Tommy Jaud

Hummeldumm

Auf den Weg an den Bodensee habe ich mir das neue Buch Hummeldumm von Tommy Jaud gegönnt.

Es ist mein erstes Buch von Tommy Jaud und kann deswegen kein Vergleich zu seinen vorherigen Werken ziehen. Das Buch ist leicht zu lesen und zu verstehen. Keine komplizierte Passagen verderben einem den Lesefluss.

In einigen  Passagen habe ich mich sogar selber entdeckt. Zum Beispiel, wo sich die Freundin Sina darüber aufregt, dass der Matze immer auf seinem iPhone herumtippt.

In nicht mal zwei Tagen hatte ich die knapp 300 Seiten durch. Langeweile kam kaum auf. Ich konnte mich gut in Matzes Situation rein versetzen und auch seine Handlungen verstehen. OK, fast all seine Handlungen, nur zwei Stichwörter: Schrank und Rucksack!

Allerdings wurde es am Ende doch ein wenig zu kitschig und übertrieben. Ein paar Sätze weniger über den Versuch den Guide zurück zu holen und dafür mehr über das tolle Land Namibia wäre für mein Geschmack besser gewesen.

Mehr verrate ich jetzt nicht. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der leichte Kost für zwischendurch sucht. Die knapp 300 Seiten hat man an einem Wochenende, in meinem Fall inklusive Hinfahrt mit dem Zug, durch.

Für die Rückfahrt nach Frankfurt musste dann ein schweres Buch (nicht vom Gewicht her) herhalten, an dem ich immer wieder lese: „Die Welt ohne uns“ von Alan Weisman – dazu mehr in den nächsten Tagen…