London

Abercro… was? Holli… wo? Nix da, fcuk… ist das!!!

Vor ein paar Tagen musste ich mir von einem Freund anhören, dass mein Kleidungsstil sich in letzter Zeit extrem gewandelt hat – was ich allerdings nicht finde. Ich bin eher der Meinung, dass er mich schon lange nicht mehr gesehen hat.

Mag auch daran liegen, dass ich gerne ein wenig gegen den Strom schwimme.

Als Abercrombie noch nicht so weltbekannt war, hatte ich Klamotten von denen im Schrank – mittlerweile nur noch eine Winterjacke. Die ist schon über zehn Jahre alt und an den Ärmeln fängt sie sich langsam an aufzulösen, aber den Vintagelook finde ich zu schön um sie zu entsorgen.

Holli… das Wort spreche ich nicht mal aus (auch wenn diese zu der oben genannten Firma gehört), kommt mir nicht ins Haus! Da kann ich gleich zum schwedischen Klamottenladen um die Ecke gehen und mir die gleiche Qualität zu günstigeren Preise besorgen – außerdem verzichte ich auch noch auf diese Geschnörkel.

Nein, seit einiger Zeit habe ich fcuk als meine neue Hausmarke entdeckt. Die Motive sind cool, nicht weit verbreitet und außergewöhnlich. Außerdem rennt kaum einer mit fcuk-Shirts durch die Stadt. Ein weiterer netter Nebeneffekt ist, dass die meisten Leute nicht fcuk lesen, sondern FUCK herauserkennen – von staunenden Blicken bis zu breiten Grinsen und „Cooles Shirt haste an“, habe ich schon alles erlebt.

Vor ein paar Tagen habe ich endlich meine neuen T-Shirts, direkt aus London, bekommen. Vor allem der angeschossene Hirsch ist ein Hingucker. Aber auch der Totenkopf ist der Renner. Ich freue mich schon auf die neue Kollektion 2011 und wünsche mir (ein wenig), dass fcuk nicht so populär wird…

Projekt 10.1 Nr. 7 => London Calling

Die letzten drei Tage war ich beruflich in London und ich habe die Chance genutzt bzw. versucht mit der Queen joggen zu gehen – dieser Versuch ist schon am ersten Tag gescheitert, denn die Leibwächter waren anderer Meinung… so konnte ich mich voll und ganz auf das Projekt 10.1 konzentrierte.

Meine erste Joggingerfahrungen in London sammelte ich im St. James Park bei idealen Voraussetzungen: angenehme Außentemperatur (gefühlte 15 Grad), bewölkt und kein Wind. Nach 5:52 Kilometer, bei gemütlichen Tempo und einer Zeit von 35:07 Minuten (weiter Details bei Runkeeper.com), war ich gewappnet für den nächsten Tag und mein Projekt 10.1.

Als Strecke für mein Projekt 10.1 musste ich einen größeren Park finden (was in London nicht wirklich schwer ist) und meine Wahl fiel auf den Hyde-Park – nicht nur weil es näher am Hotel war, nein, er wurde mir auch von einigen Kollegen empfohlen. Dieser Lauf hatte es in sich: viele Verkehrsampel haben meinen Laufrythmus gestört und außerdem habe ich auch noch ein paar Aufnahmen vom Park gemacht (wenn man schon mal im Hyde-Park ist). Dazu kam dann noch auf den letzten Kilometer ein starker und kalter Wind auf und die Runkeeper-App stürzte zwei Mal ab (was allerdings nicht so tragisch war, da sie im Hintergrund weiter lief).

Trotz allem habe ich mein Ziel (wieder) geschaft. Für die Distanz von 10.11 Kilometer habe ich 58:45 Minuten benötigt (weiter Details zum Lauf sind bei Runkeeper.com).

Der Hyde-Park ist ein wirklich toller Park zum joggen und ich freue mich schon auf mein nächsten Aufenthalt in London…