Garten

Der Frühling ist da…

Kalendarisch ist der Frühling schon seit einigen Wochen da, doch temperaturtechnisch erst seit heute.

Strahlend blauer Himmel, über 20 Grad vor der Tür und Frauen in kurzen Röckchen… Herz was willst Du mehr? Außer vielleicht im Garten zu arbeiten, umgraben und Blumen anschauen?

Seit einigen Wochen ist wieder Garten 1.0 auf meinem Programm. Die ersten Tomaten strecken ihre kleinen Blätter Richtung Sonne, im Frühbeetkasten schießt der Ruccola nur so aus dem Boden und die Blumen strahlen vor sich hin:

Es ist einfach schön, zu beobachten, dass die Arbeit auch Früchte trägt…

Festtagsvorbereitung…

Karotten, Sellerie, Kartoffeln, Pastinake, Rosenkohl, Kohlrabi und ein wenig Petersilie, kein Salz oder Pfeffer… was ist das? Genau die klare Brühe, die ich die nächsten Tage Abends zu mir nehmen werde.

Es ist wieder (Heil)Fastenzeit! Und irgendwie freue ich mich schon drauf.

Schon allein der Geruch von der klaren Brühe, der gerade durch meine Küche zieht, ist unbeschreiblich (lecker). Die nächsten zwei Tage werde ich erstmal damit verbringen meine feste Nahrung runter zu fahren und durch flüssige ‚Nahrung‘ zu ersetzen – in Klartext: nur Tee (kein Schwarztee), 1/4 Liter Saft, heiße Zitrone und mindestens drei Liter Wasser.

Wegen dem Garten und seine Früchten, ist mein letztes Heilfasten schon über sechs Monate her. In diesen sechs Monaten habe ich frische Tomaten, Äpfel, Pflaumen und was der Garten sonst noch so geliefert hat, genossen.

Und jezt werde ich mich auf die Festtage vorbereiten und mein Körper wieder reinigen, denn die nächste große Ernte ist nicht mal acht Wochen hin – und die wird um einiges kräftiger ausfallen als die Gartenernte…

Die letzte Bio-Tomate von Sachsenhausen…

Für dieses Jahr ist es endgütlig vorbei: ich habe die letzten Bio-Tomaten von meinem Balkon geerntet und gegessen.

Ganz klassisch, mit Mozzarella, Olivenöl, ein wenig Salz, Basilikum und Oregano.

Der Geschmack war von einer ganz anderen Welt. Nicht vergleichbar mit Tomaten aus dem Supermarkt. Nicht mal die Tomaten aus den Bio-Märkten waren annährend so geschmackvoll wie meine Balkonzüchtung.

Damit ich auch nächstes Jahr wieder Tomaten züchten kann, habe ich ein paar übrig gelassen um die Samen einzusammeln.Und auf alle Fälle werde ich nächstes Jahr mehr Pflanzen auf meinen Balkon züchten.

Doch noch bietet mein Balkon genug. Ich habe immer noch Ruccola, Schnittlauch, Chili und (endlich) Radieschen. Sollte das nicht reichen, sind im Garten noch Spinat, Kürbisse und bald auch Feldsalat. Und für die Nachspeise sorgt der Boskop: frischen Apfelkuchen – LECKER!!!

Der moderne Sensenmann…

… von heute trägt nicht mehr einen übergroßen schwarzen Mantel der bis zum Boden reicht und eine, am Mantel befestigtigte, Kapuze, die bis zum Kinn alles verdeckt. Auch die alte, große und unhandliche Sense hat ausgedient.

Nein, der moderne Sensenmann von heute trägt kein Mantel mehr.

Er trägt ein Overall (damit beim laufen nichts stört), in weiß (damit er unschuldiger aussieht), dazu Schuhe mit Stahlkappen (damit er überall gut hinkommt), eine Baseballmütze (damit der Blick nicht verdeckt wird) und die Sense ist benzingetrieben (denn der moderne Sensenmann muss produktiv sein).

Doch raus aus der Märchenwelt und zurück in die Realität: Das war mein Outfit vom letzten Wochenende, denn die Wiese vor dem Garten musste mal wieder gestutzt werden. Leider kann man mit dem Rasenmäher nichts anfangen, da die Wiese am Hang ist und so bleibt nichts anderes übrig als die Motorsense in die Hand zu nehmen. Der restliche Outfit diente als Schutz vor dem ganzen Dreck der von der Sense aufgewirbelt wird (wenn man Glück hat, so wie ich, bekommt man auch kein Hundekot ab).

Nach vier Stunden Arbeit war dann der Hang wieder vom hohen Gras befreit und ich mein Sensenmann-Outfit…

SGE vs. Chelsea 2:1

Dieses tolle Wochenende konnte nicht besser zu Ende gehen: Die Eintracht hat die Engländer, um genauer zu sein Chelsea, als Verlierer nach Hause geschickt. Ist ja noch nicht so lange her, dass die Engländer von der deutschen Nationalmannschaft als Verlierer nach Hause geschickt wurden, jetzt hat es auch die Eintracht gemacht – doch zurück an den Anfang.

Freitag ging es los mit einem Besuch beim Frisör. 30 Minuten und ein paar Lacher, sowie Spaß später habe ich den Laden mit einen sehr schicken Kurzhaarschnitt verlassen.

Samstag war dann unsere Gartenparty angesagt: Fleisch vom Grill, Salat aus dem Garten, Eingelegtes aus Italien und  Wein aus dem Rheingau. Sogar das Wetter spielte mit. Endlich wieder über 30 Grad und mehr Sonne als Wolken. So nutzte ich mein Mittagsschläfchen nicht nur zur Erholung, auch mein Teint wurde wieder aufgefrischt.

Sonntag war dann erstmal ausschlafen angesagt. Voll ausgeruht und tiefenentspannt machte ich mich dann mit Thomas und Joost vom Südbahnhof, mit dem Bus, Richtung Waldstadion auf (nur das Bier für die Busfahrt fehlte) und damit bin ich wieder am Anfang meines Beitrags.

Das Freunschaftsspiel zwischen der Eintracht und Chelsea war, bis auf wenige Minuten, eher ein müder Kick. Chelsea machte zeitweise den Eindruck ohne Motivation und Lust auf den Feld zu stehen. Die Eintracht war im Gegensatz zu Chelsea richtig motiviert und scharf auf den Sieg. Gewitzt und frech präsentierte sich die Eintracht. Wirkliche Torchancen erspielten sich allerdings beide Mannschaften nicht. Aber das Mindestziel wurde erreicht: Die Eintracht siegte mit einen Tor mehr gegen Chelsea, fast hätten es sogar zwei sein können – doch Halil scheiterte an sich selber und zielte auf den Chelsea-Abwehspieler anstelle vom leeren Tor.

1:0 Ochs (25. Minute)
1:1 Lambard (64. Minute)
2:1 Altintop (83. Minute, Foulelfmeter)

Nicht nur die Chelsea war heute zu Besuch in Frankfurt, auch Wladimir Klitschko schaute sich schon vorab die Stätte seines Kampfes (am 11. September 2010) an- und drückte der Eintracht die Daumen.

Projekt 10.1 – Nr. 2

Nach drei Tagen Pause wurde Projekt 10.1 wieder in Angriff genommen.

Vorab: mein Ziel die zehn Kilometer unter einer Stunde zu laufen habe ich erfüllt – damit ist auch der zweite von elf Läufen erfolgreich abgeschlossen.

Doch an mein Tagesziel bin ich gescheitert: Ich wollte die Zeit von meinem ersten Lauf (56:01 Minuten) unterbieten, doch am Ende des heutigen Laufs fehlten mir 37 Sekunden. Die meiste Zeit (39 Sekunden) habe ich für den sechsten Kilometer liegen lassen. Mehr Details zum heutigen Lauf gibt es bei Runkeeper.com.

Für das Wochenende ist erstmal Gartenarbeit angesagt (lecker Gurken, Tomaten und Bohnen pflücken, Rasen mähen und Geräteschuppen fertig bauen). Außerdem geht es Sonntag zur SGE in den Waldstadion. Zeit für das Projekt 10.1 ist sehr beschränkt, eher nur für einen kurzen Lauf zwischendurch…

Dauergrillen

So, nach vier Tagen Dauergrillen ist für die nächsten Tage erstmal Pause angesagt – auch das Fleisch kann ich langsam nicht mehr sehen.

Doch das Essen war mehr als nötig, denn ich habe eine neuen Geräteschuppen für den Garten gebaut. Alles aus Einzelteilen, ohne Anleitung und nicht aus dem Katalog. Ich wäre damit heute auch fast fertig geworden, doch bei der Planung habe ich mich bei den Spax ein wenig verrechnet.

Und so wird die Hütte erst nächste Woche fertig, denn morgen geht es erst mal Pizza essen, Fußball schauen, übermorgen wieder grillen (doch diesmal werde ich begrillt), Donnerstag zum Eis essen verabredet und das Wochenende geht es nach Köln.

Schrecklich, wie wenig Zeit ich doch für mich habe – wird Zeit, dass ich wieder Urlaub mache…

Erdbeeren

Schon vor dem Lauf kannte ich mein Ziel: Lokalbahnhof, Spargelstand, Erdbeeren kaufen und Mittags Kuchen im Garten essen.

Das allein war Motivation genug Sonntags vor die Tür zu gehen und eine Runde zu laufen. Doch so spät werde ich NIE mehr, bzw. werde es versuchen, am Main laufen zu gehen. Der Lauf glich einen Hindernislauf: Tausende Leute, hunderte Kinder usw.

Mehr Details gibt es bei Runkeeper.com.

Das (fast) perfekte Wochenende

Zwei Wochen lange habe ich über die Eintracht geschwiegen, doch jetzt reicht es!

Mit zwei Toren Vorsprung führt die Eintracht und schafft es noch – gerade mit viel Glück – ein 3:3 Ausgleich gegen Mainz nach Hause zu bringen.

Wie gegen die Herta habe ich es mir erspart das gestrige Spiel in einer Kneipe anzuschauen – das Wetter war einfach zu gut dafür. So habe ich das Spiel beim sonnen über das iPhone mit der App 90elf (Link führt direkt zu iTunes) verfolgt. Die ersten 30 Minuten waren ja noch cool, doch danach habe ich nur noch Aristide Bancé und Frankfurter 16 Meter Raum gehört.

OK, so gut war die Eintracht schon seit Jahren nicht mehr und das sollte ich auch würdigen. Doch die Eintracht könnte noch besser da stehen, wenn die Jungs konzentrierter auf den Feld stehen würden. Eine 2:0 und eine 3:2-Führung sollte man auch nach Hause retten können und sich nicht noch in den letzten Minuten noch (fast) eine Niederlage einfangen!

Es hätte ein fast perfektes Wochenende werden können: Garten, sonnen, chillen, grillen und ein Eintrachtsieg. Verlange ich zu viel?