Rad

Offenbach ist ein gefährliches Pflaster!!!

Auf den Weg vom Qype-Event in Fechenheim wollte ich über Offenbach nach Sachsenhausen fahren, doch die Fahrt dauerte keine 15 Minuten und endete sehr apprupt:

Gleich nach der Carl-Ullrich-Brücke bin ich Richtung Nordring abgebogen und wollte auf den Radweg. Was auch nicht problematisch hätte sein sollen. Die Betonung liegt auf „hätte“, denn um auf den Radweg zu kommen muss man ein ca. 20 Zentimeter hohen, mit KEINER flachen Kante, Randstein überqueren. Und gerade bei Dunkelheit, kurz vor Mitternacht, ziemlich schnell unterwegs ist die Reaktionszeit ein wenig eingeschränkt, auch wenn ein gutes Licht am Rad ist.

Rad gerade gestellt, voll in die Eisen gegangen, Vorderrad noch heil über Randstein gelupft und schon gab es einen lauten Knall! Das Hinterrad hatte vollen Kontakt mit dem Randstein. Mein erster Gedanken war ein Platten und siehe da, ca. 10 Meter weiter musste ich dann stehen bleiben.

Bis zum MTW schob ich mein Rad und dann war mein Glück im Unglück da: Ein Großraumtaxi mit Frankfurter Kennzeichen lud gerade zwei Mädels vor dem MTW aus. Kurz gefragt ob er mich und mein Rad nach Frankfurt mitnimmt, vereinbart dass wir uns ein paar Meter weiter Richtung Straßen treffen damit die Offenbacher Taxifahrer kein Stress machen und ca. 15 Minuten später war ich dann auch daheim.

Heute wechselte ich dann auch gleich den Schlauch und begutachtete den Schaden. Der alte Schlauch hat zwei Schnitte, jeder mit einer Länge von ca. einen Zentimeter (siehe dazu das Bild, um den Schaden besser zu zeigen, habe ich eine Schraube durch die zwei Schnitte geschoben).

Ende der Geschichte: 13 EURO für das Taxi, sieben EURO für ein neuen Schlauch, ca. 30 Minuten Arbeit für den Schlauchwechsel und ein Achter in der Felge.

Und schon wieder ein Grund mehr Offenbach nicht zu mögen!

Hassliebe: Taxis

Wenn mich ein Taxi schnell an mein gewünschtes Ziel bringt, sind sie meine besten Freunde – vor allem wenn sie es schaffen mich noch rechtzeitig, in einer unglaublichen Fahraktion, von Sachsenhausen an den Bahnhof zu bringen, in gerade mal zehn Minuten und ich noch einen eigentlich abgefahrenen Zug bekomme, dann liebe ich sie sogar (natürlich nur platonisch!).

Doch nur wenige Tage später schaffen sie es, dass ich sie wieder hasse. So wie gestern Abend: Ich bin mit meinen Rad auf dem Radweg unterwegs (nähe Hauptwache), das Taxi fährt langsam an mir vorbei, da der Verkehr vor uns in stocken kommt. Auf einmal zieht er nach rechts, auf den Radweg, und zwingt mich in die Eisen zu treten!

Auf Anfrage ob er mich nicht gesehen hat, zuckte er nur die Schulter…

Fahrradsaison

Die Temperatur stimmt, die Fahrradwege sind wieder frei von Eis und Schnee, die Ersparnis von immerhin EUR 72 im Monat(Monatskarte)
und der Ansporn die 2,436 km aus 2009 zu überbieten sollten als Motivation reichen, doch der Regen macht es mir nicht gerade einfach!

Als ich heute morgen joggen wollte, hat mich der Regen demotiviert. Doch als ich Richtung Büro aufbrechen musste, nutzte ich die Trockenphase – 20 Minuten und ein paar Tropfen später war ich dann im Büro.

Und auch auf dem Rückweg, nach Hause, habe ich es geschafft eine Trockenphase abzufangen. Ergebnis: die Baseballcape war leicht feucht und ich habe die Fahrradsaison eingeleutet!

Die ersten 15 km sind durch, fehlen nur noch 2,422 km…