Urlaub

Zurück auf die Straße – Teil 2…

2011 ist, was Jogging angeht, nicht gerade sportlich gestartet. Mein letzter Lauf ist schon über zwei Monate her.

Im Februar ging es erstmal für zwei Wochen nach Uganda in den Busch, und da war nichts mit Laufen. Nach dem Urlaub war ich wegen einer Infektion erstmal zwei Wochen außer Gefecht. Nach der Infektion war ich weitere zwei Wochen damit beschäftigt eine Erkältung auszukurieren. Doch heute konnte mich nichts mehr aufhalten: mein Körper wollte, nein, verlangte von mir an den Main runter zu gehen und eine Runde zu laufen.

Zu meiner Überraschung war meine Zeit wirklich gut. Für die knapp 6 Kilometer brauchte ich keine 36 Minuten. Der Durchschnitt lag bei 5:53 Minuten pro Kilometer. Vielleicht lag es am traumhaften Sonnenaufgang oder an der Lust, die Lungen mit frischer Luft voll zu pumpen und die Maschine Körper zu spüren.

Ich freue mich schon auf den nächsten Lauf, und in der Zwischenzeit genieße ich mein heutiges Erlebnis auf Runkeeper.

Die Zeit vor dem Urlaub und Live-Musik von Nadjana

Die letzten Tage hatten es echt in sich – wie so üblich:
Ich => ein paar Tage vor meinem Urlaub
Firma => neu eingeführtes System und irrwitzige Deadlines.

Am Montag hatte ich noch ein paar Zweifel, ob ich alles bis Donnerstag unter Dach und Fach bekomme. Um so größer war dann die Erleichterung gestern, als ich schon um kurz vor fünf mein Computer runter fahren konnte, um mich (nur ein paar Minuten) später von meinen Kollegen zu verabschieden.

Um den Urlaub gebührend zu starten traf ich mich mit Olivier auf ein Schoppen im Ponyhof. Nadjana sorgte mir ihrer tollen Stimme und Austrahlung für die musikalische Untermalung (live gesungen).

Jetzt noch in aller Ruhe die Wohnung auf Vordermann bringen und einfach nur den Tag, tiefenentspannt, genießen.

Raubritter der Moderne…

Es hätte ein toller Tag werden sollen: Mein Urlaub wurde genehmigt und ein günstigen Flug von Neapel zurück nach Frankfurt habe ich auch noch gefunden.

Günstig?

Das Ticket liegt mit knapp unter 60 EUR im vorgestellten Rahmen (eine Woche zuvor hätte der gleiche Flug 144 EUR gekostet). Doch kurz vor Abschluß der Buchung kam dann die böse Überraschung: acht Euro für Kreditkartenzahlung kommen zusätzlich auf die 60 Euro (was immerhin 13% vom ursprünglichen Ticketpreis entspricht):
Zwei kostenlose Alternativen werden angeboten: die eine mögliche Alternative ist nur sieben Tage vor Abflug möglich (wo man bestimmt nicht den Ticket zum günstigen Preis bekommt). Die zweite Alternative kann ich nicht wahr nehmen, da ich diese Karte nicht habe.

Mir blieb nichts anderes übrig als in den sauren Apfel zu beißen und das Ticket zu buchen. Die Vorfreude auf den Urlaub lässt diese acht Euro verblassen.

Und auch der aktuelle Wetter lässt die acht Euro schnell vergessen…

Urlaub ist endgültig vorbei…

So, die letzten Zeichen meines Urlaubs sind jetzt auch aus der Welt geschaffen:

  • Die Urlaubsklamotten sind wieder gewaschen, getrocknet und in den Schrank gelandet
  • Mein Siebentagebart ist Richtung Kläranlage unterwegs
  • Details vom Urlaub verschwinden hinter eine mentalen Nebelwand (nur noch die schlechten Erinnerungen sind präsent) und
  • die Entspannung aus dem Urlaub wurde durch die Post-Urlaubentspannung ersetzt

Der nächste Urlaub ist erst Ende August geplant und da bin ich mir immer noch nicht ganz sicher was ich machen werde. Zwei Alternativen stehen auf meinem Plan:
1. Den Etna hochwandern
2. Basilicata Coast to Coast – die Strecke aus dem Film mit dem Auto abfahren (imdb)

Da meine Urlaubstage sehr knapp bemessen sind, ist die Nr. 1 die einfachste, aber teuerste, Alternative (das Geld brauche ich für mein großen Urlaub nächstes Jahr). Nr. 2 ist günstiger (Übernachtung bei Freunden), aber dafür brauche ich mehr Urlaubstage um die ganzen Orte zu besuchen.

Am Schluß werde ich doch wohl die Münze entscheiden lassen…

Sport im Urlaub und danach

Auch während meinem Urlaub in Frankreich habe ich versucht ein paar Laufeinheiten zu machen – und es hat sogar an zwei Tagen geklappt.

Die erste und zweite Einheit war am gleichen Tag und führte auf der Landstraße von Vers nach St. Gery. Laut Verkehrsschilder waren es knapp fünf Kilometer hin und nochmals fünf Kilometer zurück. Laut iPhone und GPS waren es nur knapp 4.6 km pro Strecke. Mehr Details zu diesen Läufen gibt es bei Runkeeper (Lauf 1 und Lauf 2).

Die dritte Einheit war dann auf einem Trimm-Dich-Pfad in Cahors. Bei diesem Lauf ist nur noch eine Schätzung möglich. Nach 1.7 km hat mein iPhone den GPS-Kontakt verloren, doch laut der gelaufen Zeit müssten es ca. 5.5 km gewesen sein (dazu auch mehr bei Runkeeper.com).

Zurück aus dem Urlaub machte ich dann auch gleich den Main unsicher: die ersten Kilometer mit meiner Laufpartnerin und die letzten Kilometer mit meiner Ex-Nachbarin. Was gibt es schöneres als morgens mit zwei Frauen, am Main, zu joggen und fast zehn Kilometer zu laufen – auch hier gibt es die Details bei Runkeeper.com

Zurück in Frankfurt

Nach 14 Tagen Urlaub bin ich wieder in Frankfurt zurück.

Nach 14 Tagen in Frankreich habe ich es heute richtig genossen wieder einen Schoppen zu trinken, am Main zu sitzen und die Skyline zu bewundern. In den Tagen zuvor gab es nur Wein aus dem Bordeaux, Käse und Baguette – und ab morgen fängt wieder das ‚harte‘ Alltagsleben an:

  • Vor der Arbeit am Main joggen
  • Arbeiten
  • Abends mit Freunden zusammensitzen, einen Schoppen trinken und WM anschauen

Nur eine Frage qäult mich die letzten Stunden: Soll ich am Wochenende an den Bodensee fahren, meine Freunde besuchen? Die Entscheidung wird morgen, bei der Arbeit, fallen. Bei viel Arbeit werde ich in Frankfurt bleiben, bei wenig Arbeit an den Bodensee fahren…

Foto-Location

Endlich habe ich die passende Foto-Location für meine übernächste Fotoreise gefunden: in den Staaten, genauer Nevada, Rhyolite – einigen bestimmt schon bekannt als Geisterstadt.

Ein tollen Eindruck der Location kann man sich im angehängten Video machen:

Passend zu den stimmigen Bildern ist auch die Musik von meinem Landsmann, und großen Komponisten, Ennio Morricone.

Doch vor der Reise nach Rhyolite ist für Anfang nächsten Jahres erst mal ein Umweg über Uganda die Berggorillas besuchen. Wer weiß wie lange es unsere genetischen Nachbarn noch geben wird, die Geisterstadt wird bestimmt länger bestehen…