Venden's World

Die glückliche Welt

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Die letzten Tage hatten es echt in sich – wie so üblich:
Ich => ein paar Tage vor meinem Urlaub
Firma => neu eingeführtes System und irrwitzige Deadlines.

Am Montag hatte ich noch ein paar Zweifel, ob ich alles bis Donnerstag unter Dach und Fach bekomme. Um so größer war dann die Erleichterung gestern, als ich schon um kurz vor fünf mein Computer runter fahren konnte, um mich (nur ein paar Minuten) später von meinen Kollegen zu verabschieden.

Um den Urlaub gebührend zu starten traf ich mich mit Olivier auf ein Schoppen im Ponyhof. Nadjana sorgte mir ihrer tollen Stimme und Austrahlung für die musikalische Untermalung (live gesungen).

Jetzt noch in aller Ruhe die Wohnung auf Vordermann bringen und einfach nur den Tag, tiefenentspannt, genießen.

Nachdem meine Eltern wieder abgefahren sind, habe ich heute meine Post kontrolliert und die Unterlagen auf Vordermann gebracht. Und einen Brief habe ich besonders gern einsortiert: Die Stromabrechnung!

In Zukunft muss ich monatlich zwei Euro weniger zahlen und bekomme sogar fast 21 Euro wieder zurück. Die Sparmaßnahmen, wie Sparlampen oder Steckdosenleisten mit An-/Aus-Schalter, haben was gebracht.

Doch neben den zwei Euro, die ich jetzt im Monat für ein Kaffee mehr ausgeben kann, freue ich mich auch der Umwelt unter die Arme gegriffen zu haben.

Keine faulen Ausreden mehr und tut was für die Umwelt. Nicht nur die Umwelt wird sich über den geringeren Stromverbrauch freuen, auch der Geldbeutel wird es einem danken…

Wie schon im vorherigen Beitrag beschrieben, habe ich mein Balkon zu einer Oase biologischen Gemüse umfunktioniert.

Doch zwei besondere Pflanzen, die nach meiner Meinung, in keinem Haushalt fehlen dürfen, hatte ich vergessen zu erwähnen: der Chili und das Basilikum.

Der Chili ist seit drei Jahren ein treuer Begleiter. Die Samen hat mir mein Vater aus Italien mitgebracht und bis heute hat die Pflanze immer Früchte getragen – die Schärfe der Chilischoten ist nicht zu unterschätzen.

Im Gegensatz zu den anderen Pflanzen, habe ich das Basilikum schon ausgewachsen gekauft und darf seit ein paar Wochen auf mein Balkon wachsen und gedeihen.

Für dieses Jahr sollte es gewesen sein und das nächste Jahr wird mein Balkon wieder zu einer Bio-Oase mitten in Sachsenhausen…

PS: sollte jemand Interesse an ein paar Chilisamen haben, einfach bei mir melden.

Auch dieses Jahr habe ich auf meinem Balkon Gemüse.

Neben den Tomaten (die ich schon seit ein paar Jahren immer wieder auf mein Balkon züchte), habe ich dieses Jahr auch noch wilden Rucola und Schnittlauch.

Mittlerweile sind die ersten Tomaten rot, der Rucola schon reif (und sehr scharf!) und der Schnittlauch aromatisch. Ein paar Radieschen sind auch noch da, allerdings wollen die (noch) nicht, doch was nicht is(s)t kann ja noch werden – und alles 100% Bio und ohne Chemie.

Ich freue mich schon auf den nächsten Salat

… von heute trägt nicht mehr einen übergroßen schwarzen Mantel der bis zum Boden reicht und eine, am Mantel befestigtigte, Kapuze, die bis zum Kinn alles verdeckt. Auch die alte, große und unhandliche Sense hat ausgedient.

Nein, der moderne Sensenmann von heute trägt kein Mantel mehr.

Er trägt ein Overall (damit beim laufen nichts stört), in weiß (damit er unschuldiger aussieht), dazu Schuhe mit Stahlkappen (damit er überall gut hinkommt), eine Baseballmütze (damit der Blick nicht verdeckt wird) und die Sense ist benzingetrieben (denn der moderne Sensenmann muss produktiv sein).

Doch raus aus der Märchenwelt und zurück in die Realität: Das war mein Outfit vom letzten Wochenende, denn die Wiese vor dem Garten musste mal wieder gestutzt werden. Leider kann man mit dem Rasenmäher nichts anfangen, da die Wiese am Hang ist und so bleibt nichts anderes übrig als die Motorsense in die Hand zu nehmen. Der restliche Outfit diente als Schutz vor dem ganzen Dreck der von der Sense aufgewirbelt wird (wenn man Glück hat, so wie ich, bekommt man auch kein Hundekot ab).

Nach vier Stunden Arbeit war dann der Hang wieder vom hohen Gras befreit und ich mein Sensenmann-Outfit…

Es hätte ein toller Tag werden sollen: Mein Urlaub wurde genehmigt und ein günstigen Flug von Neapel zurück nach Frankfurt habe ich auch noch gefunden.

Günstig?

Das Ticket liegt mit knapp unter 60 EUR im vorgestellten Rahmen (eine Woche zuvor hätte der gleiche Flug 144 EUR gekostet). Doch kurz vor Abschluß der Buchung kam dann die böse Überraschung: acht Euro für Kreditkartenzahlung kommen zusätzlich auf die 60 Euro (was immerhin 13% vom ursprünglichen Ticketpreis entspricht):
Zwei kostenlose Alternativen werden angeboten: die eine mögliche Alternative ist nur sieben Tage vor Abflug möglich (wo man bestimmt nicht den Ticket zum günstigen Preis bekommt). Die zweite Alternative kann ich nicht wahr nehmen, da ich diese Karte nicht habe.

Mir blieb nichts anderes übrig als in den sauren Apfel zu beißen und das Ticket zu buchen. Die Vorfreude auf den Urlaub lässt diese acht Euro verblassen.

Und auch der aktuelle Wetter lässt die acht Euro schnell vergessen…

Für den Garten habe ich die letzten Tage eine Gerätehütte zusammengebaut, und wo Werkzeug, Holz und Hände im Einsatz sind, sind Verletzungen auch nicht weit weg.

So passierte es letzten Donnerstag: Beim zusammenbauen der Tür rutschte ich ab und schrammte mit dem linken Handgelenk über das Holz. Die Verletzung war nicht tief, in meinen Augen nicht mal erwähnenswert – sie blutete auch kaum. Doch einige Leute setzen eine Verletzung am Handgelenk mit Problemen und Selbstmord gleich. Gerade erst wieder.

Aus diesem Grund: ich bin weder selbstmordgefährdet oder habe Probleme. Und Verletzungen können sich auch “Bürohengste” und “Schlipsträger” zulegen. Vor allem kann ich auch in meiner Freizeit mit Hammer, Meisel und Bohrer umgehen. Sogar Bremsen am Auto kann ich wechseln und mir dabei den halben Finger aufreisen (was jetzt nicht erfunden ist)…

So, nach vier Tagen Dauergrillen ist für die nächsten Tage erstmal Pause angesagt – auch das Fleisch kann ich langsam nicht mehr sehen.

Doch das Essen war mehr als nötig, denn ich habe eine neuen Geräteschuppen für den Garten gebaut. Alles aus Einzelteilen, ohne Anleitung und nicht aus dem Katalog. Ich wäre damit heute auch fast fertig geworden, doch bei der Planung habe ich mich bei den Spax ein wenig verrechnet.

Und so wird die Hütte erst nächste Woche fertig, denn morgen geht es erst mal Pizza essen, Fußball schauen, übermorgen wieder grillen (doch diesmal werde ich begrillt), Donnerstag zum Eis essen verabredet und das Wochenende geht es nach Köln.

Schrecklich, wie wenig Zeit ich doch für mich habe – wird Zeit, dass ich wieder Urlaub mache…

Eigentlich hatte ich geplant heute nicht zu laufen – und uneigentlich bin ich doch gelaufen!

Schuld daran war meine Nichtmüdigkeit. Um kurz nach 5:30 Uhr war ich wach. Die Alternativen waren entweder mich im Bett zu räkeln, Buch lesen oder laufen.

Ich entschied mich für die letzte Alternative und war nach knapp sechs Kilometer wieder daheim und mit einem super Gefühl unter der Dusche! Zu dem super Gefühl kam noch das ideale Laufwetter und die wunderschöne Frankfurter Skyline, angestrahlt von der Morgensonne, dazu.

Weitere Details zum Lauf gibt es – wie üblich – bei Runkeeper.com

Die Motivation der französischen Nationalmannschaft bei der aktuellen WM 2010 hat um sich geschlagen…

Beim heutigen Lauf hat meine Laufpartnerin, wegen mangelnden Schlaf, mein Lauf sabotiert. Das iPhone mit der neuen Betriebssoftware iOS 4 funktionierte bis vor wenigen Stunden nicht einwandfrei und nebenbei sollte auch Runkeeper anscheinend mit der iOS 4 nicht klar kommen.

Doch wenigstens Runkeeper hat mich nicht enttäuscht und die Daten via GPS fleißig gesammelt und die Sabotage von meiner Laufpartnerin konnte ich mein ein schönen Sprint am Ende des Laufs auch noch wett machen.

Mehr zum Lauf gibt es bei Runkeeper.com