Frankfurt

Lachender Mond…

Da sitze ich auf meiner Couch und schaue ein wenig fern.

Aber ich werde immer wieder vom Geschehen auf der Mattscheibe abgelenkt. Mein Blick wandert, wie verhext, nach links und schaut immer wieder aus dem Fenster: da steht er, im schwarzen Himmel, einer der wunderbarsten und schönsten Dinge der Natur, der Mond.

Heute, in voller weißer Pracht, strahlt er über mich und Frankfurt:

Vollmond

Auswärtssieg!!!

Das Duel der Duelle, „Hibb de Bach“ gegen „Dribb de Bach“,  Bernemer Hang gegen Waldstadion, Norddeutschland gegen Süddeutschland, oder ganz einfach: FSV gegen SGE.

Das letzte Stadtderby ist 49 Jahre her und heute war es endlich wieder so weit. Und so wie vor 49 Jahren lautete das heutige Ergebnis vier Tore für die Eintracht, null für den FSV.

Die Eintrachtjungs brauchten ein paar Minuten bis ins Spiel gefunden haben, aber danach lief es (mehr oder weniger) gut: Die Pässe passten, das Kombinationsspiel war auch erkennbar und so dauerte es nicht lange und das erste Tor fiel (Rode 17. Minute). Keine 15 Minuten später wurde ein fragwürdiger Elfer der Eintracht zugesprochen und Gekas schaffte die Sensation: er versenkte den Ball ins Tor. Köhler sorgte dann für das dritte Tor und das Halbzeitergebnis.

In der zweiten Halbzeitz ließ es die Eintracht, für meinen Geschmack, zu locker angehen und so erspielten sich die „Hausherren“ ein paar Chancen. Doch das reichte und so machte Köhler, kurz vor Schluß, noch das vierte Tor.

So könnte es für meinen Geschmack weitergehen… und nächste Woche, wieder als Heimmannschaft in der Commerzbank-Arena, treffen die Eintracht-Jungs auf Paderborn.

Anbei noch ein paar Eindrücke vom Stadion:

Das erste Heimspiel…

Auch wenn ich mich immer wieder über die SGE aufrege, habe ich es mir dieses Jahr trotzdem eine Dauerkarte geholt – und am letzten Montag war das erste Heimspiel im Waldstadion, respektive Commerzbank-Arena.

Alles sah gut aus, die Eintracht ging schon nach drei Minuten in Führung und die ersten 15 Minuten waren auch sehr toll anzusehen. Doch ab den Zeitpunkt, wo unserer griechischer „Superstar“ (mal wieder) eine 100%ige Chance vergab ging es bergab. Aber nicht nur der Grieche war eine Katastrophe, auch die Neueinkäufe waren unter aller Sau und die alten Stammspieler zeigten sich auch nicht gerade von der besten Seite.

Doch auch der Trainer hat für mich einige Rätsel aufgeworfen:
Warum durfte der Grieche bei solch einer Leistung 90 Minuten durchspielen?
Warum kam der zweite Wechsel (Caio) erst zwei Minuten vor Schluß und
warum wurde der dritte Spieler nicht eingewechselt?

Diesen Sonntag geht es zum Auswärtsspiel gegen FSV Frankfurt – auch wenn das Spiel im Heimstadion gespielt wird…

Und vom letzten Spiel noch ein paar Eindrücke:

Das Ziel ist klar definiert: Erste Liga 2012/2013

Die SGE hat mir das Leben in dieser Saison nicht einfach gemacht.

Erst war ich ziemlich eingeschnappt, weil die Spieler nach dem Sieg gegen Nürnberg, wie eingeschnappte Kinder nicht in die Fankurve gekommen sind um mit den Fans zu feiern. Doch, wenn man einmal SGE-Fan ist, bleibt man immer bei der SGE.

So raufte ich mich auf und drückte der Eintracht ein paar Spieltage später wieder die Daumen. Die Hinrunde beendete die Eintracht auf dem siebten Platz, es wurde von Europa geträumt, die Spieler waren großkotzig unterwegs und der damalige Trainer präsentierte Stolz seine Brust – auch ich als Fan, übrigens.

Dann startete die ominöse Ruckrunde und die Eintracht wurde in der Winterpause ausgewechselt: Eine Niederlage nach der andere. Geschenke (also klare Siege) wurden nicht angenommen. Es waren Spieler unterwegs, die nicht mal zweite Liga würdig waren. Und die Rechnung wurde dann präsentiert:

Direkter Abstieg, nicht über den Relegationsplatz, einfach nur den direkten Weg aus der ersten Liga raus – wenigstens nicht als Tabellenletzter.

Ich werde weiterhin der SGE die Daumen drücken. Und ein heimlicher Wunsch wird nächstes Jahr auch in Erfüllung gehen: Frankfurt gegen Frankfurt, SGE gegen FSV Frankfurt…

Kommunalwahlen 2011

Diese Kommunalwahl hatte es in sich.

Der Wahlzettel für die Kommunalwahl, der jeden bisherigen Rahmen gesprengt hat, war nicht gerade leicht zu falten und übersichtlich. Dann noch den Wahlzettel für den Ortsbeirat (der übersichtlicher war) und zu guter letzt noch die Entscheidung für die Schuldenbremse (als Italiener durfte ich in diesem Fall meine Stimme nicht abgeben).

Kurz zusammengefasst: 3 Wahlzettel, 93 mögliche Stimmen für die Kommunalwahlen, 19 für den Ortsbeirat und eine Stimme für die Schuldenbremse.

Doch damit nicht genug: ca. 19,000 ungültige Stimmzettel müssen nochmals gesichtet werden. Bei Stichproben wurde festgestellt wurde, dass einige Stimmzettel zu Unrecht als ungültig abgestempelt wurden.

Aber es geht weiter: Eine Wahlbeteiligung von gerade mal 42%. Diese Zahl wollte ich kaum glauben. Als ich wählen gegangen bin, ca. 17:30 Uhr, war eine lange Schlange vor den Wahlräumen. Ich bin mir sicher, dass das gute Wetter dafür verantwortlich war, dass die Leute erst so spät wählen gegangen sind – oder waren es doch nur die vielen möglichen Kreuzchen die man setzten musste… konnte?

Meine Lieblings-App: Von der „RMV“

Meistens fahre ich mit dem Rad in die Firma – und sollte mal mein Rad nicht funktionieren, nutze ich die „Call a Bike“-App.

Doch es gibt auch Tage, zum Beispiel wenn der Schnee höher als 15 Zentimeter liegt oder eine dicke Eisschicht schon das Laufen erschwert, wo ich dann (auch wenn nicht bevorzugt) auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen muss. Genau an solchen Tagen hat man meistens Geld in den Taschen und ich, meistens, fange dann an wie ein Wilder in der Wohnung nach Kleingeld zu suchen.

Allerdings ist seit einiger Zeit mit der verzweifelten Geldsuche bei mir vorbei: Kurz vor Weihnachten haben ich mir die kostenlose RMV-App (iTunes-Link) auf mein iPhone installiert.

Nach einer kurzen Anmeldung bei der RMV (inkl. der gewünschten Zahlungsart) kann man die App schon einsetzen: die gewünschte Strecke eingeben, auf Ticket kaufen klicken und ein paar Sekunden später hat man das digitale Ticket auf dem iPhone. Bis dato wurde ich ein Mal kontrolliert, iPhone mit den Ticket vorgezeigt und schon war die Kontrolle vorbei.

Außerdem bietet die App noch die Möglichkeit Favoriten anzulegen und (natürlich) Fahrplanauskünfte zu erfragen.

Kurz zusammengefasst: Sehr gute App, macht was sie verspricht und ist sehr übersichtlich und zuverlässig (noch kein Absturz oder Hänger gehabt)! Sehr empfehlenswert!

Frankfurter Winter…

Gestern gekauft und heute schon in vollen Einsatz: meine neue Nikon D7000.

Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt machte ich mich auf, den Frankfurt Winter 2010 digital fest zu halten:

Ein absoluter Highlight war dann kurz vor Ende der Fototour: Der Weihnachtsmann auf den Main. Die Rentiere mussten dafür Ruderer weichen.

Auf einer Linie sind die D7000 und ich noch nicht, doch wir bewegen uns in die richtige Richtung. Das nächste Wochenende bin ich am Bodensee und habe ein wenig mehr Zeit mich mit der Kamera zu befassen. Bin doch gespannt, ob sie meine geliebte D80 in den Schatten stellen kann – und ob sie tatsächlich so gut ist, wie in den ganzen Tests…

Schnee…

Heute morgen, beim joggen, war ich schon ein wenig traurig nur die kläglichen Schneereste zu sehen, aber keine 24 Stunden später sieht alles wieder anders aus:

Unglaubliche Momente spielten sich die letzten Stunden in Frankfurt ab: eine Schneewand machte sich breit und innerhalb von kurzer Zeit waren über fünf Zentimeter der weißen Pracht auf den Boden.

Und es schneit immer noch, auch wenn nur ganz leicht. Morgen früh wollte ich nicht joggen, aber sollte die weiße Pracht noch liegen, werde ich wohl wieder eine kleine Runde laufen – und das knirschende Geräusch unter meinen Schuhen einfach nur genießen…

„Und? Was hast Du besonderes am Wochenende erlebt?“

„Ich habe die Fanta 4 in der Festhalle gehört und Spaß gehabt…“, war meine Antwort.

Ich habe kein Album oder eine Single von Fanta 4, doch ich höre sie gern im Radio und so verbrachte ich den Samstagabend, in der Festhalle, mit den vier Jungs. Ich würde mal behaupten, dass die Festhalle nicht ausverkauft war. Ich würde auch behaupten, dass die Bühnen- und Lichtshow ziemlich cool war und ich würde behaupten, dass die Jungs viel Spaß hatten – sonst wäre einer von denen nicht auf die Idee gekommen ein Stage Diving zu machen (ich kann nicht sagen wer, da ich die Jungs nicht wirklich kenne).

Und ich würde behaupten, dass es mir auch sehr viel Spaß gemacht hat, obwohl die Akustik in der Festhalle ziemlich schlecht war. Doch meine Freunde und die tolle Atmosphäre haben dieses Manko ausgeglichen. Anbei sind noch ein paar Bilder, die ich mit dem iPhone gemacht habe (also, nicht die beste Qualität):