Offenbach

Projekt 10.1 Nr. 8 => Offenbach Calling

Ich konnte nicht mehr im Bett liegen und so entschloß ich mich, bei leichten Hochnebel und knapp unter dem Gefrierpunkt, für eine kleine Runde. Aus der kleinen Runde wurde dann eine große Runde. Und aus der großen Runde wurde es ein Projekt 10.1-Lauf.

Doch bis vor wenigen Sekunden war ich mir nicht sicher, ob ich die zehn Kilometer unter einer Stunde geschafft hatte. Aber jetzt habe ich es schwarz-auf-weiß: Für die zehn Kilometer nach Offenbach und zurück habe ich 59:26 Minuten gebraucht.

Eine knappe Kiste diesmal, vor allem hätte ich es fast selber vergeigt. Für die letzten zwei Kilometer hatte ich laut meinem iPhone noch knapp 14 Minuten Zeit – also genug Zeit um das Tempo raus zu nehmen. Was ich auch gemacht habe, nur ein wenig zu dolle. Den letzten Kilometer habe ich mit einen Schnitt von 7:22 Minuten pro Kilometer ‚geschlichen‘.

Wie heißt es so schön: zum Schluß zählt das Gesamtergebnis und damit bin ich zufrieden. Mehr Details zum Lauf gibt es auf Runkeeper.com (nicht von der Zusammenfassung beirren lassen, da diese die Gesamtstrecke mit einbezieht, also auch die 20 Meter mehr 🙂

Offenbach ist ein gefährliches Pflaster!!!

Auf den Weg vom Qype-Event in Fechenheim wollte ich über Offenbach nach Sachsenhausen fahren, doch die Fahrt dauerte keine 15 Minuten und endete sehr apprupt:

Gleich nach der Carl-Ullrich-Brücke bin ich Richtung Nordring abgebogen und wollte auf den Radweg. Was auch nicht problematisch hätte sein sollen. Die Betonung liegt auf „hätte“, denn um auf den Radweg zu kommen muss man ein ca. 20 Zentimeter hohen, mit KEINER flachen Kante, Randstein überqueren. Und gerade bei Dunkelheit, kurz vor Mitternacht, ziemlich schnell unterwegs ist die Reaktionszeit ein wenig eingeschränkt, auch wenn ein gutes Licht am Rad ist.

Rad gerade gestellt, voll in die Eisen gegangen, Vorderrad noch heil über Randstein gelupft und schon gab es einen lauten Knall! Das Hinterrad hatte vollen Kontakt mit dem Randstein. Mein erster Gedanken war ein Platten und siehe da, ca. 10 Meter weiter musste ich dann stehen bleiben.

Bis zum MTW schob ich mein Rad und dann war mein Glück im Unglück da: Ein Großraumtaxi mit Frankfurter Kennzeichen lud gerade zwei Mädels vor dem MTW aus. Kurz gefragt ob er mich und mein Rad nach Frankfurt mitnimmt, vereinbart dass wir uns ein paar Meter weiter Richtung Straßen treffen damit die Offenbacher Taxifahrer kein Stress machen und ca. 15 Minuten später war ich dann auch daheim.

Heute wechselte ich dann auch gleich den Schlauch und begutachtete den Schaden. Der alte Schlauch hat zwei Schnitte, jeder mit einer Länge von ca. einen Zentimeter (siehe dazu das Bild, um den Schaden besser zu zeigen, habe ich eine Schraube durch die zwei Schnitte geschoben).

Ende der Geschichte: 13 EURO für das Taxi, sieben EURO für ein neuen Schlauch, ca. 30 Minuten Arbeit für den Schlauchwechsel und ein Achter in der Felge.

Und schon wieder ein Grund mehr Offenbach nicht zu mögen!

Egal wie weit man in den Süden fährt…

… ein Offenbacher ist immer zu finden – und, so unglaublich es klingen mag, aber man erkennt sie einfach an ihren Fahrstil:

Wir stehen in Konstanz und schauen nach einen freien Parkplatz, und wer fährt fast ein Fußgänger um und parkt unmöglich ein? Genau ein Offenbacher Audi!

Ist man vor dieser Seuche nicht mal im tiefsten Süden sicher?