Ich

Mein Kopf voller Gedanken: Laufen hilft…

Seit einigen Tagen schwirren in mein Kopf einige Gedanken, die einfach nicht verschwinden wollen.

Ich sortiere diese Gedanken, verschiebe sie in die jeweiligen Schubladen. Doch im Laufe des Tages schaffen sie es sich zu befreien und schwirren wieder in meinem Kopf herum, verstopfen lassen, blockieren andere Gedanken und lassen mich (fast) verzweifeln.

Aber es gibt Momente, da werden diese Gedanken einfach unterdrückt: beim Laufen!

Die frische Luft und nur das Geräusch meiner Schritte, mein rhythmischer Atem und der Herzschlag, die Skyline und die Umwelt, dagegen kommen die Gedanken nicht an.

Mehr vom Lauf gibt es bei Runkeeper.com

Das besten am Fasten…

… ist das Fastenbrechen!

Morgen ist es soweit, und nach sieben Tage heilfasten werde ich es brechen, mit einem selbstgemachten Apfelmus – aus Bioäpfeln, Zimt und Apfelsaft.

Ich bin immer wieder erstaunt was meinem Körper alles aushalten kann. Sieben Tage lang nur Tee und Wasser (ab und zu mit Ingwer und Zitrone verfeinert), überall Verführungen – sei es Süßigkeiten im Büro oder die ganze Lebensmittelwerbungen, und, nicht zu vergessen, der eigene Kühlschrank, haben mir die letzten Tage kaum was ausgemacht.

Die ersten zwei Tage waren nicht gerade einfach, doch danach war der Hungergefühl verflogen. Sogar heute, nach sieben Tagen, immer noch kein Hungergefühl.

Doch ich muss zugeben, auf eine leckere Scheibe Brot mit Salzbutter freue ich mich schon RIESIG…

Fasten und rasten im Museum…

Den gestrigen Sonntag habe ich nicht nur damit verbracht nur Tee und Wasser mit Ingwer zu trinken (mittlerweile Tag Nr. Drei), nein, ich bin zum zweiten Mal in die „Not in Fashion„-Austellung gegangen. Wirklich empfehlenswert, vor allem habe ich mich bei meinem zweiten Besuch nur auf ein paar bestimmte Bilder beschränkt.

Nach dem MMK ging es weiter ins ‚Caricatura Museum‘ um die Ausstellung „Rock’n’Roll Fever“ anzuschauen. Einige Bilder sind ganz nett, doch die Geschichten zu den Personen auf den Bildern/ Karikaturen sind sehr interessant (vor allem die von Sammy Davis Jr). Und weiter ging es dann in das Obergeschoss zu den Zeichner der „Neuen Frankfurter Schule“ – immer wieder ein Genuss und auf alle Fälle ein Besuch wert – sehr schön sind die Zeichnungen zu Nietzsche.

Um den Sonntag dann noch perfekt(er) zu beenden, habe ich mir auch noch ein neues Buch gegönnt – und gleich angefangen zu lesen: Die klassische Anmache von Bernd Fritz.

Letztes Jahr war ich bei der Vorlesung, und Vorstellung vom Buch, im Klabunt und ich wollte mir immer das Buch kaufen. Doch im Sprichwort „Aus den Augen, aus dem Sinn“ steckt viel Wahres, und so vergingen einige Monate bis das Buch endlich Bestandteil meiner Sammlung wurde.

Mittlerweile das dritte Buch was ich gleichzeitig lese: Deutschland schafft sich ab (je nach Lust und Laune), Imperial Bedroom (vor dem Schlafen gehen) und jetzt noch mein neues Buch (zwischendurch)…

One Day in Barcelona…

Barcelona und Nikon, was haben sie gemeinsam? Außer Millionen von Touristen, die jährlich mit ihrer Nikon durch die Straßen laufen? Genau, ein tolles Video welches mit einer Nikon D3s aufgenommen wurde:

Und die Frau am Strand hat definitv ein guten Geschmack. Wer lässt sich schon gerne von einer Canon ablichten und auch noch den Abend, in einer der schönsten Städte der Welt, mit einen Canon-Fan verbringen?

Das neue Video, wieder aus Barcelona, diesmal bei Nacht und mit einer wunderbaren Agentin: I am an Agent.

Auch wenn die Nikon D3s ein wunderschönes Stück Technik ist, wird meine nächste Nikon eine D7000 – und ich kann es kaum noch abwarten, dass diese bei meinem Foto-Dealer um die Ecke angeboten wird (die D3s ist für meine Ansprüche zu profilastig)…

Festtagsvorbereitung…

Karotten, Sellerie, Kartoffeln, Pastinake, Rosenkohl, Kohlrabi und ein wenig Petersilie, kein Salz oder Pfeffer… was ist das? Genau die klare Brühe, die ich die nächsten Tage Abends zu mir nehmen werde.

Es ist wieder (Heil)Fastenzeit! Und irgendwie freue ich mich schon drauf.

Schon allein der Geruch von der klaren Brühe, der gerade durch meine Küche zieht, ist unbeschreiblich (lecker). Die nächsten zwei Tage werde ich erstmal damit verbringen meine feste Nahrung runter zu fahren und durch flüssige ‚Nahrung‘ zu ersetzen – in Klartext: nur Tee (kein Schwarztee), 1/4 Liter Saft, heiße Zitrone und mindestens drei Liter Wasser.

Wegen dem Garten und seine Früchten, ist mein letztes Heilfasten schon über sechs Monate her. In diesen sechs Monaten habe ich frische Tomaten, Äpfel, Pflaumen und was der Garten sonst noch so geliefert hat, genossen.

Und jezt werde ich mich auf die Festtage vorbereiten und mein Körper wieder reinigen, denn die nächste große Ernte ist nicht mal acht Wochen hin – und die wird um einiges kräftiger ausfallen als die Gartenernte…

Gott lebt in der Schweiz, der Tod in Frankfurt…

Erst vor wenigen Tagen wurde berichtet – vor allem in der Regenbogenpresse -, dass das Streetview-Team von Google Gott in der Schweiz (zufällig) aufgenommen hat.

Nicht weit vom Örtchen Quarten, nahe dem Walensee, sieht man zwei unscharfe „Gestalten“ über das Wasser schweben. Wer das Bild dieser Gestalten sehen will, muss einfach nur googlen.

Es gibt einige Menschen die meinen, dass Google alles (über jemanden) weiß und jede Lösung liefern kann,  fast, denn den Mr. Tod habe ich (höchstpersönlich) in Frankfurt gesehen und fotografiert!

Genau, ich habe Mr. Tod über die Frankfurter Skyline schweben sehen! Ein Beweisbild kann ich auch liefern:
Nein, das Objektiv war nicht verschmutzt, der Spiegel war sauber und am Himmel kein Wolke (wie man im Bild sehen kann). Außerdem war ich nicht besoffen und bei allen Sinnen.

Und bevor jetzt hier tausende von Mystery-Fans sich über Gott und Tod freuen: Mein Mr. Tod ist ein Blatt, welches vom Baum direkt vor meine Linse geflogen ist. Ich habe im richtigen Moment (durch Zufall) abgedrückt…

House Running…

Ich stehe an der Kante, schaue zwischen meinen Schuhe durch, 100 Meter geht es steil nach unten, ich atme noch mal kurz durch, kaum habe ich mich gefragt was ich hier oben mache, schießt eine Portion Adrenalin durch mein Körper und schon stehe ich parallel zum Boden.

Ein kräftiger Schuß Adrenalin wird nochmals durch mein Körper gejagt, ein breites Grinsen macht sich breit und ein unbeschreiblich geiles Gefühl breitet sich in mir aus.

Ich bin schon in Südafrika am Strand gelaufen, auch den Hyde-Park in London habe ich schon unsicher gemacht und nicht zu vergessen meine Laufeinlange auf einer verwinkelten und gut befahreren Landstraße in Südfrankreich – doch eine Wand bin ich bis letzten Samtag noch nie runter gelaufen. Und ich habe gleich mit der höchsten Wand Deutschlands angefangen! 100 Meter ging es mit einen Seil gesichert das Holiday Inn in Sachsenhausen senkrecht runter.

Seit Samstag bin ich süchtig danach und ich will, nein, ich muss wieder da hoch und die Wand runter. Ich kann mich an den Bildern nicht satt sehen, und ich möchte sie euch nicht vorenthalten:

Sonnenuntergang…

Der Oktober ist so, wie der August hätte sein sollen: warm und sonnig.

Davon habe  ich allerdings zur Zeit nicht viel, da ich immer noch nicht 100% fit bin und außerdem auch noch unendlich viel Arbeit auf meinen Schreibtisch ‚ruht‘ (genau das richtige Wort, ruht!).

Doch dafür entschädigt der ungetrübte und freie Blick auf einen traumhaften Sonnenuntergang über die A648. Blaue Wolken, roter, wie Feuer glühender, Sonnenuntergang und die schwarze Autobahn am Boden – tolle Farben Leider hatte ich nur mein iPhone dabei:

Andenken aus London…

Am letzten Tag hat sich London, kurz vor meiner Abreise, von seiner typischen (und weit bekannten) Seite gezeigt: neblig und regnerisch.

Zum Regen, kam noch dazu, dass die Victoria-Station von der Polizei kurzfristig geschlossen wurde und es so warm war, dass ich die Regenjacke schon im Koffer verstaust hatte – wer rechnet auch damit, dass genau in dem Moment wo ich U-Bahn fahren muss, diese geschlossen wird. Bis ich ein Taxi gefunden hatte, war ich gut durchnässt.

Heute sitze ich daheim mit Glieder- und Kopfschmerzen, dazu noch eine Nase, die einem kaputten Wasserhahn ähnelt, und trinke Tee, warmes Wasser, schlucke homöopathische Mittel und löffle literweise Suppe. Ich tippe auf eine Grippe.

Mein letzter Krankheitsfall ist mittlerweile schon fast sechs Jahre her und ich bin es nicht mehr gewohnt mit Schmerzen, wenigstens sind diese leicht, daheim zu sitzen. Dazu kommt noch das schlechte Fernsehprogramm. Ich bin kein Tag krank und will wieder gesund sein. Vor allem weil am Wochenende das Wetter auch noch gut werden soll…