Ich

Lachender Mond…

Da sitze ich auf meiner Couch und schaue ein wenig fern.

Aber ich werde immer wieder vom Geschehen auf der Mattscheibe abgelenkt. Mein Blick wandert, wie verhext, nach links und schaut immer wieder aus dem Fenster: da steht er, im schwarzen Himmel, einer der wunderbarsten und schönsten Dinge der Natur, der Mond.

Heute, in voller weißer Pracht, strahlt er über mich und Frankfurt:

Vollmond

Der Frühling ist da…

Kalendarisch ist der Frühling schon seit einigen Wochen da, doch temperaturtechnisch erst seit heute.

Strahlend blauer Himmel, über 20 Grad vor der Tür und Frauen in kurzen Röckchen… Herz was willst Du mehr? Außer vielleicht im Garten zu arbeiten, umgraben und Blumen anschauen?

Seit einigen Wochen ist wieder Garten 1.0 auf meinem Programm. Die ersten Tomaten strecken ihre kleinen Blätter Richtung Sonne, im Frühbeetkasten schießt der Ruccola nur so aus dem Boden und die Blumen strahlen vor sich hin:

Es ist einfach schön, zu beobachten, dass die Arbeit auch Früchte trägt…

Sportsaison eröffnet…

Seit einigen Tagen bin ich wieder mit dem Rad Richtung Firma, Einkauf und in der Freizeit unterwegs.

2009 hatte ich eine Strecke von 2,436 km runtergespült und 2010 habe ich immerhin 2,768 km geschafft – 332 km mehr als 2009, WOW!!! 2011 habe ich mir nun als Ziel die 3,000er Marke vorgenommen.

Doch ich habe nicht nur mit dem Rad fahren angefangen, auch das Laufen habe ich wieder aufgenommen.

Gestern hatte ich meinen ersten 2011er-Lauf. Die Zeit war nicht besonders und die Knie hatten sich auch kurz gemeldet; vor allem beim Treppen steigen gab es ein kleines Stechen. Doch die Lust am Laufen hat mich nicht ruhen lassen, Knie hin oder her. So bin ich heute nach einem stressigen Arbeitstag gelaufen, was bei mir eher selten ist, da ich ein Morgenläufer bin.

OK, das GPS hatte mal wieder ein Aussetzer, daher ist die gelaufene Strecke und die Zeit eher ein Annährungswert – doch bei Interessiere, kann man ein Blick auf Runkeeper.com werfen.

Und wenn wir schon bei Runkeeper sind, zur Zeit kann man Runkeeper Pro kostenlos bei iTunes runterladen, sonst muss man dafür knapp acht Euro zahlen – ich kann Runkeeper Pro nur wärmstens empfehlen!

Weihnachten 2010…

Was mir heute passiert ist, kann man (muss man nicht) dem guten Geist der Weihnacht zuschreiben:

Am 18.12. hatte ich ein Geschenk via Internet bestellt und bis gestern wurde dieser noch nicht geliefert. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, als ich von der Packstation eine SMS auf mein iPhone erhielt:

Guten Tag Herr Venden,

leider konnte Ihre Sendung  NICHT in die gewünschte PACKSTATION eingestellt werden.

Die Sendung liegt für Sie in der FILIALE Diesterwegstr. 34
in Frankfurt am Main am nächsten Werktag ab 11:00 Uhr zur Abholung bereit […]

„Dumm gelaufen“, dachte ich mir, „ein Geschenk weniger“.

Heute morgen habe ich es doch noch versucht das Paket bei der Post abzuholen. Ich bin extra früh aufgestanden, da ich mit ‚tausenden‘ von Menschen in der Post gerechnet hatte – und hier das erste und zweite Wunder: um 8:30 Uhr waren gerade mal drei Personen vor mir und ein paar Minuten später hatte ich tatsächlich mein Paket in der Hand.

Das dritte Wunder folgte dann am Hauptbahnhof: Auf der Anzeigetafel war meine Verbindung Richtung Stuttgart wegen schlechten Wetter gestrichen. Die nächste Verbindung hätte mich mindestens zwei zusätzliche Stunden gekostet.

Die Anzeigetafel zeigte mir auch gleich das Wunder auf: ein IC Richtung Stuttgart, welches schon um 9:05 Uhr hätte starten sollen, stand noch am Gleis (hatte 20 Minuten Verspätung). Ein kurzer Sprint später war ich im Zug, ein paar Sekunden später ging die Tür zu und keine Minute später ging die Fahrt auch schon los. Der IC war kaum gefüllt und so hatte ich auch noch einen guten Platz – und ich konnte mein Anschlußzug in Stuttgart Richtung Bodensee erwischen.

Und alles nur, weil die Post mich dazu gebracht hat früh auf zu stehen um mein Paket zu holen. Hätte ich mein Paket frühzeitig bekommen, wäre ich später los und hätte den verspäteten IC nicht bekommen.

Wunder gibt es immer wieder, gerade an Weihnachten fallen diese besonders auf. In diesem Sinne: EINE SCHÖNE BESINNLICHE ZEIT, SCHÖNE WEIHNACHTEN UND VIEL SPASS…

Wer sein Rad liebt, der schiebt…

Letzte Woche schon passiert, sein gestern wieder bei mir daheim im Wohnzimmer:

Ich hatte mein Rad gerade aus der Werkstatt zurück (neues Schutzblech, Winterreifen und normale Inspektion) und schon steht es wieder still.

Auf den Weg zur Arbeit, ca. auf der Hälfte der Strecke, fühlte sich mein Rad ungewohnt an; ein Platten am Hinterrad. Aus knapp 20 Minuten Rad fahren, wurde es diesmal ein 40 minütiger, gemütlicher Spaziergang.

OK, ich war zu spät bei der Arbeit, aber was macht man nicht alles für ein schönen Spaziergang – vor allem bei diesen Temperaturen.

Den Versuch den Platten heute zu reparieren scheiterte daran, dass ein Teil meiner Werkzeuge im Garten sind und so werde ich die nächsten Tage weiter mit den Öffentlichen fahren, Verspätungen hinnehmen und wieder zeitgebunden sein…

Abercro… was? Holli… wo? Nix da, fcuk… ist das!!!

Vor ein paar Tagen musste ich mir von einem Freund anhören, dass mein Kleidungsstil sich in letzter Zeit extrem gewandelt hat – was ich allerdings nicht finde. Ich bin eher der Meinung, dass er mich schon lange nicht mehr gesehen hat.

Mag auch daran liegen, dass ich gerne ein wenig gegen den Strom schwimme.

Als Abercrombie noch nicht so weltbekannt war, hatte ich Klamotten von denen im Schrank – mittlerweile nur noch eine Winterjacke. Die ist schon über zehn Jahre alt und an den Ärmeln fängt sie sich langsam an aufzulösen, aber den Vintagelook finde ich zu schön um sie zu entsorgen.

Holli… das Wort spreche ich nicht mal aus (auch wenn diese zu der oben genannten Firma gehört), kommt mir nicht ins Haus! Da kann ich gleich zum schwedischen Klamottenladen um die Ecke gehen und mir die gleiche Qualität zu günstigeren Preise besorgen – außerdem verzichte ich auch noch auf diese Geschnörkel.

Nein, seit einiger Zeit habe ich fcuk als meine neue Hausmarke entdeckt. Die Motive sind cool, nicht weit verbreitet und außergewöhnlich. Außerdem rennt kaum einer mit fcuk-Shirts durch die Stadt. Ein weiterer netter Nebeneffekt ist, dass die meisten Leute nicht fcuk lesen, sondern FUCK herauserkennen – von staunenden Blicken bis zu breiten Grinsen und „Cooles Shirt haste an“, habe ich schon alles erlebt.

Vor ein paar Tagen habe ich endlich meine neuen T-Shirts, direkt aus London, bekommen. Vor allem der angeschossene Hirsch ist ein Hingucker. Aber auch der Totenkopf ist der Renner. Ich freue mich schon auf die neue Kollektion 2011 und wünsche mir (ein wenig), dass fcuk nicht so populär wird…

Tratsch und Klatsch am Sonntag Mittag…

Die einen treffen sich für den Tratsch und Klatsch in ein Cafe, trinken etwas, essen vielleicht noch ein (oder zwei) Stück Kuchen und reden über Gott und die Welt (und eventuell wird auch noch gelästert).

Ich gehe lieber am Main mit meiner Laufpartnerin joggen, reden über das Wetter (wie schön es doch ist bei Schnee zu laufen und die weiße Landschaft auf sich wirken zu lassen), über Politik (wie diese mit allen Mitteln versuchen Wikileaks zu verbannen und sich einige Leute das nicht mehr gefallen lassen wollen), über das Studium (in Wien) und über den nächsten Lauf – und der Brunch danach.

Am Ende kommt ein gemütlicher Lauf zustande, mit kaum aussagekräftigen Zeiten (wer neugierig ist, bei Runkeeper.com sind die Zeiten aufgeführt), denn ich hatte mich nur zum Tratsch und Klatsch an einen Sonntag Mittag getroffen…