Kino

Geld schläft nicht…

Gestern Abend war ich im neuen Film von Oliver Stone ‚Wallstreet – Geld schläft nicht‘ (der Nachfolger von Wallstreet von 1987) mit Michael Douglas.

Wie soll ich es sagen – der Film war nicht schlecht, aber nicht das was ich erwartet hatte.

Ich bin mehr von der Action auf dem Parkett (wie im ersten Teil) ausgegangen, mehr geldgeile Broker und Stretereien. In diesem Film ging es mehr um heiraten, Familien wieder zusammen bringen, Schwangerschaften, ein paar (wenige) geldgeile Broker und ein Happy End (gibt es auch Hollywoodfilme ohne Happy End?). Es gibt trotz allem ein paar coole Momente, wie Charlie Sheens Kurzauftritt (war im ersten Teil von 1987 der Hauptdarsteller) oder ein paar interessante Sprüche (Dumbai als Anspielung auf Mumbai).

Im großen und ganzen ist ‚Wallstreet – Geld schläft nicht‘ empfehlenswert und ideal für ein Kinoabend. Allerdings nur wenn man nicht mit den Erwartungen aus dem ersten Teil ins Kino geht (was ich gemacht habe)…

Sherlock in Frankfurt?

Schon als kleines Kind, OK, schon als kleiner Schuljunge habe ich gerne Sherlock Holmes gelesen und gestern war es dann soweit und ich bin in den Genuss gekommen den aktuellen Kinofilm anzuschauen.

Als dann die Adresse von Sherlock, Baker Street 221b, eingeblendet wurde, spielte mein Unterbewusstsein verrückt: alle Geschichten die ich damals gelesen hatte wurden auf einmal wieder real und ich fühlte mich um Jahren zurück versetzt – ein tolles Gefühl!

Zurück zum Film: nicht vergleichbar mit den Romanen und Geschichten, aber gut gemacht! Keine übertriebene Action und schöne Bilder aus dem früheren London. Doch vor allem Dr. Watson sehr gut gefallen.

Doch schon vor dem Film mussten wir ein gutes Gespühr haben und ein wenig Sherlock Holmes und Dr. Watson spielen: Wo geht man in der Innenstadt, vor dem Kino, was trinken ohne ein Nepp-Gefühl zu haben? Unsere vorerst letzte Schlußfolgerung: niergendwo!

Erst wollten wir in einem Cafe nahe der Hauptwache was trinken, doch ein Blick in der Getränkekarte ließ uns keine zwei Minuten später wieder aufstehen und gehen: EUR 4,50 für ein großen Apfelsaftschorle und EUR 6 für einen Prosecco (0,1l) fanden wir wirklich unverschämt!

Auch ein zweites Lokal, hinter der Katharinenkirche, überzeugte nicht bei den Preisen. Der große Apfelsaftschorle war immerhin 70 Cent günstiger als im ersten Cafe. Und der Wein mit EUR 5,50 sogar fast ein Euro. Auch wenn die Preise immer noch zu teuer waren, entschieden wir hier uns einen Cabernet Sauvignon zu gönnen.

Nein, am Geld lag es nicht, nur sehen wir es nicht mehr ein, unverschämt hohe Preise für Getränke zu zahlen – und uns über den Tisch ziehen zu lassen.

In diesem Sinne wird Sherlock weiter nach einem günstigen Lokal auf der Frankfurter Zeil/ Hauptwache suchen. Wir berichten weiter…