Skyline

Tratsch und Klatsch am Sonntag Mittag…

Die einen treffen sich für den Tratsch und Klatsch in ein Cafe, trinken etwas, essen vielleicht noch ein (oder zwei) Stück Kuchen und reden über Gott und die Welt (und eventuell wird auch noch gelästert).

Ich gehe lieber am Main mit meiner Laufpartnerin joggen, reden über das Wetter (wie schön es doch ist bei Schnee zu laufen und die weiße Landschaft auf sich wirken zu lassen), über Politik (wie diese mit allen Mitteln versuchen Wikileaks zu verbannen und sich einige Leute das nicht mehr gefallen lassen wollen), über das Studium (in Wien) und über den nächsten Lauf – und der Brunch danach.

Am Ende kommt ein gemütlicher Lauf zustande, mit kaum aussagekräftigen Zeiten (wer neugierig ist, bei Runkeeper.com sind die Zeiten aufgeführt), denn ich hatte mich nur zum Tratsch und Klatsch an einen Sonntag Mittag getroffen…

Neun Jahre her…

Vor neun Jahren wurde der Welt einer der schönsten Skyline genommen und durch einen hässlichen Krieg ersetzt.
Vor neun Jahren wurde klar, wie gefährlich eine kleine Gruppe Fundamentalisten für die ganze Menschheitsein kann.
Vor neun Jahren wurden neue Gesetze (Überwachung, Reisen etc) wegen ein paar Idioten erstellt und die Freiheiten eingeschränkt.
Vor neun Jahren haben sich die Idioten für New York entschieden und nicht für eine andere Stadt. Sonst könnte Frankfurt vielleicht heute so aussehen:

Schlaflos in Frankfurt…

Eigentlich hatte ich geplant heute nicht zu laufen – und uneigentlich bin ich doch gelaufen!

Schuld daran war meine Nichtmüdigkeit. Um kurz nach 5:30 Uhr war ich wach. Die Alternativen waren entweder mich im Bett zu räkeln, Buch lesen oder laufen.

Ich entschied mich für die letzte Alternative und war nach knapp sechs Kilometer wieder daheim und mit einem super Gefühl unter der Dusche! Zu dem super Gefühl kam noch das ideale Laufwetter und die wunderschöne Frankfurter Skyline, angestrahlt von der Morgensonne, dazu.

Weitere Details zum Lauf gibt es – wie üblich – bei Runkeeper.com

Die schwarzen Wolken hängen tief…

Nicht nur über Frankfurt hängen die schwarzen Wolken tief. Auch bei der italienischen Nationalmannschaft werden die Wolken ganz tief hängen.

Dunkle Wolken

Als Nationalspieler würde ich untertauchen und die nächsten Tage keine Zeitung mehr lesen bzw. vor die Türe gehen. Als Trainer würde ich die Jungs in der Kabine so was von zusammenschreien! Und als Italiener (und Fan) würde ich jeden einzelnen Spieler, inkl. Trainer usw, nur in die Augen schauen und den Kopf schütteln!

Mensch Jungs, Kiwis gehören in ein Obstsalat, im Müsli oder halbiert und ausgelöffelt! Seit nur froh, dass ich nicht in Südafrika bin, sonst wäre eine Vuvuzela nichts gegen mein Geschrei. Unglaublich…

Blauer Himmel

Heute war definitiv der, bis dato, schönste Tag des Jahres: Sonne satt, keine Wolken am blauen Himmel und, dank dem Vulkanausbruch auf Island, nicht mal ein Kondesstreifen oder Flugzeug am Himmel.

Bei deisem traumhaften Wetter haben wir auch die meiste Zeit im Garten verbracht, und dort ist mir dann auch der nächste Vorteil aufgefallen: Kein Fluglärm.

Ich frage mich, wann Frankfurt das letzte Mal in den Genuss dieser „Stille“ gekommen ist? Und wann der Frankfurter Himmel das letzte Mal so leer war (nur ein paar kleine Propellerflieger und Hubschrauber waren in der Luft)? Auf alle Fälle vor meiner Zeit in Frankfurt.

Nach der Gartenarbeit habe ich mich mit meiner Kamera aufgemacht um diesen leeren Himmel fest zu halten – und der Sonnenuntergang über unsere wunderschöne Skyline, inklusive Mondsichel, war das i-Tüpfelchen:

Sonnenuntergang Frankfurter Skyline

Wer heute die Chance verpasst hat den flugzeugfreien Himmel über Frankfurt zu fotografieren/ bewundern, hat morgen früh auf alle Fälle noch die Möglichkeit. Denn die Flugsicherung hat bis Sonntag mindestens 14 Uhr (letzte Nachricht) den Flugverkehr über Deutschland (und größe Teile Europas) lahm gelegt.

Treffpunkt Laufen

Der heutige Lauf war unter einem freundschaftlichen Stern:

1. Meine verloren gegangen Laufpartnerin (ich war zu spät dran) fand ich kurz vor den Rudervereinshäuser und wir sind dann noch gemeinsam gelaufen
2. Beim Stretching kam mir dann auch noch meine ehemalige Nachbarin entgegen und wir plauderten ein paar Minuten

Der Lauf war diesmal nicht nur freundschaftlich, er war auch ganz entspannt, mein Schnitt lag bei knapp 7,5 Minuten pro Kilometer. Es lag auch daran, dass meine (wiedergefundene) Laufpartnerin und ich einiges zu besprechen hatten. Über den Eisernen Steg sind wir gemütlich gelaufen und haben das Joggen mal vergessen und dafür die aufgehende Sonne und die Skyline angeschaut. Die Temperatur war immer noch ein wenig zu kühl: gerade mal sechs Grad und ich war doch froh, dass ich eine lange Hose an hatte.

Weitere Details zum Lauf gibt es – na, wo? Genau bei Runkeeper.com

Hochwasser in Frankfurt

Für Wetter- und Naturfans war der heutige Tag in Frankfurt ein besonderer Tag:

Orkan Xynthia hat Frankfurt in Atem gehalten bzw. bei einigen Windböen den Atem geraubt – Flüge sind ausgefallen, die Öffentlichen und die Bahn hatten Probleme und die Autobahn A3 wurde gesperrt; nichts ging in Frankfurt. Fast an jeder Ecke war das Martinshorn zu sehen bzw. das zuckende blaue Licht der Feuerwehr.

Doch nicht nur der Orkan hielt Frankfurt in Atem, auch der Main hat sich heute von seiner wilden Seite gezeigt und ist über die Ufer getreten. Bis vor wenigen Tage lag am Main noch Schnee, heute ist es Wasser. Ich bin gespannt was die nächsten Tage noch auf Frankfurt zukommt…