Ausgehen

Schnee…

Heute morgen, beim joggen, war ich schon ein wenig traurig nur die kläglichen Schneereste zu sehen, aber keine 24 Stunden später sieht alles wieder anders aus:

Unglaubliche Momente spielten sich die letzten Stunden in Frankfurt ab: eine Schneewand machte sich breit und innerhalb von kurzer Zeit waren über fünf Zentimeter der weißen Pracht auf den Boden.

Und es schneit immer noch, auch wenn nur ganz leicht. Morgen früh wollte ich nicht joggen, aber sollte die weiße Pracht noch liegen, werde ich wohl wieder eine kleine Runde laufen – und das knirschende Geräusch unter meinen Schuhen einfach nur genießen…

„Und? Was hast Du besonderes am Wochenende erlebt?“

„Ich habe die Fanta 4 in der Festhalle gehört und Spaß gehabt…“, war meine Antwort.

Ich habe kein Album oder eine Single von Fanta 4, doch ich höre sie gern im Radio und so verbrachte ich den Samstagabend, in der Festhalle, mit den vier Jungs. Ich würde mal behaupten, dass die Festhalle nicht ausverkauft war. Ich würde auch behaupten, dass die Bühnen- und Lichtshow ziemlich cool war und ich würde behaupten, dass die Jungs viel Spaß hatten – sonst wäre einer von denen nicht auf die Idee gekommen ein Stage Diving zu machen (ich kann nicht sagen wer, da ich die Jungs nicht wirklich kenne).

Und ich würde behaupten, dass es mir auch sehr viel Spaß gemacht hat, obwohl die Akustik in der Festhalle ziemlich schlecht war. Doch meine Freunde und die tolle Atmosphäre haben dieses Manko ausgeglichen. Anbei sind noch ein paar Bilder, die ich mit dem iPhone gemacht habe (also, nicht die beste Qualität):

Geld schläft nicht…

Gestern Abend war ich im neuen Film von Oliver Stone ‚Wallstreet – Geld schläft nicht‘ (der Nachfolger von Wallstreet von 1987) mit Michael Douglas.

Wie soll ich es sagen – der Film war nicht schlecht, aber nicht das was ich erwartet hatte.

Ich bin mehr von der Action auf dem Parkett (wie im ersten Teil) ausgegangen, mehr geldgeile Broker und Stretereien. In diesem Film ging es mehr um heiraten, Familien wieder zusammen bringen, Schwangerschaften, ein paar (wenige) geldgeile Broker und ein Happy End (gibt es auch Hollywoodfilme ohne Happy End?). Es gibt trotz allem ein paar coole Momente, wie Charlie Sheens Kurzauftritt (war im ersten Teil von 1987 der Hauptdarsteller) oder ein paar interessante Sprüche (Dumbai als Anspielung auf Mumbai).

Im großen und ganzen ist ‚Wallstreet – Geld schläft nicht‘ empfehlenswert und ideal für ein Kinoabend. Allerdings nur wenn man nicht mit den Erwartungen aus dem ersten Teil ins Kino geht (was ich gemacht habe)…

In der Batschkapp mit der Familie Winston…

Gestern Abend war ich beim Konzert von Charlie Winston in der Batschkapp und um es kurz zu machen: Es war mit Abstand eines der besten Konzerte (wenn nicht sogar das beste Konzert), welches ich besucht habe.

Vashti, die Schwester von Charlie,  machte den Anfang als Vorband. Sie hat eine tolle Stimme und ist hübsch anzuschauen, doch mein Geschmack war die Musik nicht.

Um 22 Uhr ging es dann endlich mit dem Hauptakt los. Charlie startete gleich mit „Like a Hobo“ und die Stimmung in der Batschkapp fing an zu kochen. Weitere Lieder aus seinem aktuellen Album „Hobo“ folgen und auch ein neues Lied (dabei ging es um Naturschutz und Erhalt unserer Erde). Die gute Stimmung zog sich das ganze Konzert durch und wurde auch durch einen Abstecher von Charlie runter ins Publikum aufgeheizt. Ein kleiner Gitarrenpatzer und ein unfreiwilliger Mikrofonflug vom Mikroständer bestätigten, dass kein Playback im Spiel war (was allerdings vom ersten Lied an klar war).

Zur Zugabe holte Charlie dann seine ganze Familie auf die Bühne: Der Vater (Gitarre), der Bruder (Schlagzeug) und die Schwester gaben ein Stück Countrymusik von sich. Nach dem Lied holte sich Charlie die Bühne wieder zurück und spielte noch ein paar seiner Hits.

Ganze zwei Stunden später war dann ein absolut toller Abend, mit einen absolut tollen Künstler zu Ende – einfach nur toll!!!

Leider sind die Bilder nicht gut geworden (weit weg von der Bühne und der Akku war leer):

Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse 2010

Bei traumhaften Wetter habe ich auch dieses Jahr die  Frankfurter Buchmesse besucht.

Leider habe ich vom Ehrengast Argentinien kaum was mitbekommen (mag auch daran gelegen haben, dass im Freigelände keine Show oder ähnliches aufgeführt wurde), was trotzdem kein Beinbruch war, da auch so genug Abwechslung geboten wurde: Sei es Politiker, Gäste und Autoren oder einfach nur die Millionen von Bücher.

Und gerade weil es so viel Bücher auf einer Buchmesse gibt, habe ich mich bei den Bildern mehr auf andere Objekte beschränkt:

Frankfurter Dippemess 2010 – ohne Feuerwerk

Schon seit einer halben Ewigkeit (um genau zu sein, seit ich in Frankfurt wohne) wollte ich die Dippemess fotografieren. Und endlich habe ich es geschafft!

Ich bin kein Fan von der Dippemess, aber nachts sehen die Lichter wirklich toll aus. Vor allem das Riesenrad zeichnet wunderschöne Muster in den Nachthimmel.

Ich hatte noch vor auf das Feuerwerk zu warten, aber es war mir einfach zu kalt, und von Minute zu Minute verging die Lust immer mehr und mehr.

Vielleicht schaffe ich es 2011 auch das Feuerwerk zu fotografieren – und vielleicht ist es dann auch wärmer als dieses Jahr…

The Prodigy in Frankfurt

Vor ca. einem Jahr musste ich das Konzert „Invaders Must Die“ von The Prodigy in München wegen Kartenknappheit ausfallen lassen – was ziemlich weh tat, vor allem wenn man die positive Resonanz aus der Presse durchging.

Wie das Schicksal so will, entdeckte ich gestern in einer Zeitschrift, dass The Prodigy am 28. Mai 2010 in Frankfurt (Jahrhunderthalle) einen Zwischenstopp  machen. Kaum war ich mit dem Artikel durch und schon hatte ich meine Karten bestellt!

„Invaders Must Die“ ist schon derb geil, und jetzt die Jungs auch noch LIVE in Frankfurt erleben – Musikherz, was willst Du mehr?

Ich freue mich schon wie ein kleines Kind auf das Konzert und die Oropax stehen auch schon bereit…

Hochwasser in Frankfurt

Für Wetter- und Naturfans war der heutige Tag in Frankfurt ein besonderer Tag:

Orkan Xynthia hat Frankfurt in Atem gehalten bzw. bei einigen Windböen den Atem geraubt – Flüge sind ausgefallen, die Öffentlichen und die Bahn hatten Probleme und die Autobahn A3 wurde gesperrt; nichts ging in Frankfurt. Fast an jeder Ecke war das Martinshorn zu sehen bzw. das zuckende blaue Licht der Feuerwehr.

Doch nicht nur der Orkan hielt Frankfurt in Atem, auch der Main hat sich heute von seiner wilden Seite gezeigt und ist über die Ufer getreten. Bis vor wenigen Tage lag am Main noch Schnee, heute ist es Wasser. Ich bin gespannt was die nächsten Tage noch auf Frankfurt zukommt…



Sherlock in Frankfurt?

Schon als kleines Kind, OK, schon als kleiner Schuljunge habe ich gerne Sherlock Holmes gelesen und gestern war es dann soweit und ich bin in den Genuss gekommen den aktuellen Kinofilm anzuschauen.

Als dann die Adresse von Sherlock, Baker Street 221b, eingeblendet wurde, spielte mein Unterbewusstsein verrückt: alle Geschichten die ich damals gelesen hatte wurden auf einmal wieder real und ich fühlte mich um Jahren zurück versetzt – ein tolles Gefühl!

Zurück zum Film: nicht vergleichbar mit den Romanen und Geschichten, aber gut gemacht! Keine übertriebene Action und schöne Bilder aus dem früheren London. Doch vor allem Dr. Watson sehr gut gefallen.

Doch schon vor dem Film mussten wir ein gutes Gespühr haben und ein wenig Sherlock Holmes und Dr. Watson spielen: Wo geht man in der Innenstadt, vor dem Kino, was trinken ohne ein Nepp-Gefühl zu haben? Unsere vorerst letzte Schlußfolgerung: niergendwo!

Erst wollten wir in einem Cafe nahe der Hauptwache was trinken, doch ein Blick in der Getränkekarte ließ uns keine zwei Minuten später wieder aufstehen und gehen: EUR 4,50 für ein großen Apfelsaftschorle und EUR 6 für einen Prosecco (0,1l) fanden wir wirklich unverschämt!

Auch ein zweites Lokal, hinter der Katharinenkirche, überzeugte nicht bei den Preisen. Der große Apfelsaftschorle war immerhin 70 Cent günstiger als im ersten Cafe. Und der Wein mit EUR 5,50 sogar fast ein Euro. Auch wenn die Preise immer noch zu teuer waren, entschieden wir hier uns einen Cabernet Sauvignon zu gönnen.

Nein, am Geld lag es nicht, nur sehen wir es nicht mehr ein, unverschämt hohe Preise für Getränke zu zahlen – und uns über den Tisch ziehen zu lassen.

In diesem Sinne wird Sherlock weiter nach einem günstigen Lokal auf der Frankfurter Zeil/ Hauptwache suchen. Wir berichten weiter…