Main

Zurück auf die Straße – Teil 2…

2011 ist, was Jogging angeht, nicht gerade sportlich gestartet. Mein letzter Lauf ist schon über zwei Monate her.

Im Februar ging es erstmal für zwei Wochen nach Uganda in den Busch, und da war nichts mit Laufen. Nach dem Urlaub war ich wegen einer Infektion erstmal zwei Wochen außer Gefecht. Nach der Infektion war ich weitere zwei Wochen damit beschäftigt eine Erkältung auszukurieren. Doch heute konnte mich nichts mehr aufhalten: mein Körper wollte, nein, verlangte von mir an den Main runter zu gehen und eine Runde zu laufen.

Zu meiner Überraschung war meine Zeit wirklich gut. Für die knapp 6 Kilometer brauchte ich keine 36 Minuten. Der Durchschnitt lag bei 5:53 Minuten pro Kilometer. Vielleicht lag es am traumhaften Sonnenaufgang oder an der Lust, die Lungen mit frischer Luft voll zu pumpen und die Maschine Körper zu spüren.

Ich freue mich schon auf den nächsten Lauf, und in der Zwischenzeit genieße ich mein heutiges Erlebnis auf Runkeeper.

Zurück auf die Straße…

Um genauer zu sein an den Main.

Nach dem ganzen Schneechaos, Ferienzeit und Hochwasser am Main war es heute endlich wieder so weit und ich war wieder laufen – nach einer mehrwöchigen Pause.

Das Hochwasser hat noch ein paar Spuren am Main hinterlassen: Die Laternen auf der Sachsenhäusener Seite funktionieren nicht, die Geländer sind voller Müll und vor der Flößerbrücke muss man erst mal ein mehrere Meter breite Matschbahn überqueren – alles kleine Hindernisse und kein Grund eine gemütliche Runde zu laufen.

Am Ende habe ich für die 6,60 km knapp 40 Minuten gebraucht. Nicht meine beste Zeit, doch für den Einstieg ins neue Jahr ganz gut. Mehr zum heutigen Lauf gibt es bei Runkeeper.com.

Frankfurter Winter…

Gestern gekauft und heute schon in vollen Einsatz: meine neue Nikon D7000.

Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt machte ich mich auf, den Frankfurt Winter 2010 digital fest zu halten:

Ein absoluter Highlight war dann kurz vor Ende der Fototour: Der Weihnachtsmann auf den Main. Die Rentiere mussten dafür Ruderer weichen.

Auf einer Linie sind die D7000 und ich noch nicht, doch wir bewegen uns in die richtige Richtung. Das nächste Wochenende bin ich am Bodensee und habe ein wenig mehr Zeit mich mit der Kamera zu befassen. Bin doch gespannt, ob sie meine geliebte D80 in den Schatten stellen kann – und ob sie tatsächlich so gut ist, wie in den ganzen Tests…

Joggingversuch…

Ich stehe ja total auf Schneejogging, doch heute war es zu viel des Guten.

Der Schnee war heute morgen einfach zu hoch und nach gerade 200 Meter war meine Hose bis zum Knie nass und meine Socken auch – Abbruch!

Den nächsten Versuch werde ich am Montag machen, sofern da noch Schnee liegen sollte – sonst wird es eine normale Joggingeinheit.

Ab heute Abend hat die Familie Vorrang, und diese bleibt das ganze Wochenende…

Projekt 10.1 => Rutschend geschafft…

Erst vor wenigen Tagen war ich der Meinung, dass ich mein Projekt 10.1, wegen dem aktuellen Wetter, vorerst auf Eis legen musste.

Doch ich wurde heute besserem belehrt: bei Minus vier Grad unter dem Gefrierpunkt, kaum Gegenwind und einer (fast immer) grifffesten Eis- und Schneedecke ermöglichten mir die zehn Kilometer unter einer Stunde zu laufen.

Nach knapp vier Kilometer war mir klar, dass ich es heute versuchen musste. Auch wenn ich zeitweise ins Rutschen gekommen bin (vor allem beim Waldstück zwischen Deutschherrnbrücke und den Rudervereinen), hatte ich keine Sekunde daran gezweifelt und von Minute zu Minute machte der Lauf mehr und mehr Spaß.

Sollte ich es doch noch schaffen die elf Läufe dieses Jahr zu vollenden?

Weitere Details zum Lauf gibt es auf Runkeeper.com – ich freue mich schon auf den nächsten Lauf am Main…

Die Eiszeit ist da…

… oder doch nicht!

Obwohl die Temperaturen die letzten Tage für negative Werte gut waren, konnten diese mich nicht davon abhalten ein paar Runden am Main zu laufen:

Mein erster Winterlauf war am Dienstag, bei knapp unter dem Gefrierpunkt (Minus ein Grad). Ds gibt einfach nichts schöneres als im frischen Schnee zu laufen und das Knirschen unter den Schuhen zu hören. Kann ich jedem nur empfehlen – allerdings muss man auch damit rechnen, dass die Zeiten in den Keller gehen: Für die 6,69 Kilometer habe ich über 42 Minuten gebraucht. Kein Topzeit, dafür viel Spaß. Mehr zum Lauf gibt es (wie üblich) bei Runkeeper.com.

Als der Wecker heute los ging war ich noch ein wenig hin und her gerissen ob ich überhaupt raus sollte. Der Thermometer zeigte Minus acht Grad an. Doch der Blick aus dem Wohnzimmerfenster Richtung Main und dem leichten Schneefall überzeugten mich. Der Lauf war zeitweise eine Rutschpartie, denn unter der frischen, dünnen Schneedecke war doch eine respektable Eisschicht. Kaum ein Schritt ohne kleine (doch kontrollierbare) Rutscher. Und auch hier war die Zeit mehr schlecht als Recht, dafür war der Spaßfaktor um einiges höher. Auch zu diesem Lauf gibt es auf Runkeeper.com mehr Details.

Nur ein Wermutstropfen hat dieses Wetter: ich werde wohl mein Projekt 10.1 erstmal auf Eis legen (passend zum aktuellen Wetter). Bei den aktuellen Pistenverhältnissen ist die vorgegeben Zeit kaum machbar.

Und nein, die Kälte macht mir nichts aus, denn es kommt nur auf die richtige Kleidung an:

Besser spät als nie…

… und deswegen folgen erst heute die Laufberichte der letzten zwei Tage:

24/11/2010:

Bei vier Grad Außentemperatur und kein Gegenwind, war es ganz entspannt am Main. Mittlerweile nehmen auch die JoggerInnen morgens am Main immer mehr und mehr ab und es wird einsamer. Mag auch daran liegen, dass viele nicht mehr Richtung Gerbermühle laufen, da die Beleuchtungen fehlen und man im dunkeln umherirrt – nur das Flackern der Fahrradlichter unterbrechen die Dunkelheit.

Mit der Zeit war ich nicht ganz zufrieden. Ich bekomme meine Werte einfach nicht mehr unter sechs Minuten pro Kilometer. So kann ich nicht mein Projekt 10.1 wieder in Angriff nehmen. Mehr Details zum Lauf gibt es bei Runkeeper.com.

25/11/2010:

Es wird kälter. Heute war es nur noch ein Grad warm und meine Füßen brauchten eine Weile bis die Wärme über die Kälte triumphierte. Heute entschied ich mich die Strecke zu ändern, mein heutiges Ziel war die Uniklinik – schon allein um meine These vom 24/11 zu bestätigen: weniger JoggerInnen; und es stimmt. Obwohl Richtung Uniklinik die Strecke beleuchtet ist, fehlen die Leute.

Die heutige Zeit war die beste der letzten Tage. Für ein Kilometer benötigte ich im Schnitt 6:05 Minuten; noch ein wenig und ich kann wieder mein Projekt 10.1 in Angriff nehmen. Mehr Details gibt es (auch hier) bei Runkeeper.com.

Und noch ein Eindruck der Dunkelheit, wenn ich am Main unterwegs bin:

Sport im Urlaub und danach

Auch während meinem Urlaub in Frankreich habe ich versucht ein paar Laufeinheiten zu machen – und es hat sogar an zwei Tagen geklappt.

Die erste und zweite Einheit war am gleichen Tag und führte auf der Landstraße von Vers nach St. Gery. Laut Verkehrsschilder waren es knapp fünf Kilometer hin und nochmals fünf Kilometer zurück. Laut iPhone und GPS waren es nur knapp 4.6 km pro Strecke. Mehr Details zu diesen Läufen gibt es bei Runkeeper (Lauf 1 und Lauf 2).

Die dritte Einheit war dann auf einem Trimm-Dich-Pfad in Cahors. Bei diesem Lauf ist nur noch eine Schätzung möglich. Nach 1.7 km hat mein iPhone den GPS-Kontakt verloren, doch laut der gelaufen Zeit müssten es ca. 5.5 km gewesen sein (dazu auch mehr bei Runkeeper.com).

Zurück aus dem Urlaub machte ich dann auch gleich den Main unsicher: die ersten Kilometer mit meiner Laufpartnerin und die letzten Kilometer mit meiner Ex-Nachbarin. Was gibt es schöneres als morgens mit zwei Frauen, am Main, zu joggen und fast zehn Kilometer zu laufen – auch hier gibt es die Details bei Runkeeper.com

Wasserratte

Der Main weiß immer zu überraschen…

Vor ein paar Tagen tauschte ich meine Turnschuhe mit meiner Kamera aus – und anstelle von Joggen versuchte ich über den Sucher ein paar Bilder vom Main einzufangen.

So machte ich mich von der Flößerbrücke Richtung Gerbermühle auf. Mein Thema war „Main 50mm“ (mein lichtstärkstes Objektiv). Obwohl das Wetter nicht ganz mitspielte, sind ein paar nette Bilder raus gekommen – wenn ich es schaffe, werde ich die Bilder in den nächsten Tagen online stellen.

Kurz vor der Deutschherrnbrücke hörte ich ein lautes Geräusch im Wasser (als ob ein Stein ins Wasser geworfen wurde) und ich sah ein ca. 40 – 50 cm großes Tier vom Ufer wegschwimmen. Ich zögerte nicht lange und wechselte das 50mm Objektiv mit meinem Zoom – und was ich durch den Sucher sah, hatte ich bis heute noch nicht in Frankfurt gesehen: eine Wasserratte bzw. Bisamratte!

Die Bisamratte versuchte vor mir abzuhauen und tauchte sogar einige Male unter, für ca. fünf bis zehn Sekunden. Nach einer Weile ließ ich sie ziehen und machte mich Richtung Heim auf.

Ich habe ja schon einige Ratten und Mäuse in der Frankfurter U- und S-Bahn-Bahnhöfen gesehen, doch so ein großes Tier noch nicht.