Garten

Der Frühling ist da…

Kalendarisch ist der Frühling schon seit einigen Wochen da, doch temperaturtechnisch erst seit heute.

Strahlend blauer Himmel, über 20 Grad vor der Tür und Frauen in kurzen Röckchen… Herz was willst Du mehr? Außer vielleicht im Garten zu arbeiten, umgraben und Blumen anschauen?

Seit einigen Wochen ist wieder Garten 1.0 auf meinem Programm. Die ersten Tomaten strecken ihre kleinen Blätter Richtung Sonne, im Frühbeetkasten schießt der Ruccola nur so aus dem Boden und die Blumen strahlen vor sich hin:

Es ist einfach schön, zu beobachten, dass die Arbeit auch Früchte trägt…

Die letzte Bio-Tomate von Sachsenhausen…

Für dieses Jahr ist es endgütlig vorbei: ich habe die letzten Bio-Tomaten von meinem Balkon geerntet und gegessen.

Ganz klassisch, mit Mozzarella, Olivenöl, ein wenig Salz, Basilikum und Oregano.

Der Geschmack war von einer ganz anderen Welt. Nicht vergleichbar mit Tomaten aus dem Supermarkt. Nicht mal die Tomaten aus den Bio-Märkten waren annährend so geschmackvoll wie meine Balkonzüchtung.

Damit ich auch nächstes Jahr wieder Tomaten züchten kann, habe ich ein paar übrig gelassen um die Samen einzusammeln.Und auf alle Fälle werde ich nächstes Jahr mehr Pflanzen auf meinen Balkon züchten.

Doch noch bietet mein Balkon genug. Ich habe immer noch Ruccola, Schnittlauch, Chili und (endlich) Radieschen. Sollte das nicht reichen, sind im Garten noch Spinat, Kürbisse und bald auch Feldsalat. Und für die Nachspeise sorgt der Boskop: frischen Apfelkuchen – LECKER!!!

Der moderne Sensenmann…

… von heute trägt nicht mehr einen übergroßen schwarzen Mantel der bis zum Boden reicht und eine, am Mantel befestigtigte, Kapuze, die bis zum Kinn alles verdeckt. Auch die alte, große und unhandliche Sense hat ausgedient.

Nein, der moderne Sensenmann von heute trägt kein Mantel mehr.

Er trägt ein Overall (damit beim laufen nichts stört), in weiß (damit er unschuldiger aussieht), dazu Schuhe mit Stahlkappen (damit er überall gut hinkommt), eine Baseballmütze (damit der Blick nicht verdeckt wird) und die Sense ist benzingetrieben (denn der moderne Sensenmann muss produktiv sein).

Doch raus aus der Märchenwelt und zurück in die Realität: Das war mein Outfit vom letzten Wochenende, denn die Wiese vor dem Garten musste mal wieder gestutzt werden. Leider kann man mit dem Rasenmäher nichts anfangen, da die Wiese am Hang ist und so bleibt nichts anderes übrig als die Motorsense in die Hand zu nehmen. Der restliche Outfit diente als Schutz vor dem ganzen Dreck der von der Sense aufgewirbelt wird (wenn man Glück hat, so wie ich, bekommt man auch kein Hundekot ab).

Nach vier Stunden Arbeit war dann der Hang wieder vom hohen Gras befreit und ich mein Sensenmann-Outfit…

Kleiner Kratzer, große Wirkung…

Für den Garten habe ich die letzten Tage eine Gerätehütte zusammengebaut, und wo Werkzeug, Holz und Hände im Einsatz sind, sind Verletzungen auch nicht weit weg.

So passierte es letzten Donnerstag: Beim zusammenbauen der Tür rutschte ich ab und schrammte mit dem linken Handgelenk über das Holz. Die Verletzung war nicht tief, in meinen Augen nicht mal erwähnenswert – sie blutete auch kaum. Doch einige Leute setzen eine Verletzung am Handgelenk mit Problemen und Selbstmord gleich. Gerade erst wieder.

Aus diesem Grund: ich bin weder selbstmordgefährdet oder habe Probleme. Und Verletzungen können sich auch „Bürohengste“ und „Schlipsträger“ zulegen. Vor allem kann ich auch in meiner Freizeit mit Hammer, Meisel und Bohrer umgehen. Sogar Bremsen am Auto kann ich wechseln und mir dabei den halben Finger aufreisen (was jetzt nicht erfunden ist)…

Dauergrillen

So, nach vier Tagen Dauergrillen ist für die nächsten Tage erstmal Pause angesagt – auch das Fleisch kann ich langsam nicht mehr sehen.

Doch das Essen war mehr als nötig, denn ich habe eine neuen Geräteschuppen für den Garten gebaut. Alles aus Einzelteilen, ohne Anleitung und nicht aus dem Katalog. Ich wäre damit heute auch fast fertig geworden, doch bei der Planung habe ich mich bei den Spax ein wenig verrechnet.

Und so wird die Hütte erst nächste Woche fertig, denn morgen geht es erst mal Pizza essen, Fußball schauen, übermorgen wieder grillen (doch diesmal werde ich begrillt), Donnerstag zum Eis essen verabredet und das Wochenende geht es nach Köln.

Schrecklich, wie wenig Zeit ich doch für mich habe – wird Zeit, dass ich wieder Urlaub mache…

Night & Day…

Freitag und Samstag Nacht habe ich damit verbracht die Luminale 2010 digital einzufangen – was dieses Jahr (leider) nicht so einfach war! Wirkliche Highlights gab es, gegenüber den Vorjahren, nicht wirklich. Was auch ein kleiner Vorteil war, denn die wenigen „Highlights“ waren – nach meiner Meinung – konzentriert am Rechneigrabenweiher in der Wallanlage zu finden, was bei einem Marschgewicht von fast zehn Kilogramm (ca. vier Kilogramm die Kamera + Objektive, nochmals ca. vier Kilogramm das Stativ und eine große Flasche Mineralwasser) von Vorteil war.

Dafür habe ich den Sonntag tagsüber im Garten verbracht und habe meinen ersten Sonnenbad dieses Jahr in Deutschland genommen (der erste wirkliche Sonnenbad war schon Anfang bis Mitte Januar in Südafrika) und sogar ein wenig Farbe wieder bekommen. Doch die Farbe hat einige Kraft gekostet. Im Garten bin ich nicht nur faul gewesen, es musste auch noch was gemacht werden: Unkraut jäten, umgraben und säen.

Und zum Schluß noch ein paar Bilder von der Luminale 2010:

Blauer Himmel

Heute war definitiv der, bis dato, schönste Tag des Jahres: Sonne satt, keine Wolken am blauen Himmel und, dank dem Vulkanausbruch auf Island, nicht mal ein Kondesstreifen oder Flugzeug am Himmel.

Bei deisem traumhaften Wetter haben wir auch die meiste Zeit im Garten verbracht, und dort ist mir dann auch der nächste Vorteil aufgefallen: Kein Fluglärm.

Ich frage mich, wann Frankfurt das letzte Mal in den Genuss dieser „Stille“ gekommen ist? Und wann der Frankfurter Himmel das letzte Mal so leer war (nur ein paar kleine Propellerflieger und Hubschrauber waren in der Luft)? Auf alle Fälle vor meiner Zeit in Frankfurt.

Nach der Gartenarbeit habe ich mich mit meiner Kamera aufgemacht um diesen leeren Himmel fest zu halten – und der Sonnenuntergang über unsere wunderschöne Skyline, inklusive Mondsichel, war das i-Tüpfelchen:

Sonnenuntergang Frankfurter Skyline

Wer heute die Chance verpasst hat den flugzeugfreien Himmel über Frankfurt zu fotografieren/ bewundern, hat morgen früh auf alle Fälle noch die Möglichkeit. Denn die Flugsicherung hat bis Sonntag mindestens 14 Uhr (letzte Nachricht) den Flugverkehr über Deutschland (und größe Teile Europas) lahm gelegt.

Garten 1.0

Kaum zu glauben, dass es neben den virtuellen Gärten (z.B. Farmville bei FB oder Little Pet Shop auf NDS) auch noch reale Gärten gibt – und in so einen Garten, um genauer zu sein ein fast 300 qm großen Garten habe ich gestern meine Zeit verbracht:

Verdorrte Büsche raus reißen, Wurzeln entfernen, Laub aufkehren und Zündholz sammeln. Dafür gab es reale Handschuhe, Spaten und Rechen. Der linke und rechte Daumen, sowie die Tastatur hätten mir im Garten 1.0 nicht wirklich weitergeholfen.

Doch nach über zwei Stunden Arbeit weiß man was man gemacht hat, spürt es in den Knochen und das Abendessen schmeckt besser als üblich (und auch das Abendessen war 1.0) – und die Vorfreude auf das Grillen im Sommer ist besser als jedes Garten 2.0-Feeling…