Sieg

Auswärtssieg!!!

Das Duel der Duelle, „Hibb de Bach“ gegen „Dribb de Bach“,  Bernemer Hang gegen Waldstadion, Norddeutschland gegen Süddeutschland, oder ganz einfach: FSV gegen SGE.

Das letzte Stadtderby ist 49 Jahre her und heute war es endlich wieder so weit. Und so wie vor 49 Jahren lautete das heutige Ergebnis vier Tore für die Eintracht, null für den FSV.

Die Eintrachtjungs brauchten ein paar Minuten bis ins Spiel gefunden haben, aber danach lief es (mehr oder weniger) gut: Die Pässe passten, das Kombinationsspiel war auch erkennbar und so dauerte es nicht lange und das erste Tor fiel (Rode 17. Minute). Keine 15 Minuten später wurde ein fragwürdiger Elfer der Eintracht zugesprochen und Gekas schaffte die Sensation: er versenkte den Ball ins Tor. Köhler sorgte dann für das dritte Tor und das Halbzeitergebnis.

In der zweiten Halbzeitz ließ es die Eintracht, für meinen Geschmack, zu locker angehen und so erspielten sich die „Hausherren“ ein paar Chancen. Doch das reichte und so machte Köhler, kurz vor Schluß, noch das vierte Tor.

So könnte es für meinen Geschmack weitergehen… und nächste Woche, wieder als Heimmannschaft in der Commerzbank-Arena, treffen die Eintracht-Jungs auf Paderborn.

Anbei noch ein paar Eindrücke vom Stadion:

SGE: Jungs, ich bin von euch enttäuscht!!!

Nein, am Ergebnis lag es diesmal nicht, denn die Eintracht hat es geschafft zwei Tore zu schießen und die Nürnberger mit null Toren nach Hause zu schicken.

Nein, es lag auch nicht am Spiel selbst – obwohl es zeitweise höllisch langweilig war und die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit zum Haare raufen waren. Es fehlte nicht viel und die Nürnberger hätten den Ausgleich geschosschen. Die restliche Zeit der zweiten Halbzeit war eher Stehfußball, doch die Leistung reichte noch für ein zweites Tor.

Meine Enttäuschung kommt vom Verhalten der Eintracht-Jungs! Nach dem Sieg haben die sich kaum benüht in die Fankurve zu kommen und sich bei uns, den Fans, zu bedanken – und mit uns ein paar Minuten zu verbringen. Bis auf ein paar Winkeinheiten und kurzes Klatschen kurz vor der Mittelfeldlinie war nichts von Dankbarkeit an den Fans zu sehen.

Das ist wirklich die unterste Schublade!

Vor allem nach dem Aufruf des Trainers: „Brauchen jetzt die Fans!“ (Link zum Interview) hätte die Fans mehr verdient: „Brauchen jetzt die Spieler! Um mit diesen den Sieg zu feiern…“, zum Beispiel.

Ich mache mal gute Miene zum bosen Spiel (der SGE-Jungs) und freue mich über die nächsten drei Punkte – fehlen nur noch 44 Punkte zum gesetzten Ziel.

Ein paar Eindrücke aus dem Stadion habe ich auch mitgebracht:

SGE vs. Chelsea 2:1

Dieses tolle Wochenende konnte nicht besser zu Ende gehen: Die Eintracht hat die Engländer, um genauer zu sein Chelsea, als Verlierer nach Hause geschickt. Ist ja noch nicht so lange her, dass die Engländer von der deutschen Nationalmannschaft als Verlierer nach Hause geschickt wurden, jetzt hat es auch die Eintracht gemacht – doch zurück an den Anfang.

Freitag ging es los mit einem Besuch beim Frisör. 30 Minuten und ein paar Lacher, sowie Spaß später habe ich den Laden mit einen sehr schicken Kurzhaarschnitt verlassen.

Samstag war dann unsere Gartenparty angesagt: Fleisch vom Grill, Salat aus dem Garten, Eingelegtes aus Italien und  Wein aus dem Rheingau. Sogar das Wetter spielte mit. Endlich wieder über 30 Grad und mehr Sonne als Wolken. So nutzte ich mein Mittagsschläfchen nicht nur zur Erholung, auch mein Teint wurde wieder aufgefrischt.

Sonntag war dann erstmal ausschlafen angesagt. Voll ausgeruht und tiefenentspannt machte ich mich dann mit Thomas und Joost vom Südbahnhof, mit dem Bus, Richtung Waldstadion auf (nur das Bier für die Busfahrt fehlte) und damit bin ich wieder am Anfang meines Beitrags.

Das Freunschaftsspiel zwischen der Eintracht und Chelsea war, bis auf wenige Minuten, eher ein müder Kick. Chelsea machte zeitweise den Eindruck ohne Motivation und Lust auf den Feld zu stehen. Die Eintracht war im Gegensatz zu Chelsea richtig motiviert und scharf auf den Sieg. Gewitzt und frech präsentierte sich die Eintracht. Wirkliche Torchancen erspielten sich allerdings beide Mannschaften nicht. Aber das Mindestziel wurde erreicht: Die Eintracht siegte mit einen Tor mehr gegen Chelsea, fast hätten es sogar zwei sein können – doch Halil scheiterte an sich selber und zielte auf den Chelsea-Abwehspieler anstelle vom leeren Tor.

1:0 Ochs (25. Minute)
1:1 Lambard (64. Minute)
2:1 Altintop (83. Minute, Foulelfmeter)

Nicht nur die Chelsea war heute zu Besuch in Frankfurt, auch Wladimir Klitschko schaute sich schon vorab die Stätte seines Kampfes (am 11. September 2010) an- und drückte der Eintracht die Daumen.

Eintracht Frankfurt: Die Serie geht weiter…

Und das Siegen geht weiter und die Serie hält: drei Siege und volle neun Punkte aus den letzten drei Spielen!

Heute war es ein wirklich tolles Bundesligawochenende für mich persönlich: Die Schalker haben verloren, die Mainzer auch und die Eintracht hat die Leverkusener mit null Punkten nach Hause geschickt.

Doch ein paar Kritikpunkte an der Eintracht habe ich trotzdem: Obwohl die Eintracht ab der 49. Minuten mit ein Spieler mehr auf dem Platz unterwegs waren, haben sie es nicht geschafft die Leverkusener in Schach zu halten. Diese konnten mit 10 Mann sogar ein paar Torchancen ausspielen – und hätte das quentchen Glück gefehlt, wäre es heute wohl anders ausgegangen. Auch unser Torwart zeigte zwei Schwächen, die fast nach hinten los gegangen wären.

Aber auch positives muss erwähnt werden: Für mich hat Caio in der 62. Minten das „Tor des Monats“ geschossen und Mike hat mit dem Fallrückzieher, eine Minute vor Schluß, dem Eintracht-Spiel die Krone aufgesetzt.

Doch was zum Schluß zählt ist das Ergebnis und die Eintracht hat das Spiel 3:2 für sich entscheiden können.

Und nächsten Freitag geht es nach Mönchengladbach – ein vierter Sieg und Fortsetzung der Serie?

Zwei Rekorde in sechs Tagen

Erst letzten Samstag schaffte Skibbe als Trainer über Bayern sein ersten Sieg und heute stellte er für die SGE  einen weiteren Rekord ein:

Nach 15 Jahren endlich ein Sieg in Bochum!

Die Eintracht war definitiv die bessere Mannschaft und das Ergebnis ist eigentlich sehr traurig, die Eintracht gewann das Spiel 1:2. Ein Heber über das Tor, was nicht hätte sein müssen, und ein vom Schiedsrichter abgepfiffenen Abseitstor, welches kein Abseits war, sowie unzählige Torchancen hätten das Ergebnis auf mindestens fünf Tore für die Eintracht hoch schrauben müssen.

Doch zum Schluss zählt nur das reale Ergebnis – und das ist drei Punkte wert! Egal wie viel Tore es hätten sein können.

Die Eintracht hat eine Serie gestartet, die hoffentlich noch eine Weile andauern wird…