Venden's World

Die glückliche Welt

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… von heute trägt nicht mehr einen übergroßen schwarzen Mantel der bis zum Boden reicht und eine, am Mantel befestigtigte, Kapuze, die bis zum Kinn alles verdeckt. Auch die alte, große und unhandliche Sense hat ausgedient.

Nein, der moderne Sensenmann von heute trägt kein Mantel mehr.

Er trägt ein Overall (damit beim laufen nichts stört), in weiß (damit er unschuldiger aussieht), dazu Schuhe mit Stahlkappen (damit er überall gut hinkommt), eine Baseballmütze (damit der Blick nicht verdeckt wird) und die Sense ist benzingetrieben (denn der moderne Sensenmann muss produktiv sein).

Doch raus aus der Märchenwelt und zurück in die Realität: Das war mein Outfit vom letzten Wochenende, denn die Wiese vor dem Garten musste mal wieder gestutzt werden. Leider kann man mit dem Rasenmäher nichts anfangen, da die Wiese am Hang ist und so bleibt nichts anderes übrig als die Motorsense in die Hand zu nehmen. Der restliche Outfit diente als Schutz vor dem ganzen Dreck der von der Sense aufgewirbelt wird (wenn man Glück hat, so wie ich, bekommt man auch kein Hundekot ab).

Nach vier Stunden Arbeit war dann der Hang wieder vom hohen Gras befreit und ich mein Sensenmann-Outfit…

Dieses tolle Wochenende konnte nicht besser zu Ende gehen: Die Eintracht hat die Engländer, um genauer zu sein Chelsea, als Verlierer nach Hause geschickt. Ist ja noch nicht so lange her, dass die Engländer von der deutschen Nationalmannschaft als Verlierer nach Hause geschickt wurden, jetzt hat es auch die Eintracht gemacht – doch zurück an den Anfang.

Freitag ging es los mit einem Besuch beim Frisör. 30 Minuten und ein paar Lacher, sowie Spaß später habe ich den Laden mit einen sehr schicken Kurzhaarschnitt verlassen.

Samstag war dann unsere Gartenparty angesagt: Fleisch vom Grill, Salat aus dem Garten, Eingelegtes aus Italien und  Wein aus dem Rheingau. Sogar das Wetter spielte mit. Endlich wieder über 30 Grad und mehr Sonne als Wolken. So nutzte ich mein Mittagsschläfchen nicht nur zur Erholung, auch mein Teint wurde wieder aufgefrischt.

Sonntag war dann erstmal ausschlafen angesagt. Voll ausgeruht und tiefenentspannt machte ich mich dann mit Thomas und Joost vom Südbahnhof, mit dem Bus, Richtung Waldstadion auf (nur das Bier für die Busfahrt fehlte) und damit bin ich wieder am Anfang meines Beitrags.

Das Freunschaftsspiel zwischen der Eintracht und Chelsea war, bis auf wenige Minuten, eher ein müder Kick. Chelsea machte zeitweise den Eindruck ohne Motivation und Lust auf den Feld zu stehen. Die Eintracht war im Gegensatz zu Chelsea richtig motiviert und scharf auf den Sieg. Gewitzt und frech präsentierte sich die Eintracht. Wirkliche Torchancen erspielten sich allerdings beide Mannschaften nicht. Aber das Mindestziel wurde erreicht: Die Eintracht siegte mit einen Tor mehr gegen Chelsea, fast hätten es sogar zwei sein können – doch Halil scheiterte an sich selber und zielte auf den Chelsea-Abwehspieler anstelle vom leeren Tor.

1:0 Ochs (25. Minute)
1:1 Lambard (64. Minute)
2:1 Altintop (83. Minute, Foulelfmeter)

Nicht nur die Chelsea war heute zu Besuch in Frankfurt, auch Wladimir Klitschko schaute sich schon vorab die Stätte seines Kampfes (am 11. September 2010) an- und drückte der Eintracht die Daumen.

Nach drei Tagen Pause wurde Projekt 10.1 wieder in Angriff genommen.

Vorab: mein Ziel die zehn Kilometer unter einer Stunde zu laufen habe ich erfüllt – damit ist auch der zweite von elf Läufen erfolgreich abgeschlossen.

Doch an mein Tagesziel bin ich gescheitert: Ich wollte die Zeit von meinem ersten Lauf (56:01 Minuten) unterbieten, doch am Ende des heutigen Laufs fehlten mir 37 Sekunden. Die meiste Zeit (39 Sekunden) habe ich für den sechsten Kilometer liegen lassen. Mehr Details zum heutigen Lauf gibt es bei Runkeeper.com.

Für das Wochenende ist erstmal Gartenarbeit angesagt (lecker Gurken, Tomaten und Bohnen pflücken, Rasen mähen und Geräteschuppen fertig bauen). Außerdem geht es Sonntag zur SGE in den Waldstadion. Zeit für das Projekt 10.1 ist sehr beschränkt, eher nur für einen kurzen Lauf zwischendurch…

So, nach vier Tagen Dauergrillen ist für die nächsten Tage erstmal Pause angesagt – auch das Fleisch kann ich langsam nicht mehr sehen.

Doch das Essen war mehr als nötig, denn ich habe eine neuen Geräteschuppen für den Garten gebaut. Alles aus Einzelteilen, ohne Anleitung und nicht aus dem Katalog. Ich wäre damit heute auch fast fertig geworden, doch bei der Planung habe ich mich bei den Spax ein wenig verrechnet.

Und so wird die Hütte erst nächste Woche fertig, denn morgen geht es erst mal Pizza essen, Fußball schauen, übermorgen wieder grillen (doch diesmal werde ich begrillt), Donnerstag zum Eis essen verabredet und das Wochenende geht es nach Köln.

Schrecklich, wie wenig Zeit ich doch für mich habe – wird Zeit, dass ich wieder Urlaub mache…

Schon vor dem Lauf kannte ich mein Ziel: Lokalbahnhof, Spargelstand, Erdbeeren kaufen und Mittags Kuchen im Garten essen.

Das allein war Motivation genug Sonntags vor die Tür zu gehen und eine Runde zu laufen. Doch so spät werde ich NIE mehr, bzw. werde es versuchen, am Main laufen zu gehen. Der Lauf glich einen Hindernislauf: Tausende Leute, hunderte Kinder usw.

Mehr Details gibt es bei Runkeeper.com.

Zwei Wochen lange habe ich über die Eintracht geschwiegen, doch jetzt reicht es!

Mit zwei Toren Vorsprung führt die Eintracht und schafft es noch – gerade mit viel Glück – ein 3:3 Ausgleich gegen Mainz nach Hause zu bringen.

Wie gegen die Herta habe ich es mir erspart das gestrige Spiel in einer Kneipe anzuschauen – das Wetter war einfach zu gut dafür. So habe ich das Spiel beim sonnen über das iPhone mit der App 90elf (Link führt direkt zu iTunes) verfolgt. Die ersten 30 Minuten waren ja noch cool, doch danach habe ich nur noch Aristide Bancé und Frankfurter 16 Meter Raum gehört.

OK, so gut war die Eintracht schon seit Jahren nicht mehr und das sollte ich auch würdigen. Doch die Eintracht könnte noch besser da stehen, wenn die Jungs konzentrierter auf den Feld stehen würden. Eine 2:0 und eine 3:2-Führung sollte man auch nach Hause retten können und sich nicht noch in den letzten Minuten noch (fast) eine Niederlage einfangen!

Es hätte ein fast perfektes Wochenende werden können: Garten, sonnen, chillen, grillen und ein Eintrachtsieg. Verlange ich zu viel?

Freitag und Samstag Nacht habe ich damit verbracht die Luminale 2010 digital einzufangen – was dieses Jahr (leider) nicht so einfach war! Wirkliche Highlights gab es, gegenüber den Vorjahren, nicht wirklich. Was auch ein kleiner Vorteil war, denn die wenigen “Highlights” waren – nach meiner Meinung – konzentriert am Rechneigrabenweiher in der Wallanlage zu finden, was bei einem Marschgewicht von fast zehn Kilogramm (ca. vier Kilogramm die Kamera + Objektive, nochmals ca. vier Kilogramm das Stativ und eine große Flasche Mineralwasser) von Vorteil war.

Dafür habe ich den Sonntag tagsüber im Garten verbracht und habe meinen ersten Sonnenbad dieses Jahr in Deutschland genommen (der erste wirkliche Sonnenbad war schon Anfang bis Mitte Januar in Südafrika) und sogar ein wenig Farbe wieder bekommen. Doch die Farbe hat einige Kraft gekostet. Im Garten bin ich nicht nur faul gewesen, es musste auch noch was gemacht werden: Unkraut jäten, umgraben und säen.

Und zum Schluß noch ein paar Bilder von der Luminale 2010:

Heute war definitiv der, bis dato, schönste Tag des Jahres: Sonne satt, keine Wolken am blauen Himmel und, dank dem Vulkanausbruch auf Island, nicht mal ein Kondesstreifen oder Flugzeug am Himmel.

Bei deisem traumhaften Wetter haben wir auch die meiste Zeit im Garten verbracht, und dort ist mir dann auch der nächste Vorteil aufgefallen: Kein Fluglärm.

Ich frage mich, wann Frankfurt das letzte Mal in den Genuss dieser “Stille” gekommen ist? Und wann der Frankfurter Himmel das letzte Mal so leer war (nur ein paar kleine Propellerflieger und Hubschrauber waren in der Luft)? Auf alle Fälle vor meiner Zeit in Frankfurt.

Nach der Gartenarbeit habe ich mich mit meiner Kamera aufgemacht um diesen leeren Himmel fest zu halten – und der Sonnenuntergang über unsere wunderschöne Skyline, inklusive Mondsichel, war das i-Tüpfelchen:

Sonnenuntergang Frankfurter Skyline

Wer heute die Chance verpasst hat den flugzeugfreien Himmel über Frankfurt zu fotografieren/ bewundern, hat morgen früh auf alle Fälle noch die Möglichkeit. Denn die Flugsicherung hat bis Sonntag mindestens 14 Uhr (letzte Nachricht) den Flugverkehr über Deutschland (und größe Teile Europas) lahm gelegt.

Mein letzter Lauf ist schon einige Tage her, um genau zu sein fast zwei Wochen.

Auch wenn ich nicht gelaufen bin, heißt es nicht, dass ich nur faul auf der Couch gelegen bin. Nein, Gartenarbeit war auf der Tagesordnung: Unkraut jäten, umgraben, frischer Humus vom Komposthaufen verteilen und Grünschnitt entsorgen.

Vor allem werden Muskeln trainiert, die beim Laufen keine großen Bedeutungen haben – und Spaß macht es außerdem auch noch.

Zurück zum heutigen Lauf: die neue Runkeeper-App (Version 2.2.0.10 – Link zu itunes) scheint einwandfrei zu funktionieren. Diesmal bin ich nicht durch den Main geschwommen und auch die GPS-Erfassung war um einiges schneller als die letzten Male.

Heute hätte ich es fast geschafft: 6.01 min/km stand zum Schluß auf meinem iPhone-Display. Doch zwischen dem 4. und 5. km musste ich ein wenig das Tempo drosseln, mein rechtes Knie meldete sich kurz. Sonst hat alles gepasst: 6 Grad warm, kaum Wind und ein toller Sonnenaufgang (wie man aus dem Bild entnehmen kann).

Weitere Details gibt es bei Runkeeper….

Kaum zu glauben, dass es neben den virtuellen Gärten (z.B. Farmville bei FB oder Little Pet Shop auf NDS) auch noch reale Gärten gibt – und in so einen Garten, um genauer zu sein ein fast 300 qm großen Garten habe ich gestern meine Zeit verbracht:

Verdorrte Büsche raus reißen, Wurzeln entfernen, Laub aufkehren und Zündholz sammeln. Dafür gab es reale Handschuhe, Spaten und Rechen. Der linke und rechte Daumen, sowie die Tastatur hätten mir im Garten 1.0 nicht wirklich weitergeholfen.

Doch nach über zwei Stunden Arbeit weiß man was man gemacht hat, spürt es in den Knochen und das Abendessen schmeckt besser als üblich (und auch das Abendessen war 1.0) – und die Vorfreude auf das Grillen im Sommer ist besser als jedes Garten 2.0-Feeling…