Wetter

Tratsch und Klatsch am Sonntag Mittag…

Die einen treffen sich für den Tratsch und Klatsch in ein Cafe, trinken etwas, essen vielleicht noch ein (oder zwei) Stück Kuchen und reden über Gott und die Welt (und eventuell wird auch noch gelästert).

Ich gehe lieber am Main mit meiner Laufpartnerin joggen, reden über das Wetter (wie schön es doch ist bei Schnee zu laufen und die weiße Landschaft auf sich wirken zu lassen), über Politik (wie diese mit allen Mitteln versuchen Wikileaks zu verbannen und sich einige Leute das nicht mehr gefallen lassen wollen), über das Studium (in Wien) und über den nächsten Lauf – und der Brunch danach.

Am Ende kommt ein gemütlicher Lauf zustande, mit kaum aussagekräftigen Zeiten (wer neugierig ist, bei Runkeeper.com sind die Zeiten aufgeführt), denn ich hatte mich nur zum Tratsch und Klatsch an einen Sonntag Mittag getroffen…

Vorzeichen…

Es gab genug Vorzeichen, doch ich wollte diese einfach nicht verstehen:

Es fing schon damit an, dass ich meine neue Bahncard nicht dabei hatte, doch ein Anruf bei der Hotline und das Problem war aus der Welt geschafft (mir wurde eine vorläufige Bahncard austgestellt, die ich ohne Probleme am Automaten ausdrucken konnte).

Voller Vorfreude machte ich pünktliche Feierabend und Richtung Hauptbahnhof auf. Dort angekommen wollte ich mein Ticket lösen und ein Sitzplatz reservieren (drei Stunden im Zug stehen ist einfach nicht mein Ding): Sitzplatzreservierung nicht möglich. Andere Verbindung gesucht: Reservierung nicht möglich. Eine spätere Verbindung: Resevierung nicht möglich.

Völlig genervt war ich kurz davor ein Ticket ohne Sitzplatzreservierung zu lösen, da fiel mir noch die Alternative iPhone, die App „DB Navigator“ (iTunes-Link) und Handy-Ticket ein. Und da traf mich der Schlag: die ersten zwei Verbindung hatten schon eine Verspätung von 120 Minuten – anstatt 16:50 Uhr wäre ich erst um 18:50 Uhr aus Frankfurt gestartet. Die andere Verbindung war mit zu heiß, da ich nur sechs Minuten für das Umsteigen hätte – und die Bahn konnte wegen einer Baustelle auf der Strecke nicht garantieren, dass der Zug pünktlich in Frankfurt ankommen würde. Mitten in der Nacht irgendwo im tiefsten Schwarzwald hängen zu bleiben wollte ich auch nicht.

So bin ich anstatt am Bodensee zu fahren hier in Frankfurt geblieben. Was nicht die schlechteste Wahl ist, denn am Bodensee ist das Wetter noch schlechter als hier – und in Zukunft werde ich ein wenig mehr auf Vorzeichen achten, denn genug waren ja da: Bahncard vergessen, Sitzplatzreservierungen nicht möglich und die Wettervorhersage für den Bodensee kannte ich auch schon seit ein paar Tagen…

10 Zentimeter

Es gibt Frauen, bei denen reichen schon zehn Zentimeter aus um sich ins „Unglück“ zu stürzen – vor allem wenn es ungewollt war und neun Monate später ein Baby der Grund ist, dass man Nachts kaum ein Auge zu machen kann.

Bei mir sorgen zehn Zentimeter dafür, dass meine Jeans, Fahrradjacke und -rucksack, gerade beim aktuellen (hässlichen) Wetter schmutzig werden und ich erstmal im Büro die Toilette aufsuchen muss!

Vor ein paar Tagen ist das Hinterradschutzblech meines Rades am Treppengeländer hängen geblieben und abgebrochen. Ich war mir sicher, dass diese wenigen Zentimeter kaum Auswirkungen hätten, doch ich wurde des besseren belehrt: die letzten regenreichen Tage haben dafür gesorgt, dass ich mit Wasserflecken von der Straße bespritzt werde. Der erste Weg im Büro war die Toilette, um zu retten, was noch zu retten war.

Jetzt gibt es nur zwei Alternativen: entweder wird das Wetter besser (mein Favorit) oder ich repariere das Schutzblech (nicht wirklich mein Favorit)…

Erster Lauf nach dem Heilfasten

Nach einer Woche Laufpause wegen dem Heilfasten war es heute wieder soweit…

Vielleicht habe ich mit dem heutigen Lauf ein wenig übertrieben, so fühle ich mich: Müde, kaputt und irgendwie sauer auf alles! Vielleicht liegt es auch nur an der Arbeit, die ist momentan stressig und unkoordiniert.

Egal woher meine schlechte Laune und die Müdigkeit kommt, der heutige Lauf war zeitlich nicht schlecht und ich nähere mich immer mehr meinem Ziel: ein Kilometer unter sechs Minuten über eine Distanz von sechs Kilometern. Das Wetter war auch wieder grandios, blauer Himmel und keine Wolke – nur die Temperatur könnte ein wenig wärmer sein. Fünf Grad sind definitiv zu kalt!

Weitere Details zum Lauf gibt es bei Runkeeper.

Fahrradsaison

Die Temperatur stimmt, die Fahrradwege sind wieder frei von Eis und Schnee, die Ersparnis von immerhin EUR 72 im Monat(Monatskarte)
und der Ansporn die 2,436 km aus 2009 zu überbieten sollten als Motivation reichen, doch der Regen macht es mir nicht gerade einfach!

Als ich heute morgen joggen wollte, hat mich der Regen demotiviert. Doch als ich Richtung Büro aufbrechen musste, nutzte ich die Trockenphase – 20 Minuten und ein paar Tropfen später war ich dann im Büro.

Und auch auf dem Rückweg, nach Hause, habe ich es geschafft eine Trockenphase abzufangen. Ergebnis: die Baseballcape war leicht feucht und ich habe die Fahrradsaison eingeleutet!

Die ersten 15 km sind durch, fehlen nur noch 2,422 km…