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Pisa grüßt

Angebot

Nein, nicht die berühmte Stadt mit dem schiefen Turm meine ich, gemeint ist die Pisa-Studie.

Meine Beiträge sind auch nicht frei von Fehler (sei es die Grammatik oder die Rechtschreibung), aber die heute gesehene Schreibweise für Cocktails war zum schmunzeln.

Ich versuche mich in den Gedanken dieser Person zu versetzen und komme einfach nicht auf die Idee Coctel zu schreiben. Meine Vorschlägen beinhalten immer ein „i“ – ein paar Beispiele:

  • Kokteil
  • Koktail
  • Cocteil
  • Coctail

Vielleicht erlaube ich mir noch den Spaß in einer Nacht und Nebel-Aktion das Schild (sofern es nachts vor der Tür stehen sollte) zu verbessern. Ach ja, sollte jemand anders auf die gleiche Idee kommen, das Schild steht Ecke Martin-May- und Textorstraße in Sachsenhausen

In diesem Sinne gönne ich mir jetzt ein Wodka-Coke und spiele noch ein wenig mit den Gedanken, vielleicht schaffe ich es doch noch (und sei es im Halbschlaf) auf Coctel zu kommen…

Sherlock in Frankfurt?

Schon als kleines Kind, OK, schon als kleiner Schuljunge habe ich gerne Sherlock Holmes gelesen und gestern war es dann soweit und ich bin in den Genuss gekommen den aktuellen Kinofilm anzuschauen.

Als dann die Adresse von Sherlock, Baker Street 221b, eingeblendet wurde, spielte mein Unterbewusstsein verrückt: alle Geschichten die ich damals gelesen hatte wurden auf einmal wieder real und ich fühlte mich um Jahren zurück versetzt – ein tolles Gefühl!

Zurück zum Film: nicht vergleichbar mit den Romanen und Geschichten, aber gut gemacht! Keine übertriebene Action und schöne Bilder aus dem früheren London. Doch vor allem Dr. Watson sehr gut gefallen.

Doch schon vor dem Film mussten wir ein gutes Gespühr haben und ein wenig Sherlock Holmes und Dr. Watson spielen: Wo geht man in der Innenstadt, vor dem Kino, was trinken ohne ein Nepp-Gefühl zu haben? Unsere vorerst letzte Schlußfolgerung: niergendwo!

Erst wollten wir in einem Cafe nahe der Hauptwache was trinken, doch ein Blick in der Getränkekarte ließ uns keine zwei Minuten später wieder aufstehen und gehen: EUR 4,50 für ein großen Apfelsaftschorle und EUR 6 für einen Prosecco (0,1l) fanden wir wirklich unverschämt!

Auch ein zweites Lokal, hinter der Katharinenkirche, überzeugte nicht bei den Preisen. Der große Apfelsaftschorle war immerhin 70 Cent günstiger als im ersten Cafe. Und der Wein mit EUR 5,50 sogar fast ein Euro. Auch wenn die Preise immer noch zu teuer waren, entschieden wir hier uns einen Cabernet Sauvignon zu gönnen.

Nein, am Geld lag es nicht, nur sehen wir es nicht mehr ein, unverschämt hohe Preise für Getränke zu zahlen – und uns über den Tisch ziehen zu lassen.

In diesem Sinne wird Sherlock weiter nach einem günstigen Lokal auf der Frankfurter Zeil/ Hauptwache suchen. Wir berichten weiter…