Abercrombie

Abercro… was? Holli… wo? Nix da, fcuk… ist das!!!

Vor ein paar Tagen musste ich mir von einem Freund anhören, dass mein Kleidungsstil sich in letzter Zeit extrem gewandelt hat – was ich allerdings nicht finde. Ich bin eher der Meinung, dass er mich schon lange nicht mehr gesehen hat.

Mag auch daran liegen, dass ich gerne ein wenig gegen den Strom schwimme.

Als Abercrombie noch nicht so weltbekannt war, hatte ich Klamotten von denen im Schrank – mittlerweile nur noch eine Winterjacke. Die ist schon über zehn Jahre alt und an den Ärmeln fängt sie sich langsam an aufzulösen, aber den Vintagelook finde ich zu schön um sie zu entsorgen.

Holli… das Wort spreche ich nicht mal aus (auch wenn diese zu der oben genannten Firma gehört), kommt mir nicht ins Haus! Da kann ich gleich zum schwedischen Klamottenladen um die Ecke gehen und mir die gleiche Qualität zu günstigeren Preise besorgen – außerdem verzichte ich auch noch auf diese Geschnörkel.

Nein, seit einiger Zeit habe ich fcuk als meine neue Hausmarke entdeckt. Die Motive sind cool, nicht weit verbreitet und außergewöhnlich. Außerdem rennt kaum einer mit fcuk-Shirts durch die Stadt. Ein weiterer netter Nebeneffekt ist, dass die meisten Leute nicht fcuk lesen, sondern FUCK herauserkennen – von staunenden Blicken bis zu breiten Grinsen und „Cooles Shirt haste an“, habe ich schon alles erlebt.

Vor ein paar Tagen habe ich endlich meine neuen T-Shirts, direkt aus London, bekommen. Vor allem der angeschossene Hirsch ist ein Hingucker. Aber auch der Totenkopf ist der Renner. Ich freue mich schon auf die neue Kollektion 2011 und wünsche mir (ein wenig), dass fcuk nicht so populär wird…