Kunst

Kunstwochenende…

Das letzte Wochenende hatte ich der Kunst gewidmet:

Am Samstag ging es hinter Hanau, um einen Freund auf der Bühne zu ‚bewundern‘. Die drei Stunden vergingen wie im Fluge und überraschenderweise habe ich (fast) alles verstanden was da gesprochen hat – so ein hessisches Mundarttheaterstück ist nicht wirklich einfach, doch die acht Jahre in Frankfurt haben ihre Wirkung gezeigt.

Am Sonntag ging es erstmal bei Freunden brunchen. Später, mit vollen Magen, habe ich mir im MMk die Ausstellung „Not in Fashion“ angeschaut: Mode und Fotografie aus den 90er – und da ich (nahezu) alles verschlinge was mit Fotos zu tun hat, vergingen im Museum die Stunden wie im Fluge. Hätte das Museum nicht geschlossen, würde ich wahrscheinlich heute noch da sein.

Die Austellung ist auf alle Fälle empfehlenswert – allerdings würde ich keine Kinder mitnehmen, da einige Bilder ein wenig mehr als nur erotisch sind. Auf alle Fälle werde ich Ausstellung noch ein zweites Mal besuchen. 500 Bilder sind einfach zu viel um diese richtig zu genießen.

Und schon war das Wochenende fast vorbei und ich auf der Couch. Bei einem Glas südafrikanischen Shiraz habe dann noch ein wenig aus ‚Deutschland schafft sich ab‘ gelesen und Musik gehört…

Kunst am Morgen…

Um die Uhrzeit, wenn ich jogge, trifft man, meistens, die gleichen Leute, die am Main joggen, spazieren oder den Hund ausführen. Meistens grüßt man sich dann auch, da man sich kennt (obwohl es die letzte Zeit immer seltener wird – Schade!).

Doch heute, kurz vor dem Eisernen Steg, war ein neues Gesicht unterwegs. Wie ich, hört auch er beim Laufen Musik, deswegen ist er mir sofort aufgefallen. Aber ein paar kleine, feine Unterschiede gibt es schon:
=> er ist nur zweidimensional
=> er scheint seinen Player verloren zu haben – und das wird wohl auch der Grund sein für
=> die großen Schritte, die er macht.

Ich stehe ja total auf diese Art Kunst, vor allem wenn sie gut gemacht ist und auch eine Geschichte dahinter steckt. Ich sehe in diesem Kunstwerk eine Hommage an die Läufer am Main und am fehlenden Player ein Hinweis, dass man sich beim Laufen nicht abkapseln soll.

Trotzdem werde ich weiterhin mit Musik laufen, aber vielleicht ab und zu einfach ausschalten.

Weitere Details vom Lauf gibt es, wie gewohnt, bei Runkeeper.com…

Night & Day…

Freitag und Samstag Nacht habe ich damit verbracht die Luminale 2010 digital einzufangen – was dieses Jahr (leider) nicht so einfach war! Wirkliche Highlights gab es, gegenüber den Vorjahren, nicht wirklich. Was auch ein kleiner Vorteil war, denn die wenigen „Highlights“ waren – nach meiner Meinung – konzentriert am Rechneigrabenweiher in der Wallanlage zu finden, was bei einem Marschgewicht von fast zehn Kilogramm (ca. vier Kilogramm die Kamera + Objektive, nochmals ca. vier Kilogramm das Stativ und eine große Flasche Mineralwasser) von Vorteil war.

Dafür habe ich den Sonntag tagsüber im Garten verbracht und habe meinen ersten Sonnenbad dieses Jahr in Deutschland genommen (der erste wirkliche Sonnenbad war schon Anfang bis Mitte Januar in Südafrika) und sogar ein wenig Farbe wieder bekommen. Doch die Farbe hat einige Kraft gekostet. Im Garten bin ich nicht nur faul gewesen, es musste auch noch was gemacht werden: Unkraut jäten, umgraben und säen.

Und zum Schluß noch ein paar Bilder von der Luminale 2010:

Kunst im Hause Venden

Die erste „Umbaumaßnahme“ in meinem Wohnzimmer hat statt gefunden:

Schritt 1: Unnötige Sachen entsorgen (wurde und wird peu à peu erledigt)
Schritt 2: Neue Kunst hat ihren Platz gefunden
Schritt 3: Alte Möbeln tauschen ihren Platz bzw. werden abgebaut und entsorgt/verkauft
Schritt 4: Neue Möbeln werden Einzug haben

Schritt 1 ist eher uninteressant, und ich überspringe ihn einfach. Schritt 2 ist eher von Interesse und werde ich zeigen: