Frankfurt am Main

Lachender Mond…

Da sitze ich auf meiner Couch und schaue ein wenig fern.

Aber ich werde immer wieder vom Geschehen auf der Mattscheibe abgelenkt. Mein Blick wandert, wie verhext, nach links und schaut immer wieder aus dem Fenster: da steht er, im schwarzen Himmel, einer der wunderbarsten und schönsten Dinge der Natur, der Mond.

Heute, in voller weißer Pracht, strahlt er über mich und Frankfurt:

Vollmond

Meine Lieblings-App: Von der „RMV“

Meistens fahre ich mit dem Rad in die Firma – und sollte mal mein Rad nicht funktionieren, nutze ich die „Call a Bike“-App.

Doch es gibt auch Tage, zum Beispiel wenn der Schnee höher als 15 Zentimeter liegt oder eine dicke Eisschicht schon das Laufen erschwert, wo ich dann (auch wenn nicht bevorzugt) auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen muss. Genau an solchen Tagen hat man meistens Geld in den Taschen und ich, meistens, fange dann an wie ein Wilder in der Wohnung nach Kleingeld zu suchen.

Allerdings ist seit einiger Zeit mit der verzweifelten Geldsuche bei mir vorbei: Kurz vor Weihnachten haben ich mir die kostenlose RMV-App (iTunes-Link) auf mein iPhone installiert.

Nach einer kurzen Anmeldung bei der RMV (inkl. der gewünschten Zahlungsart) kann man die App schon einsetzen: die gewünschte Strecke eingeben, auf Ticket kaufen klicken und ein paar Sekunden später hat man das digitale Ticket auf dem iPhone. Bis dato wurde ich ein Mal kontrolliert, iPhone mit den Ticket vorgezeigt und schon war die Kontrolle vorbei.

Außerdem bietet die App noch die Möglichkeit Favoriten anzulegen und (natürlich) Fahrplanauskünfte zu erfragen.

Kurz zusammengefasst: Sehr gute App, macht was sie verspricht und ist sehr übersichtlich und zuverlässig (noch kein Absturz oder Hänger gehabt)! Sehr empfehlenswert!

Frankfurter Winter…

Gestern gekauft und heute schon in vollen Einsatz: meine neue Nikon D7000.

Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt machte ich mich auf, den Frankfurt Winter 2010 digital fest zu halten:

Ein absoluter Highlight war dann kurz vor Ende der Fototour: Der Weihnachtsmann auf den Main. Die Rentiere mussten dafür Ruderer weichen.

Auf einer Linie sind die D7000 und ich noch nicht, doch wir bewegen uns in die richtige Richtung. Das nächste Wochenende bin ich am Bodensee und habe ein wenig mehr Zeit mich mit der Kamera zu befassen. Bin doch gespannt, ob sie meine geliebte D80 in den Schatten stellen kann – und ob sie tatsächlich so gut ist, wie in den ganzen Tests…

Joggingversuch…

Ich stehe ja total auf Schneejogging, doch heute war es zu viel des Guten.

Der Schnee war heute morgen einfach zu hoch und nach gerade 200 Meter war meine Hose bis zum Knie nass und meine Socken auch – Abbruch!

Den nächsten Versuch werde ich am Montag machen, sofern da noch Schnee liegen sollte – sonst wird es eine normale Joggingeinheit.

Ab heute Abend hat die Familie Vorrang, und diese bleibt das ganze Wochenende…

Schnee…

Heute morgen, beim joggen, war ich schon ein wenig traurig nur die kläglichen Schneereste zu sehen, aber keine 24 Stunden später sieht alles wieder anders aus:

Unglaubliche Momente spielten sich die letzten Stunden in Frankfurt ab: eine Schneewand machte sich breit und innerhalb von kurzer Zeit waren über fünf Zentimeter der weißen Pracht auf den Boden.

Und es schneit immer noch, auch wenn nur ganz leicht. Morgen früh wollte ich nicht joggen, aber sollte die weiße Pracht noch liegen, werde ich wohl wieder eine kleine Runde laufen – und das knirschende Geräusch unter meinen Schuhen einfach nur genießen…

Tratsch und Klatsch am Sonntag Mittag…

Die einen treffen sich für den Tratsch und Klatsch in ein Cafe, trinken etwas, essen vielleicht noch ein (oder zwei) Stück Kuchen und reden über Gott und die Welt (und eventuell wird auch noch gelästert).

Ich gehe lieber am Main mit meiner Laufpartnerin joggen, reden über das Wetter (wie schön es doch ist bei Schnee zu laufen und die weiße Landschaft auf sich wirken zu lassen), über Politik (wie diese mit allen Mitteln versuchen Wikileaks zu verbannen und sich einige Leute das nicht mehr gefallen lassen wollen), über das Studium (in Wien) und über den nächsten Lauf – und der Brunch danach.

Am Ende kommt ein gemütlicher Lauf zustande, mit kaum aussagekräftigen Zeiten (wer neugierig ist, bei Runkeeper.com sind die Zeiten aufgeführt), denn ich hatte mich nur zum Tratsch und Klatsch an einen Sonntag Mittag getroffen…

„Und? Was hast Du besonderes am Wochenende erlebt?“

„Ich habe die Fanta 4 in der Festhalle gehört und Spaß gehabt…“, war meine Antwort.

Ich habe kein Album oder eine Single von Fanta 4, doch ich höre sie gern im Radio und so verbrachte ich den Samstagabend, in der Festhalle, mit den vier Jungs. Ich würde mal behaupten, dass die Festhalle nicht ausverkauft war. Ich würde auch behaupten, dass die Bühnen- und Lichtshow ziemlich cool war und ich würde behaupten, dass die Jungs viel Spaß hatten – sonst wäre einer von denen nicht auf die Idee gekommen ein Stage Diving zu machen (ich kann nicht sagen wer, da ich die Jungs nicht wirklich kenne).

Und ich würde behaupten, dass es mir auch sehr viel Spaß gemacht hat, obwohl die Akustik in der Festhalle ziemlich schlecht war. Doch meine Freunde und die tolle Atmosphäre haben dieses Manko ausgeglichen. Anbei sind noch ein paar Bilder, die ich mit dem iPhone gemacht habe (also, nicht die beste Qualität):

Fasten und rasten im Museum…

Den gestrigen Sonntag habe ich nicht nur damit verbracht nur Tee und Wasser mit Ingwer zu trinken (mittlerweile Tag Nr. Drei), nein, ich bin zum zweiten Mal in die „Not in Fashion„-Austellung gegangen. Wirklich empfehlenswert, vor allem habe ich mich bei meinem zweiten Besuch nur auf ein paar bestimmte Bilder beschränkt.

Nach dem MMK ging es weiter ins ‚Caricatura Museum‘ um die Ausstellung „Rock’n’Roll Fever“ anzuschauen. Einige Bilder sind ganz nett, doch die Geschichten zu den Personen auf den Bildern/ Karikaturen sind sehr interessant (vor allem die von Sammy Davis Jr). Und weiter ging es dann in das Obergeschoss zu den Zeichner der „Neuen Frankfurter Schule“ – immer wieder ein Genuss und auf alle Fälle ein Besuch wert – sehr schön sind die Zeichnungen zu Nietzsche.

Um den Sonntag dann noch perfekt(er) zu beenden, habe ich mir auch noch ein neues Buch gegönnt – und gleich angefangen zu lesen: Die klassische Anmache von Bernd Fritz.

Letztes Jahr war ich bei der Vorlesung, und Vorstellung vom Buch, im Klabunt und ich wollte mir immer das Buch kaufen. Doch im Sprichwort „Aus den Augen, aus dem Sinn“ steckt viel Wahres, und so vergingen einige Monate bis das Buch endlich Bestandteil meiner Sammlung wurde.

Mittlerweile das dritte Buch was ich gleichzeitig lese: Deutschland schafft sich ab (je nach Lust und Laune), Imperial Bedroom (vor dem Schlafen gehen) und jetzt noch mein neues Buch (zwischendurch)…