Die nächste Verbindung hätte mich mindestens zwei zusätzliche Stunden gekostet.

Die Anzeigetafel zeigte mir auch gleich das Wunder auf: ein IC Richtung Stuttgart, welches schon um 9:05 Uhr hätte starten sollen, stand noch am Gleis (hatte 20 Minuten Verspätung). Ein kurzer Sprint später war ich im Zug, ein paar Sekunden später ging die Tür zu und keine Minute später ging die Fahrt auch schon los. Der IC war kaum gefüllt und so hatte ich auch noch einen guten Platz – und ich konnte mein Anschlußzug in Stuttgart Richtung Bodensee erwischen.

Und alles nur, weil die Post mich dazu gebracht hat früh auf zu stehen um mein Paket zu holen. Hätte ich mein Paket frühzeitig bekommen, wäre ich später los und hätte den verspäteten IC nicht bekommen.

Wunder gibt es immer wieder, gerade an Weihnachten fallen diese besonders auf. In diesem Sinne: EINE SCHÖNE BESINNLICHE ZEIT, SCHÖNE WEIHNACHTEN UND VIEL SPASS…

Frankfurter Winter…

Gestern gekauft und heute schon in vollen Einsatz: meine neue Nikon D7000.

Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt machte ich mich auf, den Frankfurt Winter 2010 digital fest zu halten:

Ein absoluter Highlight war dann kurz vor Ende der Fototour: Der Weihnachtsmann auf den Main. Die Rentiere mussten dafür Ruderer weichen.

Auf einer Linie sind die D7000 und ich noch nicht, doch wir bewegen uns in die richtige Richtung. Das nächste Wochenende bin ich am Bodensee und habe ein wenig mehr Zeit mich mit der Kamera zu befassen. Bin doch gespannt, ob sie meine geliebte D80 in den Schatten stellen kann – und ob sie tatsächlich so gut ist, wie in den ganzen Tests…

Joggingversuch…

Ich stehe ja total auf Schneejogging, doch heute war es zu viel des Guten.

Der Schnee war heute morgen einfach zu hoch und nach gerade 200 Meter war meine Hose bis zum Knie nass und meine Socken auch – Abbruch!

Den nächsten Versuch werde ich am Montag machen, sofern da noch Schnee liegen sollte – sonst wird es eine normale Joggingeinheit.

Ab heute Abend hat die Familie Vorrang, und diese bleibt das ganze Wochenende…

Wer sein Rad liebt, der schiebt…

Letzte Woche schon passiert, sein gestern wieder bei mir daheim im Wohnzimmer:

Ich hatte mein Rad gerade aus der Werkstatt zurück (neues Schutzblech, Winterreifen und normale Inspektion) und schon steht es wieder still.

Auf den Weg zur Arbeit, ca. auf der Hälfte der Strecke, fühlte sich mein Rad ungewohnt an; ein Platten am Hinterrad. Aus knapp 20 Minuten Rad fahren, wurde es diesmal ein 40 minütiger, gemütlicher Spaziergang.

OK, ich war zu spät bei der Arbeit, aber was macht man nicht alles für ein schönen Spaziergang – vor allem bei diesen Temperaturen.

Den Versuch den Platten heute zu reparieren scheiterte daran, dass ein Teil meiner Werkzeuge im Garten sind und so werde ich die nächsten Tage weiter mit den Öffentlichen fahren, Verspätungen hinnehmen und wieder zeitgebunden sein…

Abercro… was? Holli… wo? Nix da, fcuk… ist das!!!

Vor ein paar Tagen musste ich mir von einem Freund anhören, dass mein Kleidungsstil sich in letzter Zeit extrem gewandelt hat – was ich allerdings nicht finde. Ich bin eher der Meinung, dass er mich schon lange nicht mehr gesehen hat.

Mag auch daran liegen, dass ich gerne ein wenig gegen den Strom schwimme.

Als Abercrombie noch nicht so weltbekannt war, hatte ich Klamotten von denen im Schrank – mittlerweile nur noch eine Winterjacke. Die ist schon über zehn Jahre alt und an den Ärmeln fängt sie sich langsam an aufzulösen, aber den Vintagelook finde ich zu schön um sie zu entsorgen.

Holli… das Wort spreche ich nicht mal aus (auch wenn diese zu der oben genannten Firma gehört), kommt mir nicht ins Haus! Da kann ich gleich zum schwedischen Klamottenladen um die Ecke gehen und mir die gleiche Qualität zu günstigeren Preise besorgen – außerdem verzichte ich auch noch auf diese Geschnörkel.

Nein, seit einiger Zeit habe ich fcuk als meine neue Hausmarke entdeckt. Die Motive sind cool, nicht weit verbreitet und außergewöhnlich. Außerdem rennt kaum einer mit fcuk-Shirts durch die Stadt. Ein weiterer netter Nebeneffekt ist, dass die meisten Leute nicht fcuk lesen, sondern FUCK herauserkennen – von staunenden Blicken bis zu breiten Grinsen und „Cooles Shirt haste an“, habe ich schon alles erlebt.

Vor ein paar Tagen habe ich endlich meine neuen T-Shirts, direkt aus London, bekommen. Vor allem der angeschossene Hirsch ist ein Hingucker. Aber auch der Totenkopf ist der Renner. Ich freue mich schon auf die neue Kollektion 2011 und wünsche mir (ein wenig), dass fcuk nicht so populär wird…

Musiktipp für die kalte Jahreszeit: Mixed Tape 36 „White Waves“

Es ist wieder soweit und das neue Mixed Tape (Nummer 36) steht zum download bereit.

Den Download und Informationen zu den Künstlern findet man auf den Blog von Mixed Tape (Link). Sollte man keine Lust bzw. Zeit haben den Blog anzuschauen, kann das Video weiterhelfen:

Viel Spaß mit den zehn Titeln – und schnell zugreifen, denn das Album ist noch kostenlos zu bekommen…

Schneejogging…

Vergisst Wasserjogging und geht raus in den frischen Schnee!

Der Schnee knirscht unter den Füßen, durch das leichte rutschen werden andere Muskelpartien als sonst trainiert und die Ruhe im Schnee (der wichtigste Punkt) machen alle Vorteile vom Wasserjogging zunichte (bis auf die Gelenkschonung).

Der heutige Lauf war eigentlich nicht geplant, war schon spät dran und ich musste mich echt für die kurze Runde entscheiden. Ich hätte noch einige Kilometer länger laufen können. Aber die Arbeit wartet und mein Fahrrad hat ein Platten. So muss ich mit den Öffentlichen zur Arbeit – was gerade bei der aktuellen Wetterlage keine Pünktlichkeitsgarantie ist.

Mehr zum Lauf bzw. Rutschen gibt es hier.