Joggen

Von der Weser an den Main

Nach einem langen Wochenende in Bremen bin ich heute wieder am Main unterwegs gewesen – mit meiner Laufpartnerin.

Es wurde viel gesprochen und der Lauf bewegte sich im Komfortbereich (6:40 min/km) – sonst gibt es nicht viel zu erzählen: die Temperatur war OK, es regnete nicht und es gab kaum Gegenwind. Mehr Details gibt es bei Runkeeper.com.

Und sollte es morgen nicht so regnen wie heute Abend, kann man mich am Main treffen…

Ansporn

Bei so einem Anblick, wie auf der linken Seite, lässt man sich gerne zum Joggen motivieren. Da steht man auch Sonntags gerne um sieben Uhr auf.

Schade ist nur, dass es sich dabei „nur“ um die Werbung eines Männerduftes handelt. Doch diese Werbung war nahezu an jeder Bushaltestelle der heutigen Trainingsstrecke vertreten und irgendwann musste ich automatisch auf diesen wunderschönen Arsch schauen!

Auf alle Fälle hat die Marketingagentur die Aufgabe gut erledigt: knackiger Arsch, lange Beine und knappe Shorts. Der Männerblick ist garantiert – und auch der Frauenblick wird bestimmt für einige Momente auf dieser Werbung ruhen. Bei den meisten Männer, da bin ich mir sicher, wird folgender Gedanke sich im Kopf breit machen: „Geiler Arsch!“. Bei den Frauen – und da bin ich mir auch sicher – der komplette Gegenteil: „So ein Arsch gibt es überhaupt nicht!“.

Und was hat es mit meinen heutigen Lauf zu tun? Jede Bushaltestelle, die ich ansteuerte, motivierte mich immer wieder. Und so ging es von einer Bushaltestelle zur nächsten, und aus dem geplanten kurzen Lauf wurden es fast sechs Kilometer.

Wer nicht nur diesen tollen Arsch sehen will und auch noch meine Zeit und Strecke analysieren möchte, kann ich noch den Blick auf Runkeeper.com anbieten…

Neue Vahr Süd

Als großer Fan von Herrn Lehmann habe ich heute die Chance genutzt und bin durch sein Viertel, Neue Vahr Süd, gelaufen.

Ich muss gestehen, dass ich eher durch Zufall in diesen Bremer Viertel gelandet bin. Auf der Suche nach einer Jogging-Strecke in der Nähe meines Hotels, sah ich das Fahrradschild mit der Aufschrift „Neue Vahr Süd“ und da ist mir sofort Frank Lehmann durch den Kopf geschossen. Auch die Entfernung von zwei Kilometer entsprach meines angepeilten Laufpensum: ca. 5 Kilometer.

Doch zum Schluß wurden es doch fast sieben Kilometer. Die Faktoren waren einfach ideal: kein Wind, kein Regen, nicht zu kalt, kurz: gutes Laufwetter. Und die Chance ein Roman auch im realen Leben zu erlaufen motivierten mich zusätzlich.

Weitere Details zum Lauf liefert, dank iPhone, Runkeeper.com. Nur schade, dass ich das Buch „Neue Vahr Süd“ nicht dabei habe, sonst würde ich die Adresse von Herrn Lehmanns Eltern raus suchen und sie besuchen…

Laufpartnerin gesucht…

Tja, da meine Laufpartnerin für ein paar Tage weg ist, brauche ich Ersatz. Mindestanforderungen sind die drei „S“:

sportlich, schlank und sexy

Das vierte „S“, schnell, muss nicht sein, kann aber nicht schaden. Bewerbungen, bitte mit Bild, direkt in die Kommentare.

OK, natürlich ist das ganze Spaß! Ich bin mit meiner Laufpartnerin mehr als zufrieden – und sie ist nicht ersetzbar. Und die Tage ohne sie, nutze ich um meine Zeit zu verbessern. Bei gerade fünf Grad Außentemperatur war meine heutige Zeit das zweite Mal unter sechs Minuten.

Weitere Details zum heutigen Lauf gibt es bei Runkeeper.com – und sollten sich doch ein paar Läuferinnen Lust haben mit mir zu laufen, einfach melden…

Kunst am Morgen…

Um die Uhrzeit, wenn ich jogge, trifft man, meistens, die gleichen Leute, die am Main joggen, spazieren oder den Hund ausführen. Meistens grüßt man sich dann auch, da man sich kennt (obwohl es die letzte Zeit immer seltener wird – Schade!).

Doch heute, kurz vor dem Eisernen Steg, war ein neues Gesicht unterwegs. Wie ich, hört auch er beim Laufen Musik, deswegen ist er mir sofort aufgefallen. Aber ein paar kleine, feine Unterschiede gibt es schon:
=> er ist nur zweidimensional
=> er scheint seinen Player verloren zu haben – und das wird wohl auch der Grund sein für
=> die großen Schritte, die er macht.

Ich stehe ja total auf diese Art Kunst, vor allem wenn sie gut gemacht ist und auch eine Geschichte dahinter steckt. Ich sehe in diesem Kunstwerk eine Hommage an die Läufer am Main und am fehlenden Player ein Hinweis, dass man sich beim Laufen nicht abkapseln soll.

Trotzdem werde ich weiterhin mit Musik laufen, aber vielleicht ab und zu einfach ausschalten.

Weitere Details vom Lauf gibt es, wie gewohnt, bei Runkeeper.com…