Schnee

Frankfurter Winter…

Gestern gekauft und heute schon in vollen Einsatz: meine neue Nikon D7000.

Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt machte ich mich auf, den Frankfurt Winter 2010 digital fest zu halten:

Ein absoluter Highlight war dann kurz vor Ende der Fototour: Der Weihnachtsmann auf den Main. Die Rentiere mussten dafür Ruderer weichen.

Auf einer Linie sind die D7000 und ich noch nicht, doch wir bewegen uns in die richtige Richtung. Das nächste Wochenende bin ich am Bodensee und habe ein wenig mehr Zeit mich mit der Kamera zu befassen. Bin doch gespannt, ob sie meine geliebte D80 in den Schatten stellen kann – und ob sie tatsächlich so gut ist, wie in den ganzen Tests…

Joggingversuch…

Ich stehe ja total auf Schneejogging, doch heute war es zu viel des Guten.

Der Schnee war heute morgen einfach zu hoch und nach gerade 200 Meter war meine Hose bis zum Knie nass und meine Socken auch – Abbruch!

Den nächsten Versuch werde ich am Montag machen, sofern da noch Schnee liegen sollte – sonst wird es eine normale Joggingeinheit.

Ab heute Abend hat die Familie Vorrang, und diese bleibt das ganze Wochenende…

Schneejogging…

Vergisst Wasserjogging und geht raus in den frischen Schnee!

Der Schnee knirscht unter den Füßen, durch das leichte rutschen werden andere Muskelpartien als sonst trainiert und die Ruhe im Schnee (der wichtigste Punkt) machen alle Vorteile vom Wasserjogging zunichte (bis auf die Gelenkschonung).

Der heutige Lauf war eigentlich nicht geplant, war schon spät dran und ich musste mich echt für die kurze Runde entscheiden. Ich hätte noch einige Kilometer länger laufen können. Aber die Arbeit wartet und mein Fahrrad hat ein Platten. So muss ich mit den Öffentlichen zur Arbeit – was gerade bei der aktuellen Wetterlage keine Pünktlichkeitsgarantie ist.

Mehr zum Lauf bzw. Rutschen gibt es hier.

Schnee…

Heute morgen, beim joggen, war ich schon ein wenig traurig nur die kläglichen Schneereste zu sehen, aber keine 24 Stunden später sieht alles wieder anders aus:

Unglaubliche Momente spielten sich die letzten Stunden in Frankfurt ab: eine Schneewand machte sich breit und innerhalb von kurzer Zeit waren über fünf Zentimeter der weißen Pracht auf den Boden.

Und es schneit immer noch, auch wenn nur ganz leicht. Morgen früh wollte ich nicht joggen, aber sollte die weiße Pracht noch liegen, werde ich wohl wieder eine kleine Runde laufen – und das knirschende Geräusch unter meinen Schuhen einfach nur genießen…

Schneegestöber…

Unglaublich wie mich die aktuelle Wetterlage motiviert bei der Kälte vor die Tür zu gehen.

Nur zwei, drei Sachen vermisse ich trotzdem: Es sind weniger Menschen unterwegs, zwischen Sachsenhausen und der Gerbermühle ist es verdammt dunkel und beim cool down wird es kalt (und nicht zu vergessen die ganzen Klamotten, die ich anziehen muss).

Sonst war der Lauf ganz OK und hat sehr viel Spaß gemacht (liegt wohl am Schnee). Auch der GPS-Abbruch hat mich nicht aus der Ruhe gebracht, vor allem weil die Entfernung auch so passte.

Und hier noch die weiteren Details

Tratsch und Klatsch am Sonntag Mittag…

Die einen treffen sich für den Tratsch und Klatsch in ein Cafe, trinken etwas, essen vielleicht noch ein (oder zwei) Stück Kuchen und reden über Gott und die Welt (und eventuell wird auch noch gelästert).

Ich gehe lieber am Main mit meiner Laufpartnerin joggen, reden über das Wetter (wie schön es doch ist bei Schnee zu laufen und die weiße Landschaft auf sich wirken zu lassen), über Politik (wie diese mit allen Mitteln versuchen Wikileaks zu verbannen und sich einige Leute das nicht mehr gefallen lassen wollen), über das Studium (in Wien) und über den nächsten Lauf – und der Brunch danach.

Am Ende kommt ein gemütlicher Lauf zustande, mit kaum aussagekräftigen Zeiten (wer neugierig ist, bei Runkeeper.com sind die Zeiten aufgeführt), denn ich hatte mich nur zum Tratsch und Klatsch an einen Sonntag Mittag getroffen…

Projekt 10.1 => Rutschend geschafft…

Erst vor wenigen Tagen war ich der Meinung, dass ich mein Projekt 10.1, wegen dem aktuellen Wetter, vorerst auf Eis legen musste.

Doch ich wurde heute besserem belehrt: bei Minus vier Grad unter dem Gefrierpunkt, kaum Gegenwind und einer (fast immer) grifffesten Eis- und Schneedecke ermöglichten mir die zehn Kilometer unter einer Stunde zu laufen.

Nach knapp vier Kilometer war mir klar, dass ich es heute versuchen musste. Auch wenn ich zeitweise ins Rutschen gekommen bin (vor allem beim Waldstück zwischen Deutschherrnbrücke und den Rudervereinen), hatte ich keine Sekunde daran gezweifelt und von Minute zu Minute machte der Lauf mehr und mehr Spaß.

Sollte ich es doch noch schaffen die elf Läufe dieses Jahr zu vollenden?

Weitere Details zum Lauf gibt es auf Runkeeper.com – ich freue mich schon auf den nächsten Lauf am Main…

Die Eiszeit ist da…

… oder doch nicht!

Obwohl die Temperaturen die letzten Tage für negative Werte gut waren, konnten diese mich nicht davon abhalten ein paar Runden am Main zu laufen:

Mein erster Winterlauf war am Dienstag, bei knapp unter dem Gefrierpunkt (Minus ein Grad). Ds gibt einfach nichts schöneres als im frischen Schnee zu laufen und das Knirschen unter den Schuhen zu hören. Kann ich jedem nur empfehlen – allerdings muss man auch damit rechnen, dass die Zeiten in den Keller gehen: Für die 6,69 Kilometer habe ich über 42 Minuten gebraucht. Kein Topzeit, dafür viel Spaß. Mehr zum Lauf gibt es (wie üblich) bei Runkeeper.com.

Als der Wecker heute los ging war ich noch ein wenig hin und her gerissen ob ich überhaupt raus sollte. Der Thermometer zeigte Minus acht Grad an. Doch der Blick aus dem Wohnzimmerfenster Richtung Main und dem leichten Schneefall überzeugten mich. Der Lauf war zeitweise eine Rutschpartie, denn unter der frischen, dünnen Schneedecke war doch eine respektable Eisschicht. Kaum ein Schritt ohne kleine (doch kontrollierbare) Rutscher. Und auch hier war die Zeit mehr schlecht als Recht, dafür war der Spaßfaktor um einiges höher. Auch zu diesem Lauf gibt es auf Runkeeper.com mehr Details.

Nur ein Wermutstropfen hat dieses Wetter: ich werde wohl mein Projekt 10.1 erstmal auf Eis legen (passend zum aktuellen Wetter). Bei den aktuellen Pistenverhältnissen ist die vorgegeben Zeit kaum machbar.

Und nein, die Kälte macht mir nichts aus, denn es kommt nur auf die richtige Kleidung an:

Von heiß zu kalt zu heiß

Meine letzten zwei Läufe hatten einige Gemeinsamkeiten: heller Untergrund, Wasser und Nike Equalon.

Trotz dieser Gemeinsamkeiten, können die Unterschiede nicht größer sein:
Der letzte Lauf im Jahr 2009 war am Strand, bei über 30 Grad (kurz vor 8 Uhr), südlich vom Äquator mit meinen alten Nike Equalon.

Der erste Lauf im Jahr 2010 war auf Schnee, bei -3 Grad (kurz nach 6 Uhr), nördlich vom Äquator, mit meinen neuen Nike Equalon.

Der erste Kilometer war heute morgen verdammt kalt. Meine Füße haben gefroren und die ersten Atemzüge waren schon sehr unangenehm. Doch nach einigen Schritten war die Kälte weg und mir wurde von Meter zu Meter wärmer.

Obwohl beide Läufe so viele Gemeinsamkeiten (im entferntesten Sinne) haben, konnten beide nicht unterschiedlicher sein – und auch der Lauf bei Minusgraden hat sein persönlichen Reiz.

Mehr Details zum Lauf gibt es bei Runkeeper (Link)