Heilfasten

Nach einer langen Pause…

Nach einer längeren Pause war ich heute wieder laufen.

Die Grippe Anfang Oktober hatte doch mehr an meinen Körper gezehrt als gedacht. Nach dem Versuch Mitte Oktober musste ich dann doch feststellen, dass ich nicht fit genug war. Dann sind noch ein paar Tage Heilfasten (inkl. Vorbereitung) dazu gekommen – und schon sind vier Wochen Pause zwischen dem letzten und den heutigen Lauf.

Den heutigen Lauf habe ich langsam angehen lassen: Für die Strecke bis zur Gerbermühle und zurück an die Ignatz-Bubis-Brücke, inklusive zweifache Mainüberquerung, was knapp über fünf Kilometer entspricht, habe ich 33 Minuten gebraucht. Die anderen Werte des heutigen Laufs: acht Grad warm und ein angenehmer Gegenwind.

Mehr Details zum Lauf gibt es, wie üblich, auf Runkeeper.com

Das besten am Fasten…

… ist das Fastenbrechen!

Morgen ist es soweit, und nach sieben Tage heilfasten werde ich es brechen, mit einem selbstgemachten Apfelmus – aus Bioäpfeln, Zimt und Apfelsaft.

Ich bin immer wieder erstaunt was meinem Körper alles aushalten kann. Sieben Tage lang nur Tee und Wasser (ab und zu mit Ingwer und Zitrone verfeinert), überall Verführungen – sei es Süßigkeiten im Büro oder die ganze Lebensmittelwerbungen, und, nicht zu vergessen, der eigene Kühlschrank, haben mir die letzten Tage kaum was ausgemacht.

Die ersten zwei Tage waren nicht gerade einfach, doch danach war der Hungergefühl verflogen. Sogar heute, nach sieben Tagen, immer noch kein Hungergefühl.

Doch ich muss zugeben, auf eine leckere Scheibe Brot mit Salzbutter freue ich mich schon RIESIG…

Fasten und rasten im Museum…

Den gestrigen Sonntag habe ich nicht nur damit verbracht nur Tee und Wasser mit Ingwer zu trinken (mittlerweile Tag Nr. Drei), nein, ich bin zum zweiten Mal in die „Not in Fashion„-Austellung gegangen. Wirklich empfehlenswert, vor allem habe ich mich bei meinem zweiten Besuch nur auf ein paar bestimmte Bilder beschränkt.

Nach dem MMK ging es weiter ins ‚Caricatura Museum‘ um die Ausstellung „Rock’n’Roll Fever“ anzuschauen. Einige Bilder sind ganz nett, doch die Geschichten zu den Personen auf den Bildern/ Karikaturen sind sehr interessant (vor allem die von Sammy Davis Jr). Und weiter ging es dann in das Obergeschoss zu den Zeichner der „Neuen Frankfurter Schule“ – immer wieder ein Genuss und auf alle Fälle ein Besuch wert – sehr schön sind die Zeichnungen zu Nietzsche.

Um den Sonntag dann noch perfekt(er) zu beenden, habe ich mir auch noch ein neues Buch gegönnt – und gleich angefangen zu lesen: Die klassische Anmache von Bernd Fritz.

Letztes Jahr war ich bei der Vorlesung, und Vorstellung vom Buch, im Klabunt und ich wollte mir immer das Buch kaufen. Doch im Sprichwort „Aus den Augen, aus dem Sinn“ steckt viel Wahres, und so vergingen einige Monate bis das Buch endlich Bestandteil meiner Sammlung wurde.

Mittlerweile das dritte Buch was ich gleichzeitig lese: Deutschland schafft sich ab (je nach Lust und Laune), Imperial Bedroom (vor dem Schlafen gehen) und jetzt noch mein neues Buch (zwischendurch)…

Festtagsvorbereitung…

Karotten, Sellerie, Kartoffeln, Pastinake, Rosenkohl, Kohlrabi und ein wenig Petersilie, kein Salz oder Pfeffer… was ist das? Genau die klare Brühe, die ich die nächsten Tage Abends zu mir nehmen werde.

Es ist wieder (Heil)Fastenzeit! Und irgendwie freue ich mich schon drauf.

Schon allein der Geruch von der klaren Brühe, der gerade durch meine Küche zieht, ist unbeschreiblich (lecker). Die nächsten zwei Tage werde ich erstmal damit verbringen meine feste Nahrung runter zu fahren und durch flüssige ‚Nahrung‘ zu ersetzen – in Klartext: nur Tee (kein Schwarztee), 1/4 Liter Saft, heiße Zitrone und mindestens drei Liter Wasser.

Wegen dem Garten und seine Früchten, ist mein letztes Heilfasten schon über sechs Monate her. In diesen sechs Monaten habe ich frische Tomaten, Äpfel, Pflaumen und was der Garten sonst noch so geliefert hat, genossen.

Und jezt werde ich mich auf die Festtage vorbereiten und mein Körper wieder reinigen, denn die nächste große Ernte ist nicht mal acht Wochen hin – und die wird um einiges kräftiger ausfallen als die Gartenernte…

Heilfasten: Erledigt

Perfekt! Eine Woche habe ich das Heilfasten durchgehalten und seit gestern Abend nehme ich wieder feste Nahrung auf.

Täglich gab es mindestens drei Liter Wasser oder verschiedene Teesorten und zwischendurch mal eine heiße Zitrone. Als Frühstück habe ich mir ein  Teelöffel Honig gegönnt und Abends wurde eine klare Gemüsebrühe – ohne Salz oder Pfeffer und auch keine festen Bestandteile – und ein 1/4 Liter Apfelsaft serviert.

Die Woche verging wie im Flug und ab den zweiten Tag war das Hungergefühl weg. Mir geht es einwandfrei, ein paar Kilos sind auch wieder weg und die Haut fühlt sich wieder ganz toll an.

Was es mir gestern noch einfacher gemacht hat das Fasten abzubrechen, war der tolle Geruch nach frischen, gegrillten Fleisch im Ostpark. Es war auch der einzige Tag in der Woche, wo ich das Fasten bereut habe und mir das Wasser, beim Riechen von Essen, in den Mund zusammengelaufen ist. Doch wie heißt es so schön: die Vorfreude ist die schönste Freude und nächstes Wochenende wird frisch gegrilltes Fleisch aufgetischt. Aber für die nächsten Tage heißt es erstmals behutsam wieder aufbauen und die leckeren Speise genießen. morgen gibt es zum Beispiel Sauerkrautsalat mit Gurke und Paprika.

Für die nächste Zeit wird es mit Heilfasten ein wenig schwierig: Urlaub steht an und einige Termine und Freunde stehen an (und abbrechen muss ja nicht wieder sein)…

Fasten abgebrochen…

Tja, leider musste ich diesmal das Heilfasten abbrechen und auf Ende März verschieben.

Nein, der Wille war da, auch der Geist und der Körper waren drauf abgestimmt, aber leider haben einige Termine mir ein Strich durch die Rechnung gemacht: am Wochenende waren zwei Geburtstagsfeiern, nächste Woche ist ein Kochkurs an der Reihe und noch einige Treffen, wie Fotoclub und der monatliche Stammtisch.

Für Ende März ist vorerst alles frei und ich werde versuchen die letzte Märzwoche auch frei zu lassen – und natürlich auch die Woche drauf. Damit die Geschmacksnerven und der Darm nicht gleich wieder voll belastet werden.

In diesem Sinne: Guten Appetit…

Wer rastet der rostet – Wer fastet der heilt

Die letzten Jahre hatte ich immer vom Aschermittwoch bis Karfreitag ein Pseudofasten eingelegt (Verzicht auf Zucker, Süßes etc.). Dieses Jahr kommt zum Pseudofasten richtiges Heilfasten dazu.

Weihnachten ist vorbei, der Urlaub ist vorbei und die nächste Woche sollte stressfreier sein, deswegen werde ich wieder eine paar Tagen bzw. eine Woche heilfasten einlegen.

Schon heute habe ich die nötigen Zutaten gekauft:
Gemüse und ein neuer Sieb für die Brühe daheim
Verschiedene Teesorten und eine neue Thermoskanne für das Büro

Gestern habe ich schon damit angefangen meine feste Nahrung runter zu fahren und am Samstag geht es los. Geplantes Ende ist der übernächste Freitag.